Bei PURE-FTPD kann man “Virtuelle User“ einrichten. Virtuelle User sind User, wie anfangs schon gesagt, die nur dem Pure-FTPD selbst bekannt sind und nicht auf dem System existieren sondern in der PURE-FTPD- Datenbank pureftpd.pdb mit der dazugehörigen Passwortdatei pureftpd.passwd im Verzeichnis /etc stehen. Dies erhöht die Sicherheit des Systems da die virtuellen User sich nicht ssh oder auf andere Weise am Rechner anmelden können. Zunächst muss ein echter, dem System bekannter User angelegt werden, dessen Eigenschaften dann von den Virtuellen Usern übernommen werden.
Hier dafür ein Beispiel:
User ftpuser in der Group ftp oder wem das zu unsicher ist auch in der Group nogroup.
Aber gehen wir zunächst von der Konstellation User ftpuser in der Group ftp aus. Das erstellen des Users geschieht am einfachsten mittels yast unter Security and Users => Edit and create Users. Wer möchte, kann hier die Gruppenzugehörigkeit nach seinen Vorstellungen bearbeiten. Wenn dies geschehen ist, kann man damit beginnen die virtuellen User zu erstellen.
Mit dem Befehl pure-pw können jetzt die virtuellen erstellt und verwaltet werden. Hier die wichtigsten Optionen:
useradd (User hinzufügen)
userdel (User löschen)
usermod (User bearbeiten)
passwd (Passwort ändern)
show (Eigenschaften des Users zeigen)
mkdb (pureftpd.pdb erstellen)
Das Erstellen eines Users geschieht folgendermaßen:
pure-pw useradd username –u ftpuser –g ftp -d /directory/username
Beispiel:
pure-pw useradd test –u ftpuser –g ftp -d /web/test