Und das stand in der Liesmich des Treibers nach der Anleitung bin ich auch vorgegangen
Hinweise zur Installation des AVM FRITZ!WLAN USB Sticks in Linux
HINWEIS:
Dieser Treiber ist ausschließlich auf Kernel-Version 2.6 oder höher einsetzbar.
Inhalt
1 Installationshinweise für das Linux-Paket
2 Installation des FRITZ!WLAN USB Sticks in Linux
2.1 Installationsvoraussetzungen
2.2 Installation
2.3 Eine Verbindung zu einer WLAN-Gegenstelle herstellen (Konsole)
2.4 Eine Verbindung zu einer WLAN-Gegenstelle herstellen (openSUSE YaST)
2.5 Ein Ad-hoc-Netzwerk einrichten (WEP-verschlüsselt)
3 Installationshinweise für die Einbindung in andere Linux-Distributionen
4 Deinstallation
5 Welche AVM-Geräte werden zur Zeit mit Linux unterstützt?
6 AVM-Support
7 Copyright Hinweise
1 Installationshinweise für das Linux-Paket
Dieses Dokument beschreibt die Installation in Linux.
Unterstützt wird die INTEL i386-Plattform und Kernel Version 2.6.
Weitere Informationen zur Verwendung von AVM-Produkten mit Linux finden Sie auf dem AVM-Linux-Portal unter www.avm.de/linux
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2 Installation des FRITZ!WLAN USB Sticks in Linux
Hinweise zur Release Version:
* Die Stick & Surf-Funktion wird nicht unterstützt.
* Der Konqueror baut die Seiten unter Umständen sehr langsam auf. Verwenden Sie versuchsweise einen anderen Browser wie z.B. Firefox.
2.1 Installationsvoraussetzungen
* openSUSE 10.2 (2.6.18.2-34-default)
* i386 (32 Bit)
* ein FRITZ!WLAN USB Stick
* Sie müssen die Installation als "root" durchführen, das heißt, Sie müssen als Superuser Schreibrechte im "root"-Verzeichnis besitzen.
* Mindestsystemanforderung für den FRITZ!WLAN USB Stick ist ein PIII 500 MHz oder kompatibel
* USB 2.0- oder 1.1-Anschluss (mit verringerter Datenrate)
* installierte Kernelquellen und GCC in der Version 3.3.5 oder höher
* installierter wpa_supplicant (getestet mit der Version 0.4.9) für WPA-/WPA2-Verbindungen
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2.2 Installation
getestete Betriebssysteme:
openSUSE 10.2 (Kernel 2.6.18.2-34-default und Kernel 2.6.18.8-0.3-default)
Ubuntu FeistyFawn 7.04 (Kernel 2.6.20-16-generic)
Gentoo InstallCD 2007.0 (Kernel 2.6.20-gentoo-r8 und 2.6.21-gentoo-r3)
Version:
1.00.00
Build:
07.07.05
1. Sie benötigen für die Installation System-Verwaltungsrechte (Superuser-Rechte). Dazu müssen Sie sich auf der Konsole als "root" bzw. "Superuser" anmelden.
2. Kopieren Sie das Archiv "fwlanusb-x.yy.zz.tar.gz" aus dem Linux-Archiv auf Ihren Computer (z.B. von einer Diskette durch den auf einer Konsole eingegebenen Befehl "mcopy") und starten Sie eine Konsole (Eingabeaufforderung).
3.
Extrahieren Sie das Archiv mit dem Befehl
tar -xzvf fwlanusb-x.yy.zz.tar.gz
Beispiel für SUSE 10.2:
tar -xzvf fwlanusb-1.00.00.tar.gz
Ein Verzeichnis mit dem Namen "fritz" wird erzeugt.
