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Fehlende Stabilität von O.S. 10.3 KDE , generelle Fragen

Hallo Experten,

wegen der zunehmenden Probleme mit OS/2 (v.a. mit modernen USB Geräten und Fehlen eines aktuellen Flashplayers) bin ich auf der Suche nach einem weiteren Standbein und habe OpenSuse 10.3 mit KDE 3.5.7 installiert und nun einige Woche verwendet (Internet mit Firefox und Büro mit Open Office). Ob und wie man mit der 10.3 CD KDE 4 bekommt weiß ich nicht.

Kurz gesagt, das Ganze Suse 10.3 mit KDE ist extrem wackelig, Firefox klappt während völlig normalen Web Surfens ständig zusammen und muss seine Sitzung restaurieren, auch Open Office ist nicht zuverlässig und will laufend neu gestartet werden und Daten wiederherstellen. Oft passiert es auch, dass ohne besondere Vorkommnisse (und ohne Inaktiviät) unvermittelt der grüne OpenSuse Log-In Schirm erscheint, ebenso kommt es vor, dass NICHTS mehr geht und nur noch ein Warmstart des PC weiterführt (das kennt leider auch der OS/2ler...), also nichts für ungut, aber das ist in dieser Form völlig unbrauchbar, unter Linux hatte ich mir in Bezug auf Stabilität und Zuverlässig in etwa das Gegenteil vorgestellt.

Firefox 2.0.0.11 in OS/2 surft oft den ganzen Tag 12 Stunden ohne einen einzigen Hänger durch.

Was mit gut gefallen hat: Installation mit so gut wie 0-Linux Vorkenntissen problemlos möglich, Internet (DSL über Router) auf Anhieb sofort funktionsfähig, Umgang mit USB-Stiften und SD-Karten schnell und problemlos.

Die Installation von Thunderbird und die der französischen Wörterbücher in Open Office habe ich lange versucht und nicht geschafft, wegen meines Anfängerstatus in Linux will ich daraus aber keinen Vorwurf ableiten.

Damit ich nicht vorschnell entscheide, ob ich mich damit weiter beschäftige oder nicht bitte ich euch um eure EHRLICHE Meinung, ich möchte vor allem wissen, ob meine Erfahrungen "normal" sind oder aber einen bestimmten Grund haben, den man abstellen könnte.

Die Hardware ist: ASUS A7N8X-X, AMD Sempron 3000, 512 MB, ATI Radeon 9200 SE (Treiber aus Suse 10.3), Adaptec 2940 UW, IBM DDRS Wide SCSI (natürlich mit aktivem Terminator), unter OS/2 und Windows XP ist diese Hardware felsenfest .

Um eines gleich klar zu sagen: Linux kann für MICH nicht besser und stabiler sein als sein KDE es ist (Gnome habe ich noch nicht versucht) denn ich brauche ein Klicksystem auf das man sich bestmöglich verlassen kann. Was mit gut gefällt ist, dass man wie in OS/2 maximierte Fenster ziehen kann, dass bin ich gewöhnt und vermisste ich in Windows.

Wie gesagt, ist dieses Niveau der "Stabilität" von Suse Linux mit KDE "normal" (für mich witzlos) oder begehe ich irgendwelche Ungeschicklichkeiten und man kann durch laiengängige Maßnahmen starke Besserung erreichen?

Danke schön für eure Beiträge

Gruß

Stefan
 
Normal ist das natürlich nicht.
Das hört sich für mich nach Hardware-Problemen an, auch wenn die sich unter anderen Systemen nicht immer zeigen. Als ersten Test würde ich mal einen RAM-Test durchführen sowie die Festplatten durch entsprechende Testtools jagen.
 

lOtz1009

Moderator
Teammitglied
Also ich kann nicht über Dergleichen berichten. Wie hast du denn die einzelnen Programme installiert? "Per Hand" oder über Yast? Und vor allem aus welchen Quellen?
Oft geben auch die Logfiles einiges zur Fehlersuche her. Vor Allem /var/log/messages, /var/log/Xorg.0.log und ~/.xsession-errors

KDE4 kannst du auch auf der 10.3 nutzen, ich habe es am Wochenende einmal ausprobiert, aber gleich wieder deinstalliert. Die ganzen Plasmoids haben mir zu viel Leistung geraubt.
 
Hi, ich benutze suse 10.3 mit KDE 3 jetzt seit einigen Monaten. Am Anfang eher ab und zu neben XP, heute fast zu 100% und XP nur noch in einer VM. Es läuft sehr stabil, weder FF noch OO stürzen ab. KDE 4 gefällt mir optisch sehr gut, läuft aber auch nur auf einem Kubuntu in einer VM, weil es mir trotz 4.1 Release noch zu "Alpha" ist.
 
