Ich habe nicht behauptet, dass in FF 3.6.2 kein Fehler drin sein kann. Diese Aussage würde ich nie treffen. Der erste Bugfix straft eine solche Aussage Lügen ... .
Du glaubst nicht, dass (mitunter) Unternehmen die Erneuerung ihrer Zertifikate verpennen? Ich habe selbst schon einen großen dt. Internetprovider auf sein Versäumnis hingewiesen. Als jemand, der täglich mit Zertifikaten umgeht, habe ich für so was ein Auge. Und wenn eine diesbezgl. Fehlermeldung kommt schaue ich mir ganz schnell das Zertifikat an ... . Und ich weiß auch, wie nett Leute werden, wenn sie 2 Std. vor Ablauf ein neues Zertifikat benötigen.
Das ist im Netz sowieso so eine Sache welcher Website vertraue ich welcher nicht.
DAS schafft auch das teuerste und "sicherte" Zertifikat der Welt nicht! Es ist auch nicht seine Aufgabe.
Wenn du ein mit einer (qualifizierten oder zumindest fortgeschrittenen) elektronischen Signatur einer bestimmten natürlichen Person versehenes Dokument oder eine entsprechende E-Mail erhalten hast, dann garantiert dir das Trustcenter, dass dieses Zertifikat (Chipkarte) an genau diese natürliche Person ausgegeben wurde. Die Nachricht ist also bei korrekter Signatur authentisch und integer.
Das Zertifikat (die Signatur) sagt aber absolut nichts darüber aus, ob der dahinter stehende Mensch ein "guter" oder ein "böser" ist.
Gleiches trifft für ein Serverzertifikat zu. Der Betreiber eines Servers geht mit einem Identifikationsdokument (Handelsregisterauszug o.ä.) zu einem Trustcenter und kauft dort nach Überprüfung und Nachweis seiner eigenen Identität und Berechtigung (= Geschäftsführer oder Beauftragter?) und der Identität der Firma ein Zertifikat für den Server.
Die mit diesem Zertifikat gesicherte SSL-Verbindung garantiert (*) dir, dass es sich bei der genutzten Verbindung um exakt den Server handelt, an dessen Firma das o.g. Zertifikat ausgegeben wurde, und du nicht etwa einem Fake, MITM oder ähnlichem aufgesessen bist.
Die ohne Warnung realisierte SSL-Verbindung sagt aber nichts darüber aus, ob die Firma und somit der Server oder die Webseite vertrauenswürdig ist! Auch eine "Verbrecherfirma" kann sich ein Zertifikat kaufen, oder einen Strohmann oder einen "Dummen" vorschicken.
(*) Wir sprechen nie von "Sicherheit", sondern immer nur von "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit".
Was hat Mozilla wohl dazu bewogen die Zertifizierungsstellen von 20-30 auf 4 zu reduzieren?
Da musst du sie schon selbst fragen

Ich kann nur vermuten: Die Version musste raus. Und die hatten nicht die Zeit/Manpower/Ressourcen, um alle gängigen Trustcenter abzuklappern nach den aktuellsten Zertifikaten. Ich schrieb ja schon 2x: Serviceleistung, keine Pflicht ... .
So, ich denke, jetzt wird es [OT]. Es geht langsam an der eigentlichen Frage vorbei ... .
MfG Peter