• Willkommen im Linux Club - dem deutschsprachigen Supportforum für GNU/Linux. Registriere dich kostenlos, um alle Inhalte zu sehen und Fragen zu stellen.

[solved] WLAN: Netz gefunden, aber kein Zugang zum Internet

Ich habe seit gestern Suse Linux 10.1 auf meinem Notebook und möchte über WLAN ins Internet, bekomme aber keine Verbindung ins Internet hin (zum Beispiel scheitert schon ping 195.135.220.3).

ifconfig zeigt:
Code:
eth0      Protokoll:Ethernet  Hardware Adresse 00:02:3F:1A:C0:B3
            UP BROADCAST MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
            RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
            TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
            collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:1000
            RX bytes:0 (0.0 b)  TX bytes:0 (0.0 b)
            Interrupt:10 Basisadresse:0xe000 

eth1      Protokoll:Ethernet  Hardware Adresse 00:0E:35:49:C0:36
            inet Adresse:192.168.1.3  Bcast:255.255.255.255 Maske:255.255.255.0
          inet6 Adresse: fe80::20e:35ff:fe49:c036/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
          UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
          RX packets:317 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
          TX packets:66 errors:0 dropped:10 overruns:0 carrier:0
          collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:1000
          RX bytes:2392 (2.3 Kb)  TX bytes:3581 (3.4 Kb)
          Interrupt:10 Basisadresse:0x2000 Speicher:d0000000-d0000fff

lo        Protokoll:Lokale Schleife
          inet Adresse:127.0.0.1  Maske:255.0.0.0
          inet6 Adresse: ::1/128 Gültigkeitsbereich:Maschine
          UP LOOPBACK RUNNING  MTU:16436  Metric:1
          RX packets:159 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
          TX packets:159 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
          collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:0 
          RX bytes:11452 (11.1 Kb)  TX bytes:11452 (11.1 Kb)

Nach allem, was ich hier im Forum gelesen habe, ist das ok, weil eth1 (meine WLAN-Karte) die IP-Adresse hat, die ich ihr zugewiesen habe.


iwconfig sagt:
Code:
eth1      IEEE 802.11g  ESSID:"ALICE-WLAN"
          Mode:Managed  Frequency:2.462 GHz  Access Point: 00:16:E3:3F:45:52
          Bit Rate=54 Mb/s   Tx-Power=20 dBm
          Retry limit:7   RTS thr:off   Fragment thr:off
          Encryption key:****-****-****-****-****-****-**   Security mode:open
          Power Management:off
          Link Quality=85/100  Signal level=-44 dBm  Noise level=-84 dBm
          Rx invalid nwid:0  Rx invalid crypt:0  Rx invalid frag:0
          Tx excessive retries:0  Invalid misc:0   Missed beacon:1

Der Access-Point und die ESSID wurden auch korrekt identifiziert.


Ping zum Access-Point (192.168.1.1) und zur eigenen IP (192.168.1.3) funktionieren auch. Aber ich komme nicht ins Internet:

Code:
PING 195.135.220.3 (195.135.220.3) 56(84) bytes of data.
From 192.168.1.1: icmp_seq=1 Destination Net Unreachable


route zeigt:
Code:
Kernel IP Routentabelle
Ziel            Router          Genmask         Flags Metric Ref    Use Iface
192.168.1.0     0.0.0.0         255.255.255.0   U     0      0        0 eth1
127.0.0.0       0.0.0.0         255.0.0.0       U     0      0        0 lo
0.0.0.0         192.168.1.1     0.0.0.0         UG    0      0        0 eth1



Ach ja, lspci zeigt folgendes:
Code:
02:01.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8139/8139C/8139C+ (rev 10)
02:02.0 Network controller: Intel Corporation PRO/Wireless 2200BG Network Connection (rev 05)

Tja, und nun bin ich ratlos und hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann.
 
Code:
PING 195.135.220.3 (195.135.220.3) 56(84) bytes of data.
From 192.168.1.1: icmp_seq=1 Destination Net Unreachable

Nanu... das bedeutet daß Router bei 192.168.1.1 nicht weiß wie er 195.135.220.3 erreichen soll... wie als wenn er keine Internetverbindung hätte !?!
 
Dass ich mit dem Accesspoint prinzipiell ins Internet komme, habe ich unter Windows probiert.

Zurück zu Linux: Ich hatte unter YAST->DSL eingestellt, dass die Verbindung bei Systemstart aktiviert werden soll. Jetzt wollte ich nochmal versuchen, ob es klappt, wenn ich DSL manuell starte.
Aber wie starte ich die DSL-Verbindung manuell? Bisher hatte ich den KNetworkManager, aber der läuft nicht mehr, wohl weil ich es mal mit der anderen Methode (ifup?) probiert habe. Wie starte ich denn dann KInternet?

EDIT:
OK, inzwischen habe ich KInternet nachinstalliert, aber an meinem Problem hat sich nichts geändert.
Welche Möglichkeiten gibt es denn, das Problem weiter einzugrenzen?
 
Danke, da haben sich die Postings wohl gerade überschnitten.

Also, KInternet installiert, hilft leider auch nicht.

Was kann ich tun, um das Problem weiter einzugrenzen?
 
A

Anonymous

Gast
Arnold88 schrieb:
Dass ich mit dem Accesspoint prinzipiell ins Internet komme, habe ich unter Windows probiert.

Zurück zu Linux: Ich hatte unter YAST->DSL eingestellt, dass die Verbindung bei Systemstart aktiviert werden soll. Jetzt wollte ich nochmal versuchen, ob es klappt, wenn ich DSL manuell starte.
Aber wie starte ich die DSL-Verbindung manuell?

Sorry, aber um das Thema "DSL" und die Einwahl kümmert sich doch Dein Router.

Du musst die Karte konfigurieren OHNE DSL irgendwie anzufassen.

Gateway&DNS=Router-IP, für die Netzwerkkarte eine eigene, statische IP und das wars auch schon.
DSL-Konfiguration ist dann nötig, wenn man ein DSL-Modem hat und keinen Router.

Oder steh ich jetzt total auf dem Schlauch?

Greetz,

RM
 
Verwirre mich nicht :)
Jetzt musste ich erstmal nachschauen, was mein Provider (HanseNet) mir da eigentlich für ein Ding geschickt hat. Es ist ein Siemens SL2-141-I, HanseNet bezeichnet es als DSL-Modem; im Internet habe ich herausgefunden, dass es ein vollwertiger Router ist, der aber auf die Bridge-Funktion beschränkt wurde.

Weil ich davon ausgehe, dass ich das Ding als DSL-Modem nutzen muss, habe ich auch YAST->DSL zum Konfigurieren benutzt.

Gibt es nicht vielleicht noch andere Log-Dateien, in denen ich mehr Infos über das Problem erhalten kann?

Kann ich eigentlich irgendwo sehen, ob die erforderlichen Module geladen wurden?
 
A

Anonymous

Gast
Google-Fu sagt folgendes:

http://www.google.de/search?q=Siemens+SL2-141-I&ie=UTF-8&oe=UTF-8

1. Treffer:

Kurzanleitung SIEMENS SL2-141-I ADSL WLAN Router

===> DER übernimmt die Einwahl und Du hängst Deine Kiste hintendran.

Alles was Du unter Yast ==> Netzwerkgeräte ==> DSL eingerichtet hast war wahrscheinlich nicht nötig und deshalb auch das seltsame Verhalten.

Deine Karte sendet/empfängt nämlich:

das unbestechliche ifconfig schrieb:
eth1 Protokoll:Ethernet Hardware Adresse 00:0E:35:49:C0:36
inet Adresse:192.168.1.3 Bcast:255.255.255.255 Maske:255.255.255.0
inet6 Adresse: fe80::20e:35ff:fe49:c036/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:317 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:66 errors:0 dropped:10 overruns:0 carrier:0
collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:1000
RX bytes:2392 (2.3 Kb) TX bytes:3581 (3.4 Kb)
Interrupt:10 Basisadresse:0x2000 Speicher:d0000000-d0000fff

Aber wenn noch ein Interface "DSL" eingerichtet ist, dann merken Deine Applikationen nix davon, weil der Traffic über eine nicht vorhandene Schnittstelle geht.

Also, Konfiguration SO erledigen.

http://www.linux-club.de/ftopic16734.html

(Ich habe exakt die selbe Situation ADSL-WLAN Router mit 2 Lappis über WLAN und einem Desktoprechner über Kabel).

Wenn alles schon bei der Konfiguration der Karte selbst gepasst hat (sieht ja danach aus), dann einfach das ganze Zeug bei DSL löschen und die Chancen stehen gut, daß Du online bist.

Greetz

RM
 
Hmm, löschen der DSL-Geschichten hat nicht weitergeholfen.

Was ich auch nicht verstehe: Woher soll der Router meine Zugangsdaten (Benutzernummer, Kennwort) kennen? Also, unter Windows werden die beim Starten der Internetverbindung abgefragt.

Muss ich dazu den Router konfigurieren? Ist, so glaube ich, von meinem Provider so nicht vorgesehen:)
 
A

Anonymous

Gast
Arnold88 schrieb:
Hmm, löschen der DSL-Geschichten hat nicht weitergeholfen.

Was ich auch nicht verstehe: Woher soll der Router meine Zugangsdaten (Benutzernummer, Kennwort) kennen?

Man muss ihn so konfigurieren. Das Ding ist laut Anleitung ein "stinknormaler" Router mit ADSL-Modem und WLAN-AP.
Die Konfiguration des DSL-Zugangs erfolgt ab "Schritt 5" auf Seite 14 ff. erklärt. Die Einrichtung der "Zugangsdaten" ist Schritt 6.

Also, unter Windows werden die beim Starten der Internetverbindung abgefragt.

Der Sinn und Zweck eines NAT-Routers ist doch eigentlich der, daß sich mehrere Rechner eine Verbindung GLEICHZEITIG teilen können.

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0812111.htm

Was für einen Sinn würde es also machen, wenn jeder Nutzer des Routers sich zuerst Einwählen müsste, um ins Netz zu kommen?
Das würde das Prinzip eines NAT-Routers ad absurdum führen, da er ja genau DAS automatisch übernehmen sollte!
Was wird da genau abgefragt? Wirklich die Zugangsdaten des Providers oder vielleicht doch "nur" das Passwort der Routerkonfiguration?

Gib doch mal in der Browserzeile http://192.168.1.1 ein. Ist bei Schritt 5 5. (Seite 15) NAT aktiviert?

BTW: Hast Du eine Flatrate oder Volumen/Zeittarif?

Muss ich dazu den Router konfigurieren?

Siehe oben.

Ist, so glaube ich, von meinem Provider so nicht vorgesehen:)

??? Also wenn das WIRKLICH stimmen würde, dann würde ich den Provider auf den Mond schiessen (aber OHNE Schutzanzug!).
;)

Greetz,

RM
 
Hey, es läuft. Habe den Router konfiguriert. Dieses Posting schreibe ich unter Linux.

Also:

1. Viel gelernt.
2. Vielen vielen Dank an Rain_maker, admine und Martin Breidenbach. Große Klasse, diese Unterstützung durch Euch.

Damit setze ich den Thread wohl mal auf gelöst.

Arnold88
 
Oben