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Firefox 1.5: Download Ordner nicht wählbar & gtk-GUI :(

mada

Hacker
Hallo zusammen,

der neue FF 1.5 mag ja in den Innereien ganz wahnsinnig toll sein, aber die so ganz bugfrei finde ich den noch nicht:

* die Oberfläche bei Dateidialogen, Bookmarks, Einstellungen usw. ist nun vollständig gtk und harmoniert nicht mal ansatzweise mit KDE. Früher war es zwar auch nicht KDE-konform, aber trotzdem angenehm neutral. War das nötig? Meiner Meinung nach eine Verschlechterung (ebenso wie der gesamte Dialog für die Einstellungen bei der 1.0.x-Reihe mir besser gefallen hat), aber nicht so wild wie:

* ein Default Downloadordner lässt sich nicht mehr wählen, Firefox beharrt auf der nervigen Einstellung "Desktop", egal was ich in dem (jetzt unmöglich zu bedienenden) 'Choose Download Folder'-Dialog versuche auszuwählen. Alternativ kann man zwar bei jedem Download bestimmen, wohin damit, aber das finde ich nicht sehr elegant :?

EDIT
und noch was:
* Ich kann nun nicht mehr gleichzeitig verschiedene Profile offen haben. Ein Aufruf von
Code:
firefox -P
öffnet einfach ein weiteres Fenster des laufenden Profils. Erst wenn ich alle Instanzen des FF beendet habe, kommt man mit dem o.g. Befehl in das Auswahlfenster des Profilmanagers.

Sind das etwa SuSE-spezifische Fehler beim Packaging? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Mozilla Foundation derartige Ausrutscher bei einem Finalrelease passieren, das ja auch von der gesamten Fachwelt verfolgt wird!
/EDIT

Habe nur ich dieses Bugs? Oder ist der auch anderen aufgefallen? Ein anderer Rechner (andere Hardware, aber fast identisches System: geaptetes SuSE 9.3, KDE 3.5, FF 1.5-0.1.i586) von mir hat die gleiche Macke, also gehe ich mal davon aus, dass es kein Einzelfall ist, sondern handfeste Bugs im fett beworbenen Finalrelease. Großartig.

lg, Daniel

Btw.: Das an sich feine und großartige Videoschnittprogramm Kino hat den gleichen katastrophalen weil unintuitiven (z.B. fehlende echte Baumdarstellung) Dateidialog. Hoffentlich werden das jetzt nicht immer mehr Programme, die mit dem GTK-Framework programmiert sind und sich dabei voll auf diese Gnome/GTK Vorgaben stützen.
 
A

Anonymous

Gast
wenn du about:config eingibst kommt irgendwann browser. download..
da sind einige sachen uber download, ordner .....
 
OP
mada

mada

Hacker
Sehr fein, dieses about:config. Aber da hätten wir schon den nächsten Bug. Die Einstellungen dort stimmen zwar, d.h. die Einträge mit dem Status User Set würden meinen Wünschen entsprechen, aber es funktioniert nicht. Ich hab sie alle mal zurückgesetzt auf Defaultwerte, aber der Einstellungsdialog funktioniert dann immer noch genausowenig. Im übrigen könnte man dann das Menü Edit/Preferences gleich weglassen, wenn man sich für diese trivialen Sachen dann trotzdem durch about:config wühlen müsste.

Nicht falsch verstehen: ich bin dankbar und glücklich, dass man beim FF die Möglichkeit hat, alle Einstellungen in Rohform betrachten und ändern zu können, aber zusammenpassen muss es halt schon, und die Basics sollten sich auch über eine GUI einstellen lassen.

Ich bleibe erstmal dabei: das ist ein Bug. Und ein extrem offensichtlicher und unschöner noch dazu, das kann viele potientielle Firefox-Neukunden vergrätzen! Und die alten auch. Steige wohl demnächst um auf den Konqueror, wenn da nicht ein bereinigtes Paket nachgeschoben wird.

