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Linux Installation auf HP X2 10-n281ng

Ok, hier das Ergebnis

Code:
mint@mint:~$ sudo mount /dev/sda2 /mnt
mint@mint:~$ ls -laR /mnt/EFI/BOOT
/mnt/EFI/BOOT:
total 3600
drwxr-xr-x 2 root root    2048 Jan  8 21:09 .
drwxr-xr-x 3 root root    2048 Jan  8 21:09 ..
-rwxr-xr-x 1 root root  385024 Jan  8 21:09 bootia32.efi
-rwxr-xr-x 1 root root  966664 Apr  4  2024 bootx64.efi
-rwxr-xr-x 1 root root 2328456 Mar 28  2025 grubx64.efi
mint@mint:~$
 
Sowohl im Live-System als auch im installierten System gibt es das Programm \EFI\BOOT\BOOTIA32.EFI (das hoffentlich auch im installierten System GRUB-2 darstellt bzw. aufruft). Versuchen wir also, das kuriose UEFI dazu zu überreden, sie auszuführen, indem wir die erste (vom UEFI erzeugte) Eintragung an die erste Stelle setzen:
Code:
sudo efibootmgr -o 0000,0001,0002,2001,3002

P. S. Die KI meint zwar, daß das Programm \EFI\BOOT\BOOTX64.EFI heißen muß, aber das paßt mit dem funktionierenden Live-System nicht zusammen, denn dort ist dieses Programm mit Sicherheit ein 64 Bit-Programm.
 
Code:
mint@mint:~$ sudo efibootmgr -o 0000,0001,0002,2001,3002
BootCurrent: 0001
Timeout: 5 seconds
BootOrder: 0000,0001,0002,2001,3002
Boot0000* EFI Hard Drive    PciRoot(0x0)/Pci(0x17,0x0)/Ctrl(0x0)/HD(1,GPT,a31b79c8-2250-476a-af2b-4b806f7dcf89,0x800,0x100000)RC
Boot0001* USB Hard Drive (UEFI) - Mass    Storage Device    PciRoot(0x0)/Pci(0x14,0x0)/USB(1,0)/HD(1,MBR,0xe60e3d97,0x2104,0x2800)RC
Boot0002* Ubuntu    HD(1,GPT,a31b79c8-2250-476a-af2b-4b806f7dcf89,0x800,0x100000)/File(\EFI\ubuntu\shimx64.efi)
Boot2001* EFI USB Device    RC
Boot3002* Internal Hard Disk or Solid State Disk    RC
mint@mint:~$

Danach bootet er wieder genauso in das Grub> Menü im schwarzen Bildschirm, leider. Die Bootreihenfolge kann ich ja im Bootmanager (F9) auch einstellen. Ändert alles nichts. Auch wenn ich die Efi-Dateien direkt auswähle, um davon zu booten, lande ich immer nur im grub> , egal mit welcher efi.
 
Alle Methoden führen leider zum gleichen Ergebnis. Selbst die vorgeschlagene Methode 3 bringt zwar einen Relink Boot Screen, ich lande danach aber genauso wieder im Grub> . Das Gerät scheint wirklich so beschnitten zu sein, dass es keine Bootloader vom eMMC akzeptiert.

Bliebe nur der Workaround mit dem eingesteckten USB Stick, was blöd wäre, denn es gibt nur einen Port. Gibt es denn vielleicht Möglichkeiten, mit einem Windows Bootloader zu starten? Oder eventuell noch eine andere Distribution testen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Relink Boot Screen
Ich vermute, Du meinst das Boot-Menü von rEFInd ähnlich wie es unten in Managing EFI Boot Loaders for Linux: Using rEFInd abgebildet ist. In diesem Fall hat das UEFI den Bootloader erfolgreich gestartet. Dann solltest Du beim horizontalen Blättern durch die großen Symbole unter den kleinen Symbolen auch einen Text wie "Boot vmlinuz... from ..." bzw. "Boot boot\vmlinuz... from ..." finden. Mit dieser Eintragung sollte Dein Linux starten. Du hast wahrscheinlich eine Eintragung ausgewählt, die GRUB-2 startet (und wenn das der Fall war, dann steht für mich fest, daß die bisherigen Probleme auf eine nicht korrekt funktionierende Einrichtung von GRUB-2 zurückzuführen sind).

