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Bootloader cannot be installed ...

Aha, vielen Dank - mein EDVMensch hat auch gesagt das ich's mal mit "Ausnullen" probieren sollte. Mich wundert nur das ich mit einer windows Installation keine Probleme habe... Da wird der MBr jedesmal schön neu gescfhrieben... versteh das Ganze nicht...
 
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Anonymous

Gast
spreCo schrieb:
Mich wundert nur das ich mit einer windows Installation keine Probleme habe... Da wird der MBr jedesmal schön neu gescfhrieben... versteh das Ganze nicht...
Leider ist es so, das dort unten vieles theoretisch möglich und machbar ist und die erste Stufe der Bootloader hochopimiert in Maschinencode für den BIOS geschrieben werden müssen. Da muss mit möglichst allen BIOSen in möglichst vielen Konstellationen funktionen und dafür muss auf alles Mögliche und Unmögliche Rücksicht genommen werden, und die Standards zT vor vielen Jahren entstanden sind, als man noch der Meinung war, 640KB Hauptspeicher wird wohl die nächsten 100 Jahre für einen Computer dicke ausreichen. Die Hardware ist aber mitterweile ein klein wenig gewachsen und an einigen Stellen musste man in der Zwischezeit auch ein bisschen tricksen, damit man solche ausgewachsene Hardware mit 20 jahre alten Standards und ein paar Erweiterungen noch einigermaßen kompatibel betreiben kann. Da muss man dann eben unter anderem auch während der Installation eines Bootloader das eine oder andere abfragen um den Bootloader dann funktionionsfähig auf die Platte schreiben zu können. Eventuell, nur rein theoretisch und längst nicht bewiesen, sagt sich da ja auch einer, "ich nehme erstmal nur auf meine Betriebssystem und eventuell noch auf ein paar Standards Rücksicht, den Rest der Standards lege ich mir so aus wie es mir gerade passt, ich bin der Marktführer und was ich mache ist Gesetz, die Hardwarehersteller und alles anderen sollen sich gefälligst nach mir richten, und wenn sie es nicht tun, dann wird mein Betriebssystem eben in Zukunft keine Treiber mehr für deren Hardware haben, sollen sie dann sehen an wen sie ihre Hardware dann verkaufen wollen, und wenn Linux damit Probleme hat, dann ist das denen ihr Bier. unter meinen Betriebssystemen funktionierts jedenfalls immer " ;) ;) ;)

Das 2. ist Suse und Yast und Grub. ;) selbst. zB hat Suse das orginal Grubinstall Script welches erstmal umfangreiche Tests der Umgebung sammelt und dann den Bootloader zielgenau reinsetzt durch einen 2 Zeiler ersetzt der weiter nichts macht als ein oder 2 Befehle ungeprüft und brutal in der Grubshell abzusetzen und so Grub zu installieren. In 98% aller Fälle funktionierts ja auch, und im Rest aller Fälle funktioniert was anders oder der 2. Anlauf oder eine Neuinstallation mit anderen Parametern. Und warum macht man das so, das man hochfunktionelle Tools nicht einsetzt und durch einfache Konstrukte ersetzt obwohl man wie oben erklärt doch eigentlich das eine oder andere etwas genauer prüfen sollte, um den Bootloader erfolgreich installieren zu können ?
Alles nur aus dem einem Grunde heraus, das man Grub mit der Maus aus Yast heraus einfach konfigurieren kann ohne das man die geringste Ahnung hat, was ein Bootloader überhaupt ist, weil ansonst bekommt man ja täglich und immer wieder zu hören, "na aber in Windows ging das immer mit 2 Klicks" Immer schön Äpfel mit Birnen vergleichen und sich dann wundern das sie nicht so schmecken wie die Erdbeeren aus Omas Garten.

robi
 
Äpfel mit Birnen vergleichen will ich nicht, und den Unterschied zwischen dem Redmonder Produkt und dem was Linux zu bieten hat, habe ich auch schon Vage wahrgenommen. Mir ging es jetzt mehr darum nicht meine Festplatten mit einem LowLevelFormat (ichweissichweiss, mit dem oben genannten Befehl, nur Bootloader und wenn und dann...) bearbeite wenn sich durch den Erfolgreichen Windowsinstall der fehlgeschlagene Linuxinstall nicht erklären lässt.
Ja, Bootloader standen jezz nicht direkt auf meiner "muss ich genau wissen Liste"
Ich mag YAST, ich mag's Sachen anzuklicken und mich an der Funktion zu erfreuen, gibt einem die Zeit sich mit einfachen Sachen ,wie mv zB, an die Shell ran zu tasten.
 
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