Hallo,

danke für die Hinweise.

Nun wo ihr es sagt fällt mir auch ein, dass ich früher (als die anden Systeme liefen) in diesem PC einen anderen Speicher hatte, das Modul mit dem ich die geschildertenErfahrungen mache ist alllerdings sogar ein neues Teil aus einem lokalen Geschäft welches auch noch verschweißt war, ich hatte bisher noch nie Ärger mit Speichern.

Ich werde sobald wie möglich das Suse 10.3 noch auf einem anderen PC (wo OS/2 und XP sehr gut laufen) einrichten und dann sehen, ob es einen Unterschied gibt.

Derzeit ist es so, dass ich auch mit Yast wenig machen kann, da kommt fas t immer eine Meldung, etwa "die Konfiguration wird analysoeirt" und dann hängt alles so hart, dass ein Warmstart nötig wird.

Ich habe überhaupt keine weiteren Programme eingerichtet, alles ist so, wie die Installation es hinterlässt. Die Einrichtung von Thunderbird (unverzichtbares Programm für mich) ist mir nicht gelungen, wie gesagt ich verstehe noch sehr sehr wenig von L. und will vor allem ergründen, ob ich das in der Zukunft gebrauchen kann oder nicht, insbesondere um die Dinge zu machen, die halt mit OS/2 immer weniger gehen.

Mehr aus "politischen" Gründen möchte ich Windows so wenig wie möglich verwenden, der Zwang zu Excel und Word ist schon schlimm genug und auf das will ich es beschränken.

Wie und wo man während der 10.3 Einrichtung KDE 4 auswählt sehe ich nicht, das erfordert Eingriffe über die Kommandozeile?
Überhaupt sehe ich nicht, wo man bei dieser Installation im Bereich zu verwendenden Anwendungen etwas auswählen kann, sehr ungeschickt finde ich, dass da nicht gleich Thunderbird mit eingerichtet wird.

Wie gesagt, bin Neuling mit dem Zeug

Gruß

Stefan
 
Sorry, aber was sollen die wiederholten Hinweise auf (das mit Sicherheit zur Zeit nicht wirklich stabile/brauchbare) kde4?
Wer bisdato mit OS/2 unterwegs war wird bestimmt keinen Wert auf ein unstabiles kde4 legen, zumal wenn kde3 auf seiner Kiste nicht stabil läuft.
kde4 kann man mal nachinstallieren, wenn man sonst keine Probleme mehr hat.
Wie gesagt, ich würde mal mit memtest (findet sich im Bootmenü) versuchen. Und mit der www.ultimatebootcd.com die Festplatten unter die Lupe nehmen.
 
Stimmt, aber davor stehen offenbar noch ganz andere Sachen, denn was ceag hier beschreibt, weist auf Hardwareprobleme hin.

Nebenbei gesagt: Linux nutzt den RAM weitaus intensiver als Windows und reagiert auf defekte RAM-Riegel deshalb früher und auch etwas zickiger als das dahingehend vergleichsweise "tolerante" Windows, daher eignen sich Vergleiche nicht, um auf den Zustand der Hardware zu schließen. Mem-Test, Festplattenanalyse, alles weitere ist erstmal nebensächlich.
 
Hi ceag,
ich denke, Du solltest Deinen DDRS-IBMs mal mit IBMs DFT zu Leibe rücken.
Das war sicherlich eine der zuverlässigste Baureihen, aber wenn Deine Platten auch aus Nov/97 stammen, kann schon einmal ein Block defekt gehen.

In der Box, siehe unten, sind noch sechs DDRS-39130 ständig und zwei temporär im Wechselrahmen.
Dazu ist der Onboard-Sata und teilweise der IDE-Kontoller belegt.

Damit kommen wir zu einem Problem, das ich auch nur durch Forenhilfe lösen konnte.
Die 10.3 hat scheinbar auf manchen Boards Schwierigkeiten die Controler in die richtige Reihe zu bringen besonders, wenn von einem zusätzlichen Adapter(c) gebootet werden soll.
Die Änderung der während des Bootens geladenen Controler-Module lässt mein auch nicht mehr ganz neues System sehr stabil laufen.

Besonders weil jetzt, ab 10.3 alles "sdx" genannt und disk by id in der fstab steht, wird ist die Übersicht etwas schwierig.

Vielleicht forschst Du ein wenig in dieser Richtung.

Gutes Gelingen, Gruß Ganymed
 
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