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Netzwerkbrücke um 2 PC's ins Internet zu bringen

Hallo,
habe das Problem, dass mein Hub zu klein geworden ist und ich so in einem Opensuse 10.2 PC eine 2. Netzwerkkarte einbauen will und so mit dem 2. PC (Debian Etch) verbinden möchte. Wie stelle ich in YAST die Netzwerkkarten ein, so dass beide über DSL ins Internet können? Der erste Opensuse PC ist mit seiner ersten Karte mit einem DSL-Router verbunden (reines LAN mit DHCP).
Danke
Christoph
 
übers Routing, aber ich versteh nicht ganz, wie das Netzwerk aufgebaut ist.

Etwa so:
DSL-Router mit integriertem Switch, wo PC dranhängen, auch der Linux-PC?
D.H. du hast keinen zentralen PC für den Internetzugang und jeder kann ohne den anderen ins Netz.
Find ich zwar nicht glücklich, aber es geht. Naja.
Und jetzt sind die Ports voll und du willst nen eiteren PC.
Meine Lösung wäre: Kauf nen weiteren Mini-Switch (kostet wie eine Steckkarte), stöpsel eine Strippe raus und in den neuen Switch rein und zwischen Alt und Neu ne weitere Strippe.
Je nach neuem Switch hast du ohne Aufwand n-1 neue Ports.

Grüße
 
Ich würde da auch den Switch erweitern. Hat den Vorteil, dass die Rechner auch ohne den 'Gateway'-Rechner in's Netz kommen.
Jetzt frage ich mich nur, worin carsten da einen Nachteil sieht.
 
Habe im Keller ne Fritzbox (2 Anschlüsse) und einen Switch (4 Anschlüsse). Fritzbox wält sich ins Internet und stellt für alle die Internetverbindung. Sternförmig gehen vom Keller zu den anderen Räumen Netzwerkverbindungen und stellöt jedem PC Internet zur Verfügung. So weit so gut - standard.

Ich habe einen entlegenen Raum, der eine schon liegende Netzwerkverbindung zum Büro (und keine zum Keller) hat. Vom Büro gibt es nur eine Netzwerkverbindung zum Keller, die für den Internetzugang vom Opensuse Bürorechner genutzt wird. Im Büro will mein Vater kein weiteres Gerät haben (also kein Switch! fällt flach! - leider). Also muss ich in den Bürorechner eine weitere Karte einbauen und so dem anderen Rechner auch Internetzugang zur Verfügung zu stellen.
Wie mache ich das am geschicktesten?
 
Karte einbauen und eine Netzwerkbrücke zwischen den Karten herstellen. Ist zumindest eine Lösung. Die Brücke baust Du mit mit brtcl auf der Konsole.

Alternativ kannst Du das auch übers Routing machen. Dann befinden sich aber der neue Rechner und der "Rest" in unterschiedlichen Netzwerken. Da muss man ein wenig mehr einstellen.
 

Jägerschlürfer

Moderator
Teammitglied
@ pilus

wieviel Adern hat denn das Kabel, das du verlegt hast vom Keller in das Büro?
Wenn das ein 8 adriges Kabel ist, dann kannst du dieses auch aufsplitten. Man braucht ja nur 4 Adern fürs Netzwerk. :wink:

Bräuchtest halt dann im Keller nen größeren switch :wink:

Ps. Hab das gleiche bei meinem Dad auch gemacht. Er hat nur ne Telefonleitung in seinem Büro gehabt und diese hält seit einiger Zeit als Ethernetverbindung her.
 
nbkr: wie machst du das mit brtcl?

Jägerschlürfer: ich weiss, und selbst 100 MBit sind mit meiner reinen DSL-Nutzung bei weitem nicht ausgelastet. Habe in manchen Räumen auch schon ISDN-Kabel oder Dosen fürs Netzwerk genutzt. Reicht vollkommen. ;-)
 
Grothesk schrieb:
Jetzt frage ich mich nur, worin carsten da einen Nachteil sieht.
Ich mag halt nicht, wenn jeder direkt ins Netz kann. Bin halt ein Befürworter von zwischengeschalteten Servern...

@pilus:
Seh ich das richtig: Dein Vater mag das Einsetzen einer neuen Karte mit heftigen Softwarebasteleien, aber keinen Switch, der einfach nur funktioniert? Versteh ich nicht wirklich, diese Logik. Überzeug ihn nochmal.
Mit Switch: keine Basteleien, fast komplette Bandbreite für jeden (halt Switchbetrieb)
Mit Karte: Einbauen, testen, Routing/Bridge basteln, über Versionsupdates rüberretten undsoweiterundsofort

Ich sehs halt KISS (keep it simple and small bzw. keep it simple,stupid).

Grüße
 
er will einfach kein weiteres gerät da stehen haben - er hasst die ganzen geräte und kabel - keine chance! ich habe sogar noch einen switch mit 20 anschlüssen - das wäre nicht das problem! SWITCH IST VERBOTEN ;-)
Mal abgesehen davon kann eine bridge nicht so ungewöhnlich und schwer sein. Selbst einige Aldi / Medion Rechner (auch wenn ich selber nie einen gekauft habe, weil ich sie hasse) haben 2 on board LAN's und auf Windoof schon vorkonfigurierte bridge. Wenn Aldi schon sowas macht, kann das keine Seltenheit sein. Ob das unter Linux allerdings so einfach geht ist nicht unbedingt evident.
 
Hihi, ich würd ja das Kabel etwas zurückziehen um im Nachbarraum den Switch hinzustellen ;)
Dann sieht er ihn nicht *ggg*
Oder ganz bös: in der Dose die ankommende Leitung erstmal zu dir schicken über 4 Draht und dann über den Switsch in deinem Zimmer gehen und dann über die anderen 4 Drähte im "seine Leitung" geben.

Carsten (der schonmal das Schießwerkzeug auspackt...)
 
Na klar, und als nächstes nimmst du Ethernetflachbandkabel in Chameleonfarbe, damit man auch ja keine Kabel sieht...
 

Jägerschlürfer

Moderator
Teammitglied
was ist eigentlich mit WLAN?

Dafür brauchste kein Kabel :wink:

Nur mal so nebenbei. Ich hätte meinem Vater die einfachsten Möglichkeiten aufgezählt und wenn er davon keine haben will, dann gibts eben kein DSL.
 
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