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Ich nutze jetzt chromeOS Flex

Moin,

Ich habe jetzt erstmal die Faxen dicke von Windows 11 und Debian und habe auf meinem DELL 7480 Notebook jetzt Chrome OS flex installiert. Ja man kann es auch auf Nicht Chromebooks installieren.
Dazu im Chrome Browser die Chrome OS Extension herunterladen und dann eine ISO auf USB Stick installieren.
Die Installation dann ist letztlich so flux, da können Windows und Debian einpacken.
Es ist vom Look an Feel her an Android angelehnt, wobei hier schon die Google Tools da sind, die man vom PC kennt.
Programme gibt es im Google Web Store, es ist also alles Web basiert.
Es gibt aber zum Beispiel nicht nur ein Google Drive, sondern auch einen normalen Dateimanger, was ja logisch ist.
Ich habe mir vor kurzer Zeit hintereinander ein neues Smartphone und ein neues Tablet gekauft, beides Samsung und mag einfach diesen tollen flüssigen Workflow bei Google.
Deshalb die logische Konsequenz auch es auf dem Notebook zu installieren.
Habe immer gedacht Chrome OS ist kostenpflichtig. Nein es ist for free.
Bei dem Setup bleibe ich jetzt erstmal und bin sehr zufrieden damit.

Mai Gruß

Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Ebenso 🙄 Moin, gut dann können wir uns zumindest auf Freeware einigen und nicht Open Source.
Linuxer sind oft ein putziges Volk, sie wollen irgendwie jede Programmierer Leistung müsste offen und free sein, unentgeldlich, besonders der Linux Kernel müsste unantastbar nicht Kommerzialisiert werden.
Google hat es aber gemacht und sie machen ihre Sache gut. Es hat alles einen fantastischen Workflow.
chromeOS hat auch eine Berechtigung hier im Forum, genauso wie Android, denn Linux steckt in beiden drin.
Gruß Stephan 🐧
 
Moin @Stephan:

Ich schließ mich dir da an! Seit es Flex offizielle gibt, ist es für mich viel entspannter als Windows oder Linux Disteibutionen.

Man kann seine ganzen Linux Apps (ist im Prinzip ne VM, aber die Apps sind genial integriert) mit einem Rutsch offline (z.B. auf Stick) sichern und zurückspielen.

Besser gehts nicht! Ich liebe daher chromeOS Flex. Ist auch imho sicherer als alles andere auf dem PC.
 
Hallo Stephan,

bitte laß' mich erklären, warum ich mich für eine Linux-Distribution ausspreche, die ganz, bzw. ganz überwiegend aus freier Software besteht.
Daß Linux-User etwas gegen die Kommerzialisierung von Software hätten, ist ein Mißverständnis. "Freie Software" bedeutet vielmehr, daß jeder das Recht hat, die Quellen einzusehen, zu verändern und auch sonst mit der Software zu machen, was er will. Dazu gehört z.B. auch, daß er die Software im eigenen Namen an andere verkaufen kann (das zeigt, daß Kommerzialisierung dabei also nicht das Problem ist).
"ChromeOS Flex", das in großen Teilen proprietär ist, verwendet z.B. den Linux-Kernel, der unter der GPL v.2 steht. Auch dies ist beim Kernel zulässig. Es ist also möglich, daß der Kernel freie Software bleibt, und ein kommerzielles Unternehmen dann proprietäre Software darum baut.

"Freie Software" verfolgt ein anderes Ziel: Der Benutzer soll stets "the control over his own computing" haben. Darum geht es: Um die Freiheit des Benutzers. Er ist Eigentümer des Computers, den er selbst gekauft und bezahlt hat. Er soll auch Herr über seine Daten und seine Dokumente sein, und über die Prozesse, die auf seinem Computer ablaufen. Das ist auch der Grund, warum er unter anderem auch Zugriff auf den Source-Code der Programme auf seinem Computer haben soll.
Diese Prinzipien der Freiheit des Benutzers sind bei proprietären Betriebssystemen, bzw. bei Betriebssystemen mit einem hohen Anteil von proprietärer Software, heutzutage nicht gewährleistet.
Deshalb sind solche Betriebssysteme für diejenigen, die Wert auf ihre digitale Freiheit legen, und die immer noch "the control over their own computing" behalten wollen, keine Option. Selbst wenn sie oberflächlich betrachtet wie Linux aussehen. Und auch unabhängig davon, ob sie gegebenenfalls etwas besser funktionieren als Systeme aus freier Software.
 
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