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Frage: Auf welcher Distri läuft euer Samba und warum ?

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Meinen letzten Samba hatte ich vor Jahren eingerichtet. Und er hat mir als Red Hat basierten Druckserver lange Zeit in unserem Intranet beste zuverlässige Dienste geleistet.

Nun ist es wieder einmal soweit. Es wird tatsächlich ein Samba als Fileserver benötigt (kaum zu glauben, bei diesem M$ verschworenen Haufen hier)

Ich möchte das der Samba auf einer aktuellen Distri basiert. Welche Distri das ist, ist mir egal. Ich hoffe, ihr könnt einige Argumente zur Erleichterung meiner Entscheidung liefern.

Vorab möchte ich anmerken, daß ich mich in Sachen Linux als Fortgeschrittener bezeichne und mich unter anderem mit der Einrichtung von Linux basierten Internet PC's beschäftigte.

Glaubt mir, ich möchte hier keine Diskussion Pro <> Contra Distri A, B oder C heraufbeschwören.

Vielen Dank im Voraus
° seveneleven °
 
Oha... fragst Du 5 Leute welche Distri die beste ist kriegst Du 7 verschiedene Antworten.

Was SuSE betrifft ist 10.0 etwas stressfreier als 10.1. Dem Samba ist das aber egal. Der läuft auch auf Fedora, Kubuntu oder wasweißich.

EDIT: Zur Zeit bei mir auf SuSE 10.1. Konfiguration via SWAT. Ganz einfacher Arbeitsgruppenserver.
 
Was wird man in einem SuSE Forum wohl empfehlen? :wink:

Entscheidender ist vielmehr, was man selber möchte. Ist sowas wie YaST wichtig? Soll es eine schlanke Distribution sein? Möchte man mit Webmin arbeiten?
Hinzu kommt noch die Hardwareunterstützung. Z.B. SuSE, Redhat (Fedora ?), Kanotix, Knoppix und (K)Ubuntu unterstützen neuere Hardware.
Bei älterer Hardware kann man problemlos u.U. ein Debian einrichten (ein 3.1 mit Kernel 2.6.8 auf einem Dell PE 6300 mit PERC2 RAID geht nicht so einfach).
 
Ich weiß ja nicht, ob da noch andere Menschen mit dem Server arbeiten sollen und wie firm die jeweils sind. Daher würde ich Dir zu einer Distribution mit ausgefeilten Verwaltungswerkzeugen, die auch anfängerinnentauglich sind raten. Oder mit anderen Worten: SuSE wegen YaST.
 
Ich habe jetzt gerade zwei Samba (als File und Druckserver) von 9.3 auf 10.1 umgestellt.

Klappt prima.

(Und ich habe auch nicht das Performanceproblem mit 1 GBit)
 
Notfalls das samba.src.rpm auf FC5 kompilieren und fertig ist der Lack. Naja, mit ein bisschen Arbeit vielleicht noch.
 
Der Server soll nur als Fileablage dienen. DIe Kiste ist ein P3/900 .

Den Zugriff werde ich wohl per ACL lösen.

Es fallen hier jede Menge "große" Bilder an, die belasten die Kapazität des Hauptservers zusätzlich. Die wollen wir separat ablegen.

MfG
 
Eigentlich ist es echt Schnurzpepegal, was Du da für ein Linux draufhaust. Nehme am besten die Distribution, mit der Du Dich am besten auskennst, und davon die aktuellste, bei SuSE würde ich eher zu 10.0 statt 10.1 raten. Meistens hängen Unternehmen mit den Versionen zwischen 1 und 3 Jahren zurück. Es gibt auch Unternehmen, die sagen, was soll das SuSE 7.x läuft und läuft.
Die grafische Oberfläche brauchst Du ja beim Server eigentlich in einem Unternehmen nicht, dass heißt man nutzt da dann auch kaum irgentwelche grafischen Bedientools, Swat und andere html-basierten Tools mal ausgenommen.
 
Einige Leute kommen ja auch ganz ohne Distribution aus (das wären dann die Puristen, die es zwar unter einer Distri compilen, aber hinterher das ganze nur in einer readonly initrd laufen lassen -- also nix anderes als der SAN-Mist den einige Anbieter verkaufen).
 
jengelh schrieb:
Einige Leute kommen ja auch ganz ohne Distribution aus (das wären dann die Puristen, die es zwar unter einer Distri compilen, aber hinterher das ganze nur in einer readonly initrd laufen lassen -- also nix anderes als der SAN-Mist den einige Anbieter verkaufen).

Ich habe die Slackware User immer für Puristen gehalten. Mich hat man vor SuSE gewarnt, dass habe nichts mehr mit Linux zu tun, das ist Eigenblödelei. Wie man ja an meiner Signatur erkennt, sieht man auch, wie ich diese Worte beherzigt habe. :wink:

Für mich war entscheidend, dass SuSE am verbreitetsten ist.
 
Das Samba des Netzwerks, das ich betreue, läuft unter SUSE 9.2. M.E. ist die Distri für Samba ziemlich egal. Es kommt auf die Samba-Version an und auf die Samba-Tools, die du ev. benutzt. Zumindest, wenn du Samba als PDC betreibst, geht noch alles über die Konsole: Editieren von smb.conf, init.d/smb restart, net groupmap usw.. Yast bietet an dieser Stelle nichts an und wenn es was anbietet, ist Yast teilweise echt lausig, das ist schon richtig. Das Firewall-Management z.B. ist fundamental fehlerhaft - Yast merkt hier manchmal nichtmal, ob eine Firewall läuft oder nicht.

Grüsse!

Croco
 
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