4. Wechseln Sie in das neue Verzeichnis "fritz" und starten Sie die Installation mit dem Befehl "./install".
5. Verbinden Sie jetzt den FRITZ!WLAN USB Stick mit Ihrem USB-Anschluss.
6. Der WLAN-Treiber wird initialisiert. In den /var/log/messages erscheint die Ausgabe:
usbcore: registered new driver fwlanusb
fwlanusb: loaded
HINWEIS:
Der FRITZ!WLAN USB Stick v.1.1 startet anfangs als virtuelles CD-ROM-Laufwerk. Das automatische Umschalten zum WLAN Stick kann länger als eine Minute dauern. Öffnen Sie gegebenenfalls den Arbeitsplatz und wählen Sie in der Übersicht beim Datenträger "FRITZ!WLAN USB Stick selfinstall" die Funktion "Auswerfen" (bzw. eject /dev/sr0), um den Vorgang zu beschleunigen.
8. Mit dem Befehl "lsmod" können Sie zusätzlich überprüfen, ob das Modul geladen wurde. Die Ausgabe sollte den folgenden Eintrag enthalten:
-fwlanusb
9. Mit dem Befehl "insmod fwlanusb.ko" kann das Modul aus dem "/src"-Verzeichnis auch manuell geladen werden.
Damit ist die Installation des FRITZ!WLAN USB Sticks in Linux abgeschlossen. Im folgenden Abschnitt wird beschrieben, wie eine Verbindung zu einem Access Point aufgebaut werden kann.
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2.3 Eine Verbindung zu einer WLAN-Gegenstelle herstellen (Konsole)
Für den Umgang mit WLAN unter Linux wird nachfolgend erläutert, wie Sie nach WLAN Access Points suchen können und wie Sie den FRITZ!WLAN USB Stick mit einem Access Point verbinden können.
1. Stellen Sie sicher, dass der WLAN Access Point (zum Beispiel die FRITZ!Box WLAN) eingeschaltet und in Reichweite ist. Für eine WPA-Verbindung stellen Sie bitte zusätzlich sicher, dass der "wpa_supplicant" installiert ist ("YaST Kontrollzentrum / Software installieren/löschen"). Der WPA-Supplicant befindet sich nach der Installation in dem Verzeichnis "/usr/sbin".
2. Nach der Eingabe von "iwconfig" erscheint auf der Konsole die Liste der unterstützten Geräte. Die Ausgaben könnten z.B. so aussehen:
eth0 no wireless extensions.
wlan0 IEEE 802.11b/g ESSID:off/any
Mode:Managed Channel:0
Encryption key:off
Link Quality:0 Signal level:0 Noise level:0
Rx invalid nwid:0 Rx invalid crypt:0 Rx invalid frag:0
Tx excessive retries:0 Invalid misc:0 Missed beacon:0
In diesem Beispiel ist der FRITZ!WLAN USB Stick das Gerät wlan0.
3. Mit dem Befehl "iwlist wlan0 scan" können Sie jetzt nach WLAN-Geräten in Reichweite suchen. Die Angabe nach "essid" steht dabei für den Netzwerknamen. Die Ausgabe könnte zum Beispiel so aussehen:
Cell 01 - Address: 00:11:22:33:44:55
ESSID: "FRITZ!Box"
WEP-Verschlüsselung
1. Bei WEP-Verschlüsselung können Sie sich mit dem Befehl "iwconfig essid" mit einem der gefundenen WLAN Access Points verbinden. In diesem Beispiel lautet der Befehl:
iwconfig wlan0 essid 'FRITZ!Box'
2. Über den Befehl "iwconfig wlan0 key s: <ASCII-Zeichenfolge>" wird der Netzwerkschlüssel für den Access Point angegeben. In diesem Beispiel ist es ein 128-Bit-WEP-Schlüssel:
iwconfig wlan0 key s:1234567890123
3. Für die DHCP-Funktion bitte den Leightweight Resolver Daemon installieren (Paketname: "bind-chrootenv", es enthält das benötigte Paket "lwresd"). Um eine IP-Adresse von der FRITZ!Box zu erhalten, geben Sie den folgenden Befehl ein:
dhcpcd wlan0
4. Damit ist die Verbindung hergestellt.
Starten Sie einen Browser und geben Sie die Adresse "fritz.box" ein.
