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[Gelöst] Automatisches login in ein WLAN-Netzwerk

Ich habe hier ein Debian, dessen Bootvorgang ich nicht mitlesen kann (Kein Monitor dran, es ist auch keiner anschließbar). Da kann ich mich nach erfolgtem booten per Ethernetkabel über ssh einloggen. Kein Thema soweit.
Jetzt muss die Kiste aber zwingend in ein WLAN-Netz rein. Ergo muss es sich automatisch in das dafür vorgesehene Netz einloggen. Tut es aber nicht. Genauere Meldungen kann ich mangels Ausgabe nicht liefern. Der Rechner bootet, aber da ich ihn in keinem Netz finden kann hab ich auch keine Meldungen, die ich posten könnte.

Mein einziger Anhaltspunkt ist die Datei /etc/network/interfaces:

Code:
# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet dhcp

# The wifi interface
auto eth1
iface eth1 inet dhcp
     address 192.168.10.111
     netmask 255.255.255.0
     gateway 192.168.10.1
     dns-nameservers 141.1.1.1
     wireless yes
     wireless_mode managed
     wireless_essid richtige_SSID_hier

eth0 ist die Ethernetschnittstelle, eth1 ist dann WLAN. Wie bring ich der Kiste jetzt bei, dass sie eth1 als primäre Schnittstelle nutzen soll?

P.S.: WLAN ist zu testzwecken unverschlüssselt. Daran liegt es also nicht.
 
Entweder:
Code:
# The wifi interface
auto eth1
iface eth1 inet dhcp
     wireless yes
     wireless_mode managed
     wireless_essid richtige_SSID_hier

Oder:
Code:
# The wifi interface
auto eth1
iface eth1 inet static
     address 192.168.10.111
     netmask 255.255.255.0
     gateway 192.168.10.1
     dns-nameservers xxxxxx
     wireless yes
     wireless_mode managed
     wireless_essid richtige_SSID_hier

Wobei xxx der DNS sein sollte, welcher nicht unbedingt im 141'er Netz liegen dürfte.
 
Der DNS im 141er-Netz ist schon richtig.
Aber irgendwie nimmt die Kiste immer noch die Netzwerkkarte her und nicht die WLAN-Schnittstelle.
interfaces schaut jetzt so aus:

Code:
foobar:~# cat /etc/network/interfaces
# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface

auto eth1
iface eth1 inet dhcp
#    address 192.168.10.111
#    netmask 255.255.255.0
#    gateway 192.168.10.1
#    dns-nameservers 141.1.1.1
     wireless yes
     wireless_mode managed
     wireless_essid richtige_SSID


allow-hotplug eth0
iface eth0 inet dhcp
 
Problem soweit gelöst.
Die Kiste war einfach zu langsam und hat sich wohl immer an den Parametern in der interfaces verschluckt.

Appleonkel ist auf die geniale Idee gekommen, die ESSID über ein skript nachzuschieben, welches jetzt zusammen mit samba nach dem Start des Netzwerkes abläuft.

Nicht ganz fair, aber fein! :)
 
Hab es gerade nicht zur Hand.
War aber so in der Art, wenn ich mich recht entsinne.

Code:
#!/bin/bash

iface=eth1
essid=DIE_GEWUENSCHTE_ESSID

iwconfig $iface essid $essid
Also nix wirklich wildes.
Das ganze noch ausführbar gemacht und dem sambastartup-Skript untergejubelt, weil es beim normalen Netzwerkstart (aus welchen Gründen auch immer; ist mir immer noch nicht ganz klar) nicht mitgenommen wurde.
Aber nochmal zu Verdeutlichung: Der Trick ist vermutlich nur notwendig, weil die Kiste mit 266Mhz getaktet ist.
 
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