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[Gelöst] Update auf 11.1 Beta

Hallo!
Habe zur Zeit die Factory-Version Alhpa3 und die KDE 4.2-Repositories installiert, habe jetzt aber seit einigen Tagen das Problem, dass das General-Update nicht klappt, weder mit "zypper dup" noch per Yast, es kommen sehr viel Abhängigkeiten-Probleme, die ich aber alle bis auf zwei auflösen kann, diese zwei wollen aber nicht verschwinden: Einmal soll man bluez-utils durch bluez ersetzen und zum anderen bluez-libs durch libbluetooth, wenn ich das auswähle kommt exakt die selbe Meldung nochmal, die Alternative ist einige Pakete zu deinstallieren (evolution, obex und einige andere), das hat aber zur Folge, dass jede Menge andere Pakete auch Probleme bekommen, man kann dan auswählen, ob man sich doch für bluez und libbluetooth entscheiden oder weiter deinstallieren möchte, bis das halbe System für das bisschen Bluetooth deinstalliert werden soll, ich benutze übrigens garkein Bluetooth. ;)
Habt ihr Interesse an den genauen Meldungen? Dann such ich die morgen nochmal raus, sorry ich möcht jetzt mal ausschalten und das ist Arbeit wieder alle Abhängigkeiten bis auf die zwei aufzulösen.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Viele liebe Grüße
The User K
 
Das mit dem manuellen deinstallieren war eine gute Idee. ;)
Also das habe ich gemacht:
Code:
sudo zypper rm bluez-firmware
sudo zypper rm bluez-utils
sudo zypper rm OpenOffice_org-l10n-en-US-3.0.0-2
sudo zypper dup

So ging es dann. ;)
Danke!
 
Tipp fürs nächste Mal:

1. 'sudo' weglassen, das ist unter SuSE völlig überflüssig. Man wird mit 'su' zu root, alle weiteren Befehle geschehen mit administrativen Rechten (bis zum 'exit').

2. Du kannst zypper auch mehrere Argumente übergeben:

Code:
zypper rm bluez-firmware bluez-utils OpenOffice_org-l10n-en-US-3.0.0-2

Das mit dem bug-report war übrigens auch eine gute Idee von mir... ;)
 
Beim su wird dann aber alles auf Englisch, das möchte ich nicht immer - manchmal ist das natürlich auch praktisch.
Ich wollte mal frage, ob das normal ist, dass man, wenn man als root unterwegs war, und dann wieder su - benutzername macht, Programme, die die xorg brauchen, sich nicht mehr aus der Konsole starten lassen? Machen su -c und sudo eigentlich einen wesentlichen Unterschied? Also kdesu ist natürlich klar. ;)

Ist das etwas meldenswertes, wenn ein paar Abhängigkeiten nicht 100% aufgelöst werden können? Also unter http://bugs.opensuse.org ?
 
Ich würde mich immer zunächst an den maintainer der jeweiligen Pakete wenden, in diesem Falle ist bugs.opensuse.org die richtige Adresse - und ein solches Verhalten ist durchaus meldenswert. Entwicklerversionen von Anwendungen oder Distributionen sind überhaupt eher dafür gedacht, fleißig Fehler zu sammeln und sie zu melden, siehe auch → Wikipedia. Wieso nutzt Du denn diese Version? Als stabile Umgebung ist eine alpha oder beta mit Sicherheit nicht gedacht, ganz im Gegenteil.

Für die Sprache in Deiner bash sind die entsprechenden Umgebungsvariablen zuständig, google mal danach, ist nicht schwer zu konfigurieren. Englisch als default hat aber seine Vorteile: nach englischen Fehlermeldungen lässt sich besser im Netz suchen.

Machen su -c und sudo eigentlich einen wesentlichen Unterschied?

Naja, sudo ist ein Befehl, um einen user zu ermöglichen, ausnahmsweise root-Rechte für bestimmte Kommandos / Anwendungen zu erlangen. Per default ist sudo bzw. die /etc/sudoers auf SuSE nicht konfiguriert, deshalb läuft der Befehl gewissermaßen ins Leere, weshalb man sich entgegen des eigentlichen Zwecks von sudo mit dem root-Passwort ausweisen muss. Das hier passiert z.B. auch noch:

Code:
If a user who is not listed in the sudoers file tries to run a
       command via sudo, mail is sent to the proper authorities, as
       defined at configure time or in the sudoers file (defaults to
       root).

Ist doch Quatsch, oder?

Zudem sehe ich hier einen großen Unterschied hinsichtlich des Komforts. Oft will man ja nicht nur einen Befehl als root absetzen, sondern eine ganze Reihe, und da jedesmal 'sudo' davorzukritzeln ist doch umstänflich. Das macht Ubuntu so, und mich nervt das immer sehr.

