• Willkommen im Linux Club - dem deutschsprachigen Supportforum für GNU/Linux. Registriere dich kostenlos, um alle Inhalte zu sehen und Fragen zu stellen.

Desktop PC und Laptop unter SuSe 9.1 Dateifreigabe

A

Anonymous

Gast
Hallo,

leider werde ich aus den Postings hier nicht schlau.

Ich habe einen Laptop der läuft mit SuSe 9.1
Dann habe ich einen Desktop PC der läuft auch mit SuSe 9.1
Das mit Samba und Windows XP klappt jetzt. :)

Was muss ich aber tun damit ich gegenseitig auf Ordner unter Linux zugreifen kann. Muss der eine Rechner ein NFS Server und der andere ein NFS Client sein?
Da ich hier Neuland betrete bitte ich um eine möglichst einfache Erklärung oder auch einen Link wo ein einfaches How To steht.

Danke!
 
OP
A

Anonymous

Gast
Kann man die Freigaben nur über einen Dateieditor machen oder geht das auch unter Yast?

Danke!
 

Martin Breidenbach

Ultimate Guru
Öhm... ich denk schon... mal nachsehn...

yast2 - Netzwerkdienste - NFS-Server
yast2 - Netzwerkdienste - NFS-Client

also die haben sich jetzt nicht viel Mühe gegeben das zu verstecken...
 

Martin Breidenbach

Ultimate Guru
Ach nochwas:

NFS verwendet die User- und Gruppen-IDs. Deswegen sollten die gleich sein. Man kann das 'von Hand' machen oder über NIS.

Dann gibts da eine root-squash Option. Dabei gehts darum daß ein root von einem System auch root Rechte auf dem anderen System hat (oder eben nicht).
 
OP
A

Anonymous

Gast
Danke! Im Moment klingt das alles recht kompliziert.
Sehe schon das ist scheinbar nicht in ein paar Minuten erledigt.
Vielen Dank für deine Tipps!
 

Martin Breidenbach

Ultimate Guru
Sooo kompliziert ist das auch wieder nicht.

Ich habe hier ein Verzeichnis /data und das habe ich mit Samba und NFS freigegeben damit alle Rechner das als Datenkippe benutzen können.

/etc/exports auf dem Server sieht so aus:

Code:
/data        *(rw,no_root_squash)

Die betreffende Zeile aus der /etc/fstab auf einem Client sieht so aus:

Code:
gateway:/data     /data/gateway     nfs     defaults    0 0

'gateway' ist der Name des Servers. /data/gateway ist ein Verzeichnis auf dem Client in das gateway:/data gemountet wird. Es könnte auch anders heißen. 'defaults' sind die Standard-Mount-Optionen. Damit mountet der nicht automatisch sondern ich muß bei Bedarf

Code:
mount /data/gateway

eintippen.

Das ist sicher keine Hochsicherheitskonfiguration. Tut aber was ich brauche.

Die IDs der Benutzer und Gruppen sind auch identisch - die von root sowieso und da der Benutzer 'martin' auf allen Rechnern als erster angelegt wurde hat der auch überall die gleiche ID.
 
OP
A

Anonymous

Gast
Anhand deines Beispiels erscheint es mir schon verständlicher.
Werde es einfach mal testen.
Nochmals Danke!
 
OP
A

Anonymous

Gast
Leider verstehe ich das Prinzip der Freigabe von NFS Server und Client scheinbar überhaupt nicht.
Ich habe mir die halbe Nacht damit um die Ohren gehauen damit.
Deshalb werkelt mein Notebook jetzt mit SuSe und mein Desktop PC wird nun wieder mit WinXP arbeiten. Dank Samba funktioniert hier der Austausch von Daten.
 

admine

Administrator
Teammitglied
TRex30M schrieb:
Leider verstehe ich das Prinzip der Freigabe von NFS Server und Client scheinbar überhaupt nicht.
Ich habe mir die halbe Nacht damit um die Ohren gehauen damit.
Deshalb werkelt mein Notebook jetzt mit SuSe und mein Desktop PC wird nun wieder mit WinXP arbeiten. Dank Samba funktioniert hier der Austausch von Daten.

NFS zu konfigurieren ist wirklich einfacher, als SAMBA.
Schau dir doch das mal dazu an:
http://www.linuxfibel.de/nfs_srv.htm
http://www.linuxfibel.de/nfs_cli.htm
 
OP
A

Anonymous

Gast
@admine


Danke für die Links. :)
Werde es bei Gelegenheit nochmals ausprobieren.
Allerdings werde ich vorher nochmals die Theorie studieren und mich erst dann wieder an die Praxis wagen.
 
Oben