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ältere gcc-Toolchain für openSUSE 11

Hi zusammen,

habe gerade schon nen Beitrag gefunden, wo nach ner alten gcc gefragt wurde zum kompilieren.
Mein Problem ist etwas anders gelagert, ich habe ein Binary-Only-Programm, das mit der gcc-Toolchain ab SUSE 10.3 nicht mehr läuft (gibt nen SegFault). Vermutlich liegt es an der gcc 4.2+, weil Kubuntu 7.10 und openSUSE 10.3, die gleiche glibc verwenden, SUSE 10.3 aber ne neuere gcc. Mit Kubuntu Gutsy läuft das Prog aber.
Ich vermute jetzt, dass ich eine glibc brauche, die mit einer "alten" version der gcc kompiliert wurde. Zumindest würde ich das gerne ausprobieren. Gibt's so was aus nem Repo, oder muss ich das selber bauen? Und wenn ich's selber bauen muss, gibt's irgendwo nen gutes Howto?

Gruß

Jörg

[Edit] Oder kann ich die openSUSE 10.2-Pakete in nen rootjail installieren?
 
Versuchs mal mit dem Paket "glibc-obsolete", das ist dazu gedacht, ältere Binarys zum laufen zu bringen.

PS: Gibts Jails überhaupt unter (suse-) Linux? Ich dachte, das wäre eine Spezialität von BSD's.
 
Hi,

also, ich habe die openSUSE 10.2 Pakete (glibc, binutils, x11-client + dependencies) in /opt/glibc-2.5 installiert. Aber ein
Code:
/opt/glibc-2.5/lib/ld-linux.so.2 --library-path /opt/glibc-2.5/lib:/opt/glibc-2.5/usr/lib /opt/glibc-2.5/opt/ghs/multi/linux86/multi
endet immer noch im Speicherzugriffsfehler. Und ein
Code:
chroot /opt/glibc-2.5/ /opt/ghs/multi/linux86/multi
erzeugt zwar kein SegFault, hat aber Probleme mit dem TCP/IP-Stack bzw. mit dem Aufrufen der GUI.
Das Verhalten im chroot zeigt mir, dass diese Idee gar nicht so falsch sein kann, aber der direkte Aufruf klappt halt noch nicht. Weiß jmd was der Unterschied ist, zwischen den beiden Aufrufen? Ich würde jetzt auf irgendein Pfad-Geraffel tippen. Alternativ würde mich interessieren, wie ich eine X-Server-Verbindung aus dem chroot raus hinbekomme.

Danke

Jörg
 
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