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Installations-DVD findet sich nach Start selbst nicht mehr

Hallo,

ich hab immer mal wieder das Problem das ich von der DVD boote und die mir
gleich die Meldung um die Ohren haut, Installations-Medium nicht gefunden.

Das sind meistens Rechner mit SATA-Festplatte und IDE-DVD und dazu noch
exotische Chipsätze.

Was gab's denn da für Boot-Optionen?
hda=ide-generic oder hda=cdrom
Wer weiss es noch?

Danke erstmal
 
Hi,

Etwas mehr an Infos wären schon notwendig.
Heute kommt die neue 11.1 raus versuch die mal.
Ja, ich weiss, aber das ist schon seit Ewigkeiten so bei openSUSE.

Ich starte von der DVD, das System sucht sich die Hardware, läd Module,
und dann findet er sein DVD-Laufwerk nicht mehr und kann nichts mehr nachladen.
Installations-Medium nicht gefunden oder
Installations-Quelle nicht gefunden

Tausche ich den IDE- gegen einen SATA-Brenner geht's dann meistens.

Da spielen wohl unterschiedliche Controller eine Rolle.
Bei den neueren Boards läuft der IDE über einen anderen Controller
als die restlichen SATA-Ports.

AK
 
Ja, ja, das Problem kenne ich noch von meinen ersten Schritten damals mit dem P5B Deluxe und dem Jmicron-Controller, der dort für den einen IDE-Port genutzt wurde, zusammen mit SuSE 10.0 (...oder war es ein noch älteres Release).
Der Hintergrund ist, daß das erste Booten noch per BIOS erfolgt, das natürlich den Chipsatz kennt und natürlich auch die CD/DVD-Laufwerke dahinter.
Dann, sobald der Linux-Kernel läuft, taucht die Amnesie auf und die Hardware existiert plötzlich nicht mehr :D.

Soweit ich mich erinnern kann, ist das IDE-generic die richtige Option und du solltest noch mal im BIOS nachschauen, wie dort die Festplattenports eingerichtet sind (AHCI oder IDE oder so ähnlich). Die Einstellung auf IDE ist sozusagen der Kompatibilitätsmodus, während eigentlich nur AHCI laut SATA-Driver-page Hotplugging unterstützt. Der Intel-ICH-Chipsatz hat da wohl als PIIX Probleme, weil diese Technik nicht veröffentlicht ist. Mit openSUSE 10.3 und Kernel 2.6.22 war dieses Problem dann durch die generische Unterstützung des Jmicron-Chipsatzes gegessen.

CU
 
whynotralf schrieb:
Soweit ich mich erinnern kann, ist das IDE-generic die richtige Option und du solltest noch mal im BIOS nachschauen, wie dort die Festplattenports eingerichtet sind (AHCI oder IDE oder so ähnlich).
Vor langer Zeit hatte ich auch mal solch ein Problem auf einem Dell Notebook.
Damals habe ich nach langem suchen im Bios die Einstellung auf IDE geändert und schon lief es.
 
Hi,

Jmicron-Controller schrieb:
Ja, der jmicron war das, aber mit openSUSE 10.3 oder neuer hatte ich das Problem immer noch.
Auch die Einstellungen DIE oder AHCI halfen mir nicht.
hda=ide-generic werde ich das nächtse mal checken.

Danke
AK
 
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