Ich wollte mal frage, ob das normal ist, dass man, wenn man als root unterwegs war, und dann wieder su - benutzername macht, Programme, die die xorg brauchen, sich nicht mehr aus der Konsole starten lassen?

Ja, passiert hier mit Deiner Syntax exakt so:

Code:
kalle@hoppers:~> su
Passwort:

root will be logged out after 10 minutes without input or job

hoppers:/home/kalle # su kalle
kalle@hoppers:~> whoami
kalle
kalle@hoppers:~> konqueror
konqueror: cannot connect to X server

Wenn man einfach per Strg + D ausloggt und so zum letzten user zurückkehrt, funktioniert das wie erwartet. Das liegt daran, dass man auf dem selben screen keinen X-Server starten kann, wenn dort bereits einer läuft. Wenn man via 'kdesu' eine Anwendung startet, läuft dieser Befehl auf Wunsch des users, also kann auch sein X-Server benutzt werden, gleiche gilt, wenn er auf der Konsole via 'su' root anwirft. Bei der Abfolge → user wird zu root → root wird zu user (statt sich auszuloggen) soll ja wiederum etwas auf Wunsch von root geschehen, nämlich das user eine grafische Anwendung startet.

Hab ich übrigens erst kapiert, als ich nach Deiner Syntax die Konsole per Strg + D / 'exit' schließen wollte und plötzlich wieder root war. :)

Code:
konqueror: cannot connect to X server
kalle@hoppers:~> logout
hoppers:/home/kalle #

Ich hoffe, ich habe das halbwegs richtig interpretiert, eventuell findet hier jemand noch klarere Worte für diesen Vorgang.
 
gropiuskalle schrieb:
und ein solches Verhalten ist durchaus meldenswert.
Naja, bisher war das eigentlich bei jedem Komplett-Update so. :D
gropiuskalle schrieb:
Wieso nutzt Du denn diese Version?
Ach ich melde durchaus schonmal Fehler, vorallem an KDE, ansonsten sind die Features eben klasse und das ein oder andere Programm hab ich für den Notfall auch noch als stable.

gropiuskalle schrieb:
Für die Sprache in Deiner bash sind die entsprechenden Umgebungsvariablen zuständig, google mal danach, ist nicht schwer zu konfigurieren. Englisch als default hat aber seine Vorteile: nach englischen Fehlermeldungen lässt sich besser im Netz suchen.
Werde ich machen. ;) Auch wenn ich als Normaler Benutzer unterwegs bin, ist es ja mal sinvoll das kurzzeitig umzustellen, wenn es einen Bug gibt.

gropiuskalle schrieb:
Ist doch Quatsch, oder?
Eigentlich schon, meistens bleibt es ja nicht bei einem Befehl und es muss auch einmal ein zweiter probiert werden, und dann kommt noch etwas...
Geht unter Ubuntu nicht auch sudo su?

gropiuskalle schrieb:
Wenn man einfach per Strg + D ausloggt und so zum letzten user zurückkehrt, funktioniert das wie erwartet.
Wieder was gelernt, schön... Hast genau das erfasst, was ich meinte. ;)
 
The User K schrieb:
gropiuskalle schrieb:
und ein solches Verhalten ist durchaus meldenswert.
Naja, bisher war das eigentlich bei jedem Komplett-Update so. :D

Na dann sollte man das doch erst recht melden, oder?

gropiuskalle schrieb:
Wieso nutzt Du denn diese Version?
Ach ich melde durchaus schonmal Fehler, vorallem an KDE, ansonsten sind die Features eben klasse und das ein oder andere Programm hab ich für den Notfall auch noch als stable.

Okay, grünes Licht, so lange Du Dich nicht über die bugs wunderst. :D Wie gesagt, die Zielgruppe ist eigentlich eine andere.

Geht unter Ubuntu nicht auch sudo su?

Jupp, man kann sich sogar einen regulären root-account anlegen wie unter anderen Systemen. Aber als alles-mögliche-nur-nicht-*Ubuntu-user (das ist jedenfalls schon lange her, und damals hatte ich diesen regulären root-account) kommt mir 'sudo su' derart von hinten durchs Auge geschossen vor, dass ich dann doch sudoe, wenn ich mal bei einem Ubuntianer administriere. sudo (nach dessen Intention angewandt) hat dennoch einen faden Beigeschmack für mich, denn eigentlich ist man damit ja immer noch der user, der man vorher war, nur mit mehr Rechten, ich empfinde das als Verwischung der Rechteverwaltung. Im Grunde muss man da meiner Ansicht nach Shizophren denken; root ist nicht user. Den sich für mich daraus ableitenden Respekt vor dem Wechsel zu root finde ich sehr angemessen (ich lege vor einem 'su' auch immer sakrale Musik auf und zünde Kerzen an, aber ich schweife ab).
 
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