Wenn es keine Eintragung mit "vmlinuz" gibt, dann starte das Live-System und liefere folgende Informationen:
Code:
lsblk -o NAME,UUID,PARTUUID,FSTYPE,LABEL
sudo mount /dev/mmcblk1p2 /mnt
ls /mnt/boot
Wenn Linux erfolgreich gestartet wurde, dann:
Code:
lsblk -o NAME,UUID,PARTUUID,FSTYPE,LABEL
ls /boot
 
Ja, ich meinte natürlich rEFInd. Also das Gerät bootet zunächst wieder ins grub>. Dann schreibe ich exit und komme in den Bootmanager des Geräts zurück. Dort gibt es "boot from efi file", wo ich auch die Platte auswählen kann. Auf dieser werden im EFI dann drei Verzeichnisse angezeigt. ubuntu, BOOT und neuerdings refind. Im refind Ordner finden sich dann drei efi-dateien. Eine refind_aa64.efi, die refind_ia32.efi und die refind_x64.efi. Die aa64 und die x64 führen mich nur wieder zum grub>. Lediglich die ia32.efi zeigt mir dann folgenden Screen an:

20260225_225604.jpg

Da sind aber sonst keine Texte drunter und Insert, Tab oder F2 bewirken auch nichts.
 
Code:
mint@mint:~$ lsblk -o NAME,UUID,PARTUUID,FSTYPE,LABEL
NAME UUID                                 PARTUUID                             FSTYPE LABEL
loop0
                                                                               squash
sda  2026-01-08-21-09-32-00                                                    iso966 Linux Mint 22.3 Xfce 64-bit
├─sda1
│    2026-01-08-21-09-32-00               e60e3d97-01                          iso966 Linux Mint 22.3 Xfce 64-bit
├─sda2
│    6960-1D0C                            e60e3d97-02                          vfat   
└─sda3
     00cffe33-16da-4501-a0b0-b3248ae07f86 e60e3d97-03                          ext4   writable
mmcblk1
                                                                                      
├─mmcblk1p1
│    89AE-948D                            a31b79c8-2250-476a-af2b-4b806f7dcf89 vfat   
└─mmcblk1p2
     2d4a0d6c-a249-4419-89ca-d1dfe4aecaf7 82e6133a-26e8-4786-9427-ad49b7af9ee8 ext4   
mmcblk1boot0
                                                                                      
mmcblk1boot1
                                                                                      
mint@mint:~$ sudo mount /dev/mmcblk1p2 /mnt
mint@mint:~$ ls /mnt/boot
System.map-6.14.0-37-generic  efi   initrd.img                    initrd.img.old  vmlinuz-6.14.0-37-generic
config-6.14.0-37-generic      grub  initrd.img-6.14.0-37-generic  vmlinuz
mint@mint:~$
 
Starte das Live-System, hänge die EFI-Systempartition ein, bennenne 2 Verzeichnisse um und kopiere REFIND_IA32.EFI:
Code:
sudo mount /dev/mmcblk1p1 /mnt
cd /mnt/EFI
sudo mv BOOT BOOT-GRUB
sudo mv REFIND BOOT
cd BOOT
sudo cp REFIND_IA32.EFI BOOTIA32.EFI
Wenn wir Glück haben, müßte das UEFI direkt die Datei \EFI\BOOT\BOOTIA32.EFI ausführen.

Für den Fall, das rEFInd immer noch nichts findet, kannst Du im Verzeichnis \EFI\BOOT eine Menü-Datei REFIND.CONF mit folgendem Inhalt erzeugen:
Code:
#
# refind.conf
# Configuration file for the rEFInd boot menu
#

# Timeout in seconds for the main menu screen.
timeout 10

# Which types of boot loaders to search, and in what order to display them:
# On UEFI PCs, default is internal,external,optical,manual
# On Macs, default is internal,hdbios,external,biosexternal,optical,cd,manual
scanfor manual,internal,external,optical

# Set the default menu selection.
default_selection 1

# menu configuration

# partuuid /dev/mmcblk1p1
menuentry "Linux Mint, Start mit Verknüfungen" {
    icon \EFI\refind\icons\os_linuxmint.png
    volume a31b79c8-2250-476a-af2b-4b806f7dcf89
    loader /boot/vmlinuz
    initrd /boot/initrd.img
    options "root=/dev/mmcblk1p2 noresume"
#    disabled
}

# partuuid /dev/mmcblk1p1
menuentry "Linux Mint, Start mit 6.14.0-37-generic" {
    icon \EFI\refind\icons\os_ubuntu.png
    volume a31b79c8-2250-476a-af2b-4b806f7dcf89
    loader /boot/vmlinuz-6.14.0-37-generic
    initrd /boot/initrd.img-6.14.0-37-generic
    options "root=/dev/mmcblk1p2 noresume"
#    disabled
}
Mit der ersten Eintragung startet der jeweils aktuelle Kernel, mit der zweiten Eintragung ein bestimmter Kernel. Nach der Installation eines neuen Kernel mußt Du die Menü-Datei anpassen. Ob zusätzliche Boot-Optionen erforderlich sind, kannst Du der Menü-Datei von GRUB-2 entnehmen, aber die kann ich Dir nicht erklären. Alle Möglichkeiten kannst Du der Datei REFIND.CONF-SAMPLE entnehmen.

Als letzte Möglichkeit können wir dann noch versuchen, Kernel und initrd auf die EFI-Systempartition zu kopieren, falls rEFInd Probleme mit dem eMMC-Speicher haben sollte.
 
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