Wenn ich ein neues Profil anlege ist es übrigens genauso, d.h. es liegt nicht daran, dass der neue FF sich evtl. an alten Profileinstellungen verschluckt.

lg, Daniel

EDIT, 18:00
Außerdem passt so ziemlich KEIN Dialoginhalt in die vorgesehene Fenstergröße. Alles muss man sich zurechtziehen damit man sämtliche Buttons sieht und kein Text aus dem Fenster wandert. Die Größe wird dann natürlich auch nicht gespeichert sondern alles ist bei nächsten Aufruf wieder beim alten. Der Titel "Frickelware" trifft bei diesem Release mal voll ins Schwarze. Bin total enttäuscht.
/EDIT
 
mada schrieb:
* die Oberfläche bei Dateidialogen, Bookmarks, Einstellungen usw. ist nun vollständig gtk und harmoniert nicht mal ansatzweise mit KDE. Früher war es zwar auch nicht KDE-konform, aber trotzdem angenehm neutral. War das nötig? Meiner Meinung nach eine Verschlechterung (ebenso wie der gesamte Dialog für die Einstellungen bei der 1.0.x-Reihe mir besser gefallen hat), aber nicht so wild wie:[...]
Das mag Deine persönliche Meinung sein, aber es ist halt so und wird sich definitiv nicht ändern. Eher wird es mit der GNOME-Integration weitergehen. Die ist nämlich trotz dieser Änderungen immer noch unvollständig und soll irgendwann mal richtig vollständig werden. Wenn es Dir nicht gefällt und Du einen KDE-Browser haben willst, dann nimm den Konqueror.
mada schrieb:
* ein Default Downloadordner lässt sich nicht mehr wählen, Firefox beharrt auf der nervigen Einstellung "Desktop", egal was ich in dem (jetzt unmöglich zu bedienenden) 'Choose Download Folder'-Dialog versuche auszuwählen. Alternativ kann man zwar bei jedem Download bestimmen, wohin damit, aber das finde ich nicht sehr elegant :?
Das ist ein Bug, der schon gefixt ist, aber der Fix kam zu spät für Firefox 1.5. Du kannst den Patch entweder selber anwenden, dazu müsstest Du Firefox allerdings selbst kompilieren, oder Du wartest auf das nächste Release.
mada schrieb:
* Ich kann nun nicht mehr gleichzeitig verschiedene Profile offen haben. Ein Aufruf von
Code:
firefox -P
öffnet einfach ein weiteres Fenster des laufenden Profils. Erst wenn ich alle Instanzen des FF beendet habe, kommt man mit dem o.g. Befehl in das Auswahlfenster des Profilmanagers.
Das ist je nach Standpunkt entweder ein Feature oder ein Bugfix, aber auf jeden Fall beabsichtiges Verhalten. Firefox hatte früher die völlig inakzeptable Angewohnheit, ständig "halb" abzustürzen. Die Konsequenz war, dass kein Fenster mehr da war und beim nächsten Start der Profilmanager kam und unbedingt ein neues Profil anlegen wollte. Die Leute haben das dann auch gemacht und anschließend milliardenfach in Foren rumgeheult, dass ihre Bookmarks und Passwörter weg sind. Dieses Problem wurde jetzt "gefixt", indem der Profilmanager mehr oder weniger entfernt wurde.
mada schrieb:
Sind das etwa SuSE-spezifische Fehler beim Packaging? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Mozilla Foundation derartige Ausrutscher bei einem Finalrelease passieren, das ja auch von der gesamten Fachwelt verfolgt wird!
Nein, das sind keine SuSE-spezifischen Fehler beim Packaging, wie Du selbst hättest herausfinden können, wenn Du ein Paket von mozilla.org einfach mal installiert hättest. Gewöhn Dich dran: Firefox ist einfach nicht der bugfreie Überbrowser, für den ihn alle halten, sondern nichts weiter als eine Variante des guten, alten, aber auch verbuggten Mozilla, was man aber keinesfalls aussprechen darf, weil es sonst böse Flamewars gibt.
mada schrieb:
Das an sich feine und großartige Videoschnittprogramm Kino hat den gleichen katastrophalen weil unintuitiven (z.B. fehlende echte Baumdarstellung) Dateidialog. Hoffentlich werden das jetzt nicht immer mehr Programme, die mit dem GTK-Framework programmiert sind und sich dabei voll auf diese Gnome/GTK Vorgaben stützen.
Es werden weder mehr noch weniger Programme, die GTK nutzen. Wenn Dir GTK nicht gefällt, dann nutz solche Programme einfach nicht. Etwas anderes bleibt Dir gar nicht übrig.
 
