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[Gelöst] Startreihenfolge von Treibern verändern

Hi,
spezielles Problemchen:
NAchdem sich Susi strikt geweigert hat, mit der im Monitor eingebauten Kamera und dem Mikrofon gleichzeitig zu arbeiten, hab ich ein Standard-Mikro an der Soundlkarte angestöpselt und eine externe Kamera (Logitech) angeschlossen.
Nun ist Suse der Meinung, dass die Kamera eine USB-Soundkarte darstellt, lädt den Treiber zuerst.
Als Ergebnis: Keien PCI-Soundkarte, aber Ton, Mikro ist nicht.
Wenn ich die Kamera nach dem Booten eistecke, steht sie in kmix zwar wieder als Mikro, aber es klappt mit Bild und Ton.
Gibt es die Möglichkeit, dass grundsätzlich die PCI-Geräte vor den USB-Geräten gestartet werden?
 
Hi,

man kann die Startreihenfolge von Programmen unter /etc/init.d/rc[0-6]d/ ändern.
Oder mit Yast --> System --> Runlevel (Expertenmodus).
Ob man dort zwischen USB und PCI differenzieren kann, weiß ich allerdings nicht.

Gruß
Georg
 

towo

Moderator
Teammitglied
Lege eine /etc/modprobe.d/mysound.conf an.
Dort malst du folgendes rein:
Code:
options snd-usb-audio index=-2
 
P6CNAT schrieb:
man kann die Startreihenfolge von Programmen unter /etc/init.d/rc[0-6]d/ ändern.
Wir reden hier von openSUSE, und hier werden die Dienste parallel ausgeführt. Die entsprechenden Abhängigkeiten werden durch die vier von insserv gepflegten Dateien /etc/init.d/.depend.* definiert. Aber diese Dienste haben mit dem Problem von StevieD nichts zu tun.
 
Hallo,
towo schrieb:
Wir reden hier von openSUSE, und hier werden die Dienste parallel ausgeführt. Die entsprechenden Abhängigkeiten werden durch die vier von insserv gepflegten Dateien /etc/init.d/.depend.* definiert.
Das ist eine überraschende Information für mich. Haben die rc0-6 Verzeichnisse für OpenSuse überhaupt keine Auswirkung auf das Bootverhalten?

Gruß
Georg
 
Natürlich haben sie Auswirkungen: Sie beschreiben die Menge von Diensten, die beim jeweiligen runlevel zu starten bzw. anzuhalten sind. Sie beschreiben aber keine Reihenfolge (es sei denn, Du kehrst zur vor langer, langer Zeit üblichen sequentiellen und damit langsamen Abarbeitung zurück, indem Du eine entsprechende Eintragung in /etc/sysconfig/boot vornimmst).
 
Ich dachte, daß das parallele Abarbeiten der Bootprozesse erst mit der Einführung von system.d zum Tragen kommt. Das ist aber noch nicht wirklich aktiv (Zumindest in der 11.4). Hab ich da was verpasst?

CU Freddie
 
Ich habe keine Ahnung mehr, seit wievielen Jahren die Dienste parallel gestartet werden, aber auf der DVD von 11.1 finde ich als ältesten Eintrag über das dafür zuständige Programm startpar:
Änderungsprotokoll von sysvinit-2.86-186.7.i586.rpm schrieb:
* Fri May 11 14:00:00 2007 werner@suse.de
- startpar: Try to start more processes even on high loaded systems
- startpar: Detect endless loops on broken systems (no SIGCHILD)
 
Wie auch immer;
Der Tip von Towo hat geholfen, danke.
Das sollte man irgendwo ganz oben ansiedeln, das Problem hab ich schon auf etlichen anderen Seiten gelesen.
 
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