WPA-/WPA2-Verschlüsselung
1. Bei WPA-Verschlüsselung können Sie sich mit Hilfe des WPA-Supplicants mit einem der gefundenen WLAN Access Points verbinden. Dazu muss zunächst eine zum Access Point passende Konfigurationsdatei angelegt werden.
HINWEIS: Je ein Beispielscript "config-wpa" und "config-wpa2" liegt dem Installationspaket bei.
Bezogen auf das eingangs beschriebene Beispiel würde die WPA-Konfigurationsdatei zum Beispiel so aussehen:
die Datei z.B. unter dem Namen "config-wpa".
Sofern Sie die WPA2-Verschlüsselung verwenden, würden sich die Angaben in der Datei wie folgt ändern:
Speichern Sie die Datei z.B. unter dem Namen "config-wpa2".
HINWEIS: Bei einer FRITZ!Box im Mixed Mode (WPA+WPA2), muss der Eintrag "group=TKIP" im Config Script gesetzt werden!
2. Bezogen auf das Beispiel lautet der Befehl zum Verbindungsaufbau:
wpa_supplicant -Dwext -i wlan0 -c config-wpa -dd
bzw.
'wpa_supplicant -Dwext -i wlan0 -c config-wpa2 -dd'
ACHTUNG: Sie müssen sich in dem Verzeichnis mit dem Beispielscript befinden (.../fritz) oder den exakten Pfad zur Config-Datei angeben, damit die Datei bei dem Aufruf gefunden wird.
3. Für die DHCP-Funktion bitte den "Leightweight Resolver Daemon" installieren (Paketname: "bind-chrootenv", es enthält das benötigte Paket "lwresd"). Um eine IP-Adresse von der FRITZ!Box zu erhalten, geben Sie den folgenden Befehl ein:
dhcpcd wlan0
4. Damit ist die Verbindung hergestellt.
Starten Sie einen Browser und geben Sie die Adresse "fritz.box" ein.
Um den DHCP Deamon wieder zu beenden und den Eintrag zu entfernen, führen Sie folgende Befehle aus:
killall -1 dhcpcd
rm /var/run/dhcpcd-wlan0.pid
Eine feste IP-Adresse, ein Standardgateway und der Namensserver für den FRITZ!WLAN USB Stick können auch manuell übergeben werden:
ifconfig wlan0 <gewünschte IP-Adresse>
route add default gw <die IP-Adresse der Box>
echo nameserver <IP-Adresse der Box> >> /etc/resolv.conf
Ausführliche Hinweise zum Befehl "iwconfig" und zum "lwresd" finden Sie in den entsprechenden Manual Pages:
man iwconfig
man lwresd
Weitere Hinweise zur Konfiguration der Hardware finden Sie in der SUSE-Dokumentation u.a. in den Verzeichnissen:
/usr/share/doc/packages/wpa_supplicant
/usr/share/doc/packages/suselinux-userguide_de/
/usr/share/doc/packages/suselinux-adminguide_de/
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2.4 Eine Verbindung zu einer WLAN-Gegenstelle herstellen (openSUSE YaST)
1. Starten Sie das YaST-Kontrollzentrum.
2. Wählen Sie die Option "Netzwerkgeräte" und klicken Sie auf "Netzwerkkarte".
3. Der Dialog zur "Konfiguration der Netzwerkkarten" startet, in dem "Traditionelle Methode mit ifup" voreingestellt ist.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
5. Es erscheint der Überblick über die Konfiguration der Netzwerkkarten.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Hinzufügen".
7. Wählen als "Gerätetyp" den Eintrag "Drahtlos" und markieren Sie das Kästchen "USB".
8. Tragen Sie anschließend im Eingabefeld "Konfigurationsname" den Wert "0" (Null) ein (entspricht wlan0).
9. Klicken Sie anschließend zweimal auf die Schaltfläche "Weiter".
10. In der Eingabemaske "Konfiguration der drahlosen Netwerkkarte" tragen Sie unter "Netzwerknamen" die SSID des WLAN-Access Points ein. Wählen Sie den zutreffenden Autentifizierungsmodus und geben Sie das entsprechende WLAN-Kennwort ein.
11. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Weiter" und "Beenden".
Die Verbindung wird nun automatisch aufgebaut.
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2.5 Ein Ad-hoc-Netzwerk einrichten (WEP-verschlüsselt)
Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie ein Ad-hoc-Netzwerk unter Linux einrichten. Die Ad-hoc-Netzwerkteilnehmer können sich, wie im Abschnitt 2.3 beschrieben, mit diesem Ad-hoc-Netzwerk verbinden. Rufen Sie den Befehl "iwlist scan" auf, um herauszufinden, welchen Namen der WLAN-Adapter erhalten hat. Die nachfolgende Beschreibung geht von "wlan0" aus.
1. Mit dem Befehl "iwconfig essid" können Sie den Namen des WLAN Ad-hoc-Netzwerks festlegen. In diesem Beispiel lautet der Name "ad-hoc":
iwconfig wlan0 essid 'ad-hoc'
2. Über den Befehl "iwconfig wlan0 key s: <ASCII-Zeichenfolge>" wird der Netzwerkschlüssel für das Ad-hoc-Netzwerk festgelegt.
Diesen Schlüssel geben alle Ad-hoc-Netzwerkteilnehmer später an. In diesem Beispiel wurde ein 128-Bit-WEP-Schlüssel verwendet:
iwconfig wlan0 key s:1234567890123
3. Stellen Sie den Ad-hoc-Modus für die WLAN-Schnittstelle ein:
iwconfig wlan0 mode ad-hoc
4. Stellen Sie Kanal für das Ad-hoc-Netzwerk ein. In diesem Beispiel wird Kanal 1 verwendet:
iwconfig wlan0 channel 1
5. Geben Sie eine IP-Adresse und, falls nötig, eine Subnetzmaske für das Ad-hoc Netzwerk an:
iwconfig wlan0 <169.254.229.30> netmask <255.255.0.0> up
Damit ist das Ad-hoc-Netzwerk einsatzbereit.
Ausführliche Hilfestellung zum Thema Netzwerkkonfiguration unter Linux finden Sie z.B.
* in der Manual Page "man ifconfig"
* im Netzwerk-How-To unter http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-Netzwerk-HOWTO-4.html
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3 Installationshinweise für die Einbindung in andere Linux-Distributionen
Durch das offene Konzept von Linux können alle aktuellen Distributionen eingesetzt werden. Die in den Treibern enthaltenen Binary-only-Module sind frei von Kernel-Abhängigkeiten. Sie führen daher keine direkten Aufrufe des Kernels (kernel calls) durch. Dadurch sind sie in jeden Linux-Kern integrierbar. Die manuelle Installation muss aber individuell entsprechend der Distribution (Kernel-Konfiguration etc.) und entsprechend der installierten Komponenten (zum Beispiel zusätzlich notwendiger PCMCIA-Module etc.) abgestimmt werden. Alle zur Integration notwendigen Treiberkomponenten, der Quellcode und diese Anleitung werden im "fritz"-Treiberverzeichnis mitgeliefert.
Eine der möglichen Methoden, die Quellen für andere Distributionen und Kernelversionen zu übersetzen, wird hier beschrieben:
1. Rufen Sie nach dem Auspacken der Treiberarchivdatei im neu entstandenen Verzeichnis "fritz/src" den Befehl "make" auf.
Dieser Aufruf führt das dort vorhandene "Makefile" aus.
2. Die daraus entstandene .ko-Datei muss anschließend in das Unterverzeichnis /lib/modules/`uname -r`/extra kopiert werden.
Für den laufenden Kern geschieht dies automatisch mit dem Aufruf "make install".
Im Rahmen der Übersetzung werden zwei Komponenten zusammengebunden:
* der mitgelieferte Quellcode zur Systemanbindung
* ein binäres, kernelunabhängiges Modul im Verzeichnis "/fritz/lib".
Bitte beachten Sie, dass der Kern mit den Wireless Extensions (mindestens Version 18) konfiguriert sein muss (CONFIG_NET_WIRELESS=y).