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NTFS-Phänomen - oder Verständnisproblem ?

Hallo !

WinNT4-Server, NTFS
Suse 10.0 + 10.1 Clients (+Win95/98/XP-Clients)

Ich habe in der smbfstab eingetragen (Rechner im Moment nicht greifbar, daher nur Struktur):

//server/pfad /laufwerk/blabla smbfs username, passwort, uid, gid ...usw..

Der 10.0 Rechner kann nun offenbar die NTFS-Daten lesen, schreiben, löschen usw.
Der 10.1 Rechner kann dies "mehr oder weniger", d.h. mal klappt es, mal nicht.

Ich habe erst jetzt gelesen, dass NTFS offenbar gar nicht so einfach angesprochen werden kann bzw. dass der schreibende Zugriff gar nicht funktioniert, zumindest nicht ohne ntfs-3g.

Wie kann es dann sein, dass das bei meinem 10.0er klappt?
Oder was habe ich mir da in meiner Unwissenheit jetzt überhaupt zusammengefrickelt? Und was kann passieren?
Wenn ich das richtig sehe, ist der schreibende Zugriff auf NTFS ein absolutes Risiko (?). FAT statt NTFS bedeutet doch aber den Verzicht auf die weitreichenden Userrechte, oder?

Ich hab jetzt langsam Bauchschmerzen...

Gruß
Olaf
 

towo

Moderator
Teammitglied
Also, in einem Netzwerk ist es völlig egal, welches Filesystem auf dem Server verwendet wird, hier schreibt der Server und nicht der Client!
Ergo ist hier das falsche Forum, deshalb verschiebe ich das ins Samba-Forum.
 
Hallo !

towo| schrieb:
Also, in einem Netzwerk ist es völlig egal, welches Filesystem auf dem Server verwendet wird, hier schreibt der Server und nicht der Client!
Also ein Verständnisproblem meinerseits, ok.
Mh, sicherheitshalber nochmal genau nachgefragt:
das gilt nicht nur für auf dem Server liegende/laufende Programme, sondern auch für Files? D.h. wenn ein (Linux-)Client eine NTFS-Freigabe mountet und von dieser zB eine Excel-Datei auf dem WinNT/NTFS-Server aufruft, dann werden die Daten nicht vom Clienten, sondern vom Server auf dessen Festplatte geschrieben... und daher werden die Daten korrekt im NTFS-Format verarbeitet?!

Somit ist mein x-ter Ansatz bei der Fehlersuche bzgl. dem 10.1-Rechner auch hinfällig. Ich bin am überlegen, dort besser die 10.0 draufzuziehen, mit der klappt es auf bzw. von zwei anderen Rechnern bei _eigentlich_ identischer Konfiguration tadellos.
Nur der Domänenbeitritt hat bei der 10.1 absolut nicht funktioniert (Fehlermeldung gerade nicht im Kopf), da wurde auch in Yast was geändert von 10.0 -> 10.1.
Da ich die Rechte auf dem Server aber von "Domain-Member" blabla geändert habe auf neue Gruppen bzw. Usernamen, dürfte das hoffentlich unrelevant sein.

towo| schrieb:
Ergo ist hier das falsche Forum, deshalb verschiebe ich das ins Samba-Forum.

Ah, ok, danke Dir. (Ich war irritiert durch die Überschrift "Server mit openSUSE-Linux aufsetzen und administrieren.", da bei mir ja kein Suse-, sondern ein Win-Server läuft)

Gruß
Olaf
 

towo

Moderator
Teammitglied
Olaf123 schrieb:
D.h. wenn ein (Linux-)Client eine NTFS-Freigabe mountet und von dieser zB eine Excel-Datei auf dem WinNT/NTFS-Server aufruft, dann werden die Daten nicht vom Clienten, sondern vom Server auf dessen Festplatte geschrieben... und daher werden die Daten korrekt im NTFS-Format verarbeitet?!
So ist es.
 
Hallo !

Danke towