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Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Linux booten, Festplatten partitionieren und Partitionen verwalten.

Moderator: towo

Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Beitragvon juergenz » 10. Aug 2008, 18:24

Hallo,

durch einige Windows-Aktionen habe ich mein OpenSuse 11 so ausgetrixt, daß auch mit der Reparaturfunktion von der Installations-DVD der Bootmanager nicht wiederhergestellt werden kann.
Was habe ich ungeschicktes gemacht?
Mit Paragon Partition Manager die Partitionen, die vor den Linux-Partitionen liegen in der Größe geändert. Anschließend blieb der Rechner mit Fehler 17 in Grub hängen. Die Reparatur (s.o.) klappte nicht.
Als erste Notlösung habe ich dann von der Paragon-Rettungs-CD den MBR wiederhergestellt. Nn kann ich zwar erfolgreich Windows-XP booten, das Grub-Menü erscheint aber nicht. Im Wiki und im Forum habe ich zu solch trickreich geschossenen Eigentoren keine Hinweise gefunden.
Bevor ich nun anfange, Berge von Papier zum anschließenden Abtippen zu beschriften (während der Installations- und Reparaturfunktion kann ich kein Cut and Paste nutzen) hoffe ich erst mal einen Hinweis zu erhalten, wo ich welche Infos zu Rettungsversuchen finden könnte.
Eine Reparatur des Bootmanagers wäre wohl weniger aufwendig, als das Linux-System neu zu installieren....

Den Bootloader auf Diskette schreiben geht leider nicht, da mein Rechner nicht mehr über ein Floppy-Laufwerk verfügt.

Schon mal vielen Dank für jeden Hinweis
Jürgen

(Ihr könnt mir auch mitteilen, daß ich Bockmist gebaut habe :ops: , aber ich glaube, soweit war ich schon)
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Re: Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Beitragvon admine » 10. Aug 2008, 20:02

Versuche doch mal das:
Starte das installierte System über die Install-CD/DVD und öffne eine Shell.
Melde dich als root an und installiere Grub manuell:
Code: Alles auswählen
su -
password:
grub-install /dev/sda

(/dev/sda musst du evt. anpassen ;) )
Schau dir zuvor alle Grub-Configs an, ob diese ok sind.
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Re: Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Beitragvon juergenz » 11. Aug 2008, 18:50

Das klappt nicht und scheint mir auch nach der Lektüre der Erläuterungen zu diesen Optionen nicht funktionieren zu können. In den Erläuterungen zu den Optionen beim Booten von der Installations-DVD steht nämlich:

"Von Festplatte booten = Installiertes Betriebssystem starten:
.. System muß ordnungsgemäß installiert sein, da nur der MBR auf der
primären Festplatte gestartet wird"


Ich hab's getestet und war schwupps im Windows Bootmenü.

Kann ich evtl. mit einer Life-CD/DVD auf der entsprechenden Partition den "grub-install"-Befehl ausführen?

Naive Frage zum Hinweis "Schau dir zuvor alle Grub-Configs an, ob diese ok sind.":
Gibt es verschiedene Einstellungen, die ich in verschiedenen Dateien finden könnte, oder bezieht sich das nur auf die 2-4 alternativen Startmenüeinträge?

Jürgen
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Re: Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Beitragvon admine » 11. Aug 2008, 19:48

juergenz hat geschrieben:Kann ich evtl. mit einer Life-CD/DVD auf der entsprechenden Partition den "grub-install"-Befehl ausführen?

Ja, das geht auch und im Wiki steht sogar was darüber.
Nur leider gibts mit dem Wiki grad ein Problem :/ von daher bitte ein wenig Geduld.
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Re: Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Beitragvon admine » 11. Aug 2008, 21:39

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Re: Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Beitragvon Rainer Juhser » 12. Aug 2008, 07:54

Bei der Suse 11 funktioniert grub-install nicht wie gewohnt!
Bitte dazu unbedingt diesen Wiki-Artikel beachten: http://wiki.linux-club.de/opensuse/SuSE_und_Grub
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Re: Kann zerstörten Boot-Manager nicht reparieren

Beitragvon mampfi » 13. Aug 2008, 15:04

Vielleicht hilfts weiter:

Den Bootsektor überschreiben kannst du auch mit Knoppix-CD mittels testdisk. Danach mit den beschriebenen Ansätzen weitermachen.
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