OP
mada

mada

Hacker
Hallo, ich denke, dies bedarf einiger Antworten.
traffic schrieb:
mada schrieb:
* die Oberfläche bei Dateidialogen, Bookmarks, Einstellungen usw. ist nun vollständig gtk und harmoniert nicht mal ansatzweise mit KDE. Früher war es zwar auch nicht KDE-konform, aber trotzdem angenehm neutral. War das nötig? Meiner Meinung nach eine Verschlechterung (ebenso wie der gesamte Dialog für die Einstellungen bei der 1.0.x-Reihe mir besser gefallen hat), aber nicht so wild wie:[...]
Das mag Deine persönliche Meinung sein, aber es ist halt so und wird sich definitiv nicht ändern. Eher wird es mit der GNOME-Integration weitergehen. Die ist nämlich trotz dieser Änderungen immer noch unvollständig und soll irgendwann mal richtig vollständig werden. Wenn es Dir nicht gefällt und Du einen KDE-Browser haben willst, dann nimm den Konqueror.
Das find ich ja schon ulkig, wie Du so an meinem Dreh- und Angelpunkt vorbeiredest: WARUM hat man es aufgegeben, sich neutral gegenueber den verschiedenen Desktopenvironments zu geben. Und wenn man schon auf dem totalen Pro-Gnome-Trip ist: wieso es dann nicht so machen, wie bspw. OOo: da gibts dann halt ein kleines Desktopintegrationspaket dazu, und alles sind gluecklich. Bei der Windows- und Macversion wird man ja vermutlich schon die normalen APIs verwendet haben und also als Nutzer die gewohnten Dialoge vorfinden. WESHALB aber bei der Linuxversion einen Gutteil der Nutzerschaft versprellen und ihnen Dialoge vorsetzen, die wie vom anderen Stern daherkommen?
mada schrieb:
* ein Default Downloadordner lässt sich nicht mehr wählen, Firefox beharrt auf der nervigen Einstellung "Desktop", egal was ich in dem (jetzt unmöglich zu bedienenden) 'Choose Download Folder'-Dialog versuche auszuwählen. Alternativ kann man zwar bei jedem Download bestimmen, wohin damit, aber das finde ich nicht sehr elegant :?
Das ist ein Bug, der schon gefixt ist, aber der Fix kam zu spät für Firefox 1.5. Du kannst den Patch entweder selber anwenden, dazu müsstest Du Firefox allerdings selbst kompilieren, oder Du wartest auf das nächste Release.
Bin immer wieder ueberrascht, wie leichtfertig man das versucht zu rechtfertigen. Ein WESENTLICHER Bugfix hat es nicht rechtzeitig in das Finalrelease geschafft? Andersrum wird ein Schuh draus: Das Releasedatum hat solange aufgeschoben zu werden, bis derartige Fixes drin sind! Und verzeihung, dass ich erwartet hatte, dass derartige Sachen in Stable/Final/Supidupi-Releases nicht vorkommen *Compiler schon mal anschmeiss, Patch such und runterlad ...*
mada schrieb:
* Ich kann nun nicht mehr gleichzeitig verschiedene Profile offen haben. Ein Aufruf von
Code:
firefox -P
öffnet einfach ein weiteres Fenster des laufenden Profils. Erst wenn ich alle Instanzen des FF beendet habe, kommt man mit dem o.g. Befehl in das Auswahlfenster des Profilmanagers.
Das ist je nach Standpunkt entweder ein Feature oder ein Bugfix, aber auf jeden Fall beabsichtiges Verhalten. Firefox hatte früher die völlig inakzeptable Angewohnheit, ständig "halb" abzustürzen. Die Konsequenz war, dass kein Fenster mehr da war und beim nächsten Start der Profilmanager kam und unbedingt ein neues Profil anlegen wollte. Die Leute haben das dann auch gemacht und anschließend milliardenfach in Foren rumgeheult, dass ihre Bookmarks und Passwörter weg sind. Dieses Problem wurde jetzt "gefixt", indem der Profilmanager mehr oder weniger entfernt wurde.
