Also wenn ich das richtig sehe, sieht das so aus:
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Typ Bios-Zuornung Linux-Name Betriebssystem Bootblock/MBR
SATA boot-1 /dev/sda Vista-System generischer Bootloader von Vista
SATA ----- /dev/sdb wird SuSE früher Ubuntu ?
IDE ----- /dev/sdc Daten auf NTFS-Partition nicht relevant
Typischer Weise sind die Raid-Controller auf dem Motherboard's normale IDE/SATA-Controller die nur ein BIOS-Unterstützung zum Booten aus einem Software-Raid besitzen. Deshalb spielt es eigentlich keine Rolle ob im Bios die RAID-Funktion ein- oder ausgeschaltet ist, es sei denn man will direkt aus dem Software-RAID booten.
Scheinbar ist irgendwo in deinem System die Information versteckt, das sda und sdb ein Softraid enthalten. Ich sehe da zwei Möglichkeiten:
a)
Das Software-RAID wurde nicht richtig aufgelöst. Normaler Weise schaltet man im Bios die RAID-Funktion ein und fügt anschließend in einem Menü die einzelnen Platten zum RAID hinzu. Dem entsprechend muß das RAID in umgekehrter Reihenfolge auch aufgelöst werden. Platten aus den RAID-Einstellungen entfernen und erst dann die RAID-Funktion deaktivieren. Schaltet man nur die RAID-Funtion ab, kann das BIOS irgendwo noch eine Tabelle enthalten, in der die entsprechenden Platten einem RAID zugeordnet sind.
b)
Wenn ich mich richtig erinnere besitzen Platten die zu einem RAID gehören im MBR (die ersten 512-Byte einer Platte) eine spezielle Kennung und Informationen zu welchen RAID-System sie gehören. Solange diese Information auf der Platte vorhanden ist, wird Linux diese als RAID-Platte betrachten. Blöd ist nur, das der MBR normaler Weise (nicht RAID) den Bootloader und die Partitionstabelle enthält, daher ist es nicht ratsam diesen Bereich einfach so auf Verdacht zu überscheiben, da damit alle Daten der Platte verloren gehen.
Tja, wie kann man die beschriebenen Probleme lösen.
zu a)
RAID im Bios wieder aktivieren, Platten aus RAID-Einstellungen entfernen? Besser nicht, sollte beim Aktivieren eine RAID-Kennung auf die Platten geschrieben werden, ergibt das einen kompletten Datenverlust auf sda und sdb. Dazu fällt mir eingentlich nur eine extrem brutale Methode ein, die ich selbe noch nie getestet habe. Rücksetzen aller Bioseinstellungen in den Grundzustand. Dabei wird zwar meistens die RAID-Funktion des Controllers aktiviert, aber die Zuordnung der Platten zu einem Raid sollte entfernt werden, ohne das auf die Platten zugegriffen wird. Wie bereits gesagt, habe ich selber noch nie probiert.
zu b)
Die Vista-Installation dürfte eine RAID-Kennung auf sda überschrieben haben. Eine Linux-Installation, die den Booloader auch wirklich auf sdb installiert, dürfte das auf der zweiten RAID-Platte erledigen. Daher nochmal die Frage, wo war der Bootloader von Ubuntu installiert? Sind auf sdb irgendwelche wichtigen Daten, oder kann die Platte beliebig überschrieben werden?