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[gelöst] CGI-Ausführung Apache2 SuSE Linux 10.1 Probleme

Hallo.

Ich habe ein SuSE Linux 10.1, welches als Web-Server benutzt werden soll. Apache2 funktioniert auch soweit, PHP auch. Jetzt will ich aber ein CGI-Script testen. Wenn ich jedoch die CGI-Datei aufrufen möchte, will der Browser sie herunterladen.

Die Rechte für die Datei und den Ordner /srv/www/cgi-bin/ sind korrekt gesetzt bzw. wurde zum Testen auch variiert (von nobody, wwwrun und root hatte ich alle drin). Ausführbarkeit habe ich mit chmod +x "Dateiname" gesetzt.

Leider nutzt es alles nichts - das Script wird nicht ausgeführt.

Ich bin recht neu in der Linux-Welt, weswegen es mir schwerfällt, den Fehler ausfindig zu machen.

Im IIS unter Windows 2003 ist das relativ einfach: Interpreter und Endung/en definieren, dem Ordner Scriptzugriff erlauben und schon läuft die Sache. Viel anders kann es unter Linux ja auch nicht sein, denke ich mir.


Hat vielleicht jemand einen, wenn nicht DEN Tipp? Normalerweise funktionieren CGIs wohl, denn ich finde so gut wie keine Beiträge, die dieses Problem behandeln.


Danke für's Lesen.

MfG, snake2k
 
Hallo snake2k,

also, ich habe genau dasselbe Problem. CGIs werden nicht ausgeführt, sondern der Download angeboten. Genau wie Du habe ich mit chmod gespielt. Kein Effekt! Die Doku (welche ich finden konnte) bringt keine Lösung!

Außerdem habe ich den Verdacht gehabt, daß man vielleicht ein Modul des Apache (de-)aktivieren muß. Nur diesbezügliche Experimente haben auch nix gebracht!

Hast Du schon eine Spur zur Lösung des Problems gefunden? Wenn Du einen Tip bekommst, würde ich Dich um die Weitergabe bitten.

Danke

Stefan
 
snake2k schrieb:
Normalerweise funktionieren CGIs wohl, denn ich finde so gut wie keine Beiträge, die dieses Problem behandeln.

Auf das naheliegendste bist du wohl nicht gekommen, nämlich die Apache Dokumentation zu lesen?

http://httpd.apache.org/docs/2.0/howto/cgi.html
 
Hallo,

klar habe ich die Doku gelesen. Sogar mehrmals! Ich weiß auch nicht woher das kommt, aber die Dokustelle, um die es hier geht, war nicht nur einmal auf meinem Bildschirm.

Dein kleiner Hinweis war vermutlich heilsam. Die Zauberdatei ist httpd.conf.

'To allow CGI program execution for any file ending in .cgi in users' directories, you can use the following configuration.

<Directory /home/*/public_html>
Options +ExecCGI
AddHandler cgi-script .cgi
</Directory> '

Das brauch ich jetzt nur noch auf Python (snake2k braucht es freilich für PHP) umdichten und schon müsste es flutschen.

Lieg ich richtig? (Eine kurze Antwort würde mir bei eventuellen nachfolgenden Konfigfehlern zeigen, daß ich auf dem richtigen Weg bin)

Das sowas von sowas kommt, liegt vermutlich daran, daß ich bisher auf Windows entwickelt habe. Zugegeben, es steht ganz deutlich in der Doku! Wie lange dauert es eigentlich, bis man sich an den etwas anderen Dokustil gewöhnt hat? Warum ist der Umstieg auf ein richtiges Betriebssystem nur so mühsam? Wie kann ich mir das Leben leichter machen? Gibt es einen Tip für MS-verseuchte Entwickler?

Danke

Stefan
 
Hallo,

bei mir hat sich Konfigurationsproblem in Luft aufgelöst.

Die Story ist folgende:
Ich wollte meine unter Windows entwickelten CGI in einem eigenen Verzeichnis unter /srv/www/cgi-bin haben. Die Doku erzählt: CGI für Verzeichnis zulassen, Fileextension vereinbaren, usw. Gelesen, getan und nix ging. Unzählige Versuche bis ich auf die Idee kann es mit einem 'Hello World' zu probieren.

Den Versuch habe ich mit der blanken default-server.conf gestartet, so wie diese nach der Installation von Apache (und der Aktivierung von Modulen) unter 10.1 zur Verfügung steht.

Zuerst hab ich es direkt unter /srv/www/cgi-bin probiert. Es lief sofort. Also ohne "AddHandler cgi-script .cgi .py". Ein Wunder! Wie kann es so was geben? Unterverzeichnis angelegt und 'Hello World' reinkopiert. Lief auf Anhieb ohne Änderungen in Konfigurationsdateien!

Das Ding ist:
WENN MAN MIT YAST DEN APACHE (BENÖTIGTE MODULE HABE ICH GLEICH AUSGEWÄHLT) INSTALLIERT, ERLEDIGT DIESER DEN KONFIGKÄSE GLEICH MIT!!!!!!!!

Mit händisch eingetragenen Konfiganweisungen macht man sich (mangels Erfahrung) höchstens was kaputt.

Zugegeben:
Die Doku in Unix-Derivaten ist im Allgemeinen besser wie die unter Windows. Allerdings ist das Ganze so angelegt, daß es ganz leicht auf den Irrweg geht. Und das kommt mir nicht nur im hier diskutierten Fall so vor, als ob mir die Autoren gerne sagen wollen: "You nix!"

Stefan
 
Hi,
wenn das Thema gelöst ist, dann kennzeichne das bitte im Titel deines ersten Posts.
Einfach editieren und ein [gelöst] davor schreiben. Dann bleibts hier übersichtlicher ;)
 
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