Aehm, hallo? Verzeihung... Bei allem Bemuehen, zum einen sehe ich nicht, wie das das Problem von halben Abstuerzen und gelockten Profilen behebt. Muss man also jetzt neustarten, wenn einem der FF abgeschmiert ist? Viel wichtiger aber, und schoen dass Du das so flott ignoriert hast: Wenn ich EXPLIZIT den Profilmanager mit dem dafuer vorgesehenen Kommando (firefox -P) aufrufe, dann erwarte ich, dass der auch hochkommt. Es ist was anderes, wenn lediglich einfach so ein firefox-Befehl abgesetzt wird mit Klick auf den Button oder was auch immer, da finde ich ist das neue Verhalten durchaus eine Verbesserung. Aber diese Art der Bevormundung ("Das ist besser fuer Euch DAUs") bin ich von Linux und seinen Apps bislang nicht gewohnt.
mada schrieb:
Sind das etwa SuSE-spezifische Fehler beim Packaging? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Mozilla Foundation derartige Ausrutscher bei einem Finalrelease passieren, das ja auch von der gesamten Fachwelt verfolgt wird!
Nein, das sind keine SuSE-spezifischen Fehler beim Packaging, wie Du selbst hättest herausfinden können, wenn Du ein Paket von mozilla.org einfach mal installiert hättest. Gewöhn Dich dran: Firefox ist einfach nicht der bugfreie Überbrowser, für den ihn alle halten, sondern nichts weiter als eine Variante des guten, alten, aber auch verbuggten Mozilla, was man aber keinesfalls aussprechen darf, weil es sonst böse Flamewars gibt.
Danke fuer die Aufklaerung, aber das macht es natuerlich nicht besser. Wir bringen ein fett beworbenes total verbuggtes Programm raus, worueber auf allen Kanaelen und in saemtlichen Fachorganen berichtet wird. Halbfertig, naja, passiert halt. Das ist das Prinzip Banane, welches MS lange Zeit praktiziert hat: Produkt reift beim Kunden. Man haette so schlau sein muessen, das Releasedatum entsprechend aufzuschieben. So blind kann doch bitte kein Tester gewesen sein, dass derartige Fehler nicht auffallen??? Und ja, es trifft auch mich ein bissl Schuld, da ich zur Zeit einfach keine Kapazitaeten aufbringen kann, Betatester zu machen. Aber im vorliegenden Fall war der Bug bekannt, und man hat ein FINALrelease rausgebracht, an dem noch substantielle Fehler sind. Andere Distributionen (Ubuntu sicher, Gentoo meine ich, Debian wohl totsicher) sind da etwas mehr auf Qualitaet aus, da findet sich das FF-Paket noch nicht in stable-Repositories.
mada schrieb:
Das an sich feine und großartige Videoschnittprogramm Kino hat den gleichen katastrophalen weil unintuitiven (z.B. fehlende echte Baumdarstellung) Dateidialog. Hoffentlich werden das jetzt nicht immer mehr Programme, die mit dem GTK-Framework programmiert sind und sich dabei voll auf diese Gnome/GTK Vorgaben stützen.
Es werden weder mehr noch weniger Programme, die GTK nutzen. Wenn Dir GTK nicht gefällt, dann nutz solche Programme einfach nicht. Etwas anderes bleibt Dir gar nicht übrig.
s.o. Es war bislang zwar ein GTK-Programm, aber eben neutral, so wie die Versionen fuer Windows und den Mac. Das hat sich nun geaendert -- aber eben offenbar nur auf der Linuxplattform. Und ich frage mich: wieso. Schoen, dass man so herrlich aufgeklaert hier drueber spricht. Gefaellt Dir nicht (mehr)? Nimm halt was anderes! Ich bin der Meinung, und man wird sehen, ob was dran ist, dass sich Mozilla da keinen Gefallen getan hat. Die Entwicklerschaft tut mir leid, dass ein gutes Produkt einem Marketingstrategen und seiner Fixierung auf ein Datum zum Opfer gefallen ist. Das kostet Vertrauen. Und die totale Ausrichtung auf eine DE halte ich fuer den voellig falschen Weg.
 

Grothesk

Ultimate Guru
Andere Distributionen (Ubuntu sicher, Gentoo meine ich, Debian wohl totsicher) sind da etwas mehr auf Qualitaet aus, da findet sich das FF-Paket noch nicht in stable-Repositories.
Ist es bei Suse auch nicht...

Mich nervt der Download-Dialog aber ehrlich gesagt auch. Ich habe mir gerade den konqueror, der lange Zeit nur als 'Zweitbrowser' fungierte, so zurecht gebogen, das er bis auf eine Kleinigkeit sich wie der Firefox 'anfühlt'.
Die Kleinigkeit: Die Lesezeichen öffnen sich nicht in einem neuen Tab sondern überschreiben das aktuelle Fenster. Mit einem Rechtsklick auf das Lesezeichen kann man alldings schon auswählen, das es sich in einem neuen Tab öffnet. Nur hätte ich das gerne als Linksklick schon so. Vielleicht weiß das ja jmd. hier. Dann hab ich wohl meinen neuen Liebslingsbrowser gefunden. Und Firefox fungiert ab jetzt als Zweitbrowser. Wenn alle Stricke reißen gibt es ja noch Opera als Drittbrowser...
 
OP
mada

mada

Hacker
Quote:
Andere Distributionen (Ubuntu sicher, Gentoo meine ich, Debian wohl totsicher) sind da etwas mehr auf Qualitaet aus, da findet sich das FF-Paket noch nicht in stable-Repositories.
Ist es bei Suse auch nicht...
Ok, bei SuSE nicht, SuSE hat da ja diese großartige Politik, dass keine Featureupgrades angeboten werden, nur Securityupdates und die schlimmsten Bugfixes. Da werden dann die krassesten Verrenkungen gemacht, um die Patches, die bei Paketen in die neueren Versionen reinkommen irgendwie backzuporten, um bloß ja keine höhere Version per YOU anbieten zu müssen... Bis mir also FF 1.5 bei SuSE so offiziell angeboten wird, warte ich mit der 9.3 bis mir graue Haare wachsen.

Bin bisher davon ausgegangen, dass das mozilla repository dem Anspruch genügt, stabile und getestete Pakete zu enthalten. Tut es aber leider offenbar nicht, was im vorliegenden Fall an einem mMn. verfrüht als stable deklarierten Paket liegt. Vielleicht wäre ein zusätzliches mozilla-unstable oder -testing nicht schlecht, dann wären alle glücklich.

Konqueror mag mittlerweile ein wirklich hervorragender Browser sein. Aber erstens meide ich zu tief in die Umgebung integrierte Browser (etwas Paranoia braucht ja der Mensch), und zweitens gibt es ihn leider nur so richtig für Linux/KDE, und ich arbeite auch an Macs und an Windowsrechnern. Die totale Plattformunabhängigkeit des FF war bisher mein schlagendstes Argument für diesen Browser, die vielen großartigen Extensions sowieso. So habe ich überall Zugriff auf meine Bookmarks, alles fühlt sich gleich an, überall hat es bislang gleich ausgesehen, nämlich nach MozillaFirefox. Es macht mich fix und fertig, dass davon jetzt zumindest in der Linuxversion gehörig Abstand genommen wird.

lg, Daniel
 
OP
mada

mada

Hacker
Hallo zusammen,

ich muss also den Antworten (bzw. wohl eher den nicht abgegebenen Antworten und Kommentaren) entnehmen, dass sich daran niemand stört? Und ja, natürlich wäre der Opera eine Alternative, aber all die geilen Extensions gibts dafür nicht (Bookmarksynchronisierung, ProxySwitcher, Picturelinker, Flashgot undundund), er ist Closed Source (ok nicht böse aber es zählt halt doch) und alles in allem ist er damit halt nur 2. Wahl. Ich hätte gerne den FF in besser (eben 1.5, mit umsortierbaren Tabs, bookmarkbaren Tabs, mehr W3C Kompatibilität etc), aber ansonsten so wie er immer war. Ich will KEINEN Gnomebrowser, sondern einen total unabhängigen Browser mit dem ich mich überall wohlfühle, so wie eben die letzten 1,5 Jahre (oder mehr? Seit 0.8 glaub ich...)

Muss ich mich dafür schämen?
 

cero

Guru
mada schrieb:
Muss ich mich dafür schämen?
Nö, ich mag das neue Download-Fenster auch nicht. Das alte war besser.
Das jetzige hat mich sofort an Gimp erinnert, da ich das Speichern-/Öffnen-Fenster
dort auch nicht mag.
Naja, vielleicht gewöhne ich mich ja daran.... mal sehen ;)
 
OP
mada

mada

Hacker
Leider wurde der andere Thread wegen OT dichtgemacht als es interessant wurde: es existiert offenbar ein Patch (von "HaFi"), der dem GTK-Dialog des Seamonkey-Projekts wieder das alte Aussehen beibringt:

http://www.linux-club.de/viewtopic.php?p=268797

Die große Frage ist jetzt: gibt es den auch für den FF? Evtl. könnte man die Macher des FF wieder dazu bringen, die "alte" Version zum Standard zu machen oder zumindest beide Versionen anzubieten?! Oder halt analog dem OpenOffice.org-Projekt ein entsprechendes Desktopintegrationspaket anzubieten?! Selber kompilieren kann ich zwar, aber ich tue es ungern, weil mir dann eben die Aptdatemechanismen flöten gehen... Oder würde das mit der neuen Autoupdatefunktion des FF sauber zusammenspielen?

Fragen über Fragen...

EDIT
http://www.pro-linux.de/news/2005/8619.html
Wenn man sich diesen ältlicheren Artikel samt Kommentaren (komfortable Baumansicht klappt allerdings nur mit einem Account bei Pro-Linux, glauch ich) mal durchliest, so stellt man TATSÄCHLICH fest, dass die Mozilla Leute sich aus politischen Gründen (im Kontext hat das für mich als politisch interessierten Menschen allerdings klar eine negative Bedeutung) dafür entschieden haben, aus dem Firefox keinen Linuxbrowser zu machen, sondern einen GNOME-Browser :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: So viele Evils kann ich hier gar nicht machen wie nötig wären. Sie picken sich für jede Plattform eine Oberfläche raus, in die sich der FF integriert, und zwar bestmöglich. D.h. im Klartext: unter Linux wird ab 1.5 die totale Gnomeintegration erfolgen, Schritt für Schritt.
Sollte hier nicht wieder mehr Pragmatismus einkehren werd ich mir mittelfristig einen neuen Browser suchen müssen. Das http://www.firefox-browser.de/ in meiner email-Signatur fliegt jedenfalls umgehend raus. :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:
/EDIT

EDIT 2:
es sieht so aus, als ob ich Beistand von höchster Instanz bekäme :)
http://www.golem.de/0512/42163.html
/EDIT 2
 

yogi70

Newbie
den Firefox kannst Du auch mit zwei Insanzen starten, mußt nur vorher ne umgebungsvariable setzten:

Code:
MOZ_NO_REMOTE=1 firefox -P <profil>

Gefunden hier:
http://forums.mozillazine.org/viewtopic.php?p=2097163&highlight=linux+two+profiles#2097163
 
OP
mada

mada

Hacker
Thread ist zwar alt, aber die FF-Probleme mit div. GUI-Entscheidungen hab ich natürlich immer noch. Auch das umständliche Starten von zwei Instanzen trotz EXPLIZITEM Aufruf des Profilmanagers ist ja nicht hinfällig geworden. Und der Tipp ist deutlich besser als das bislang von mir genutzte, Danke!

Quo vadis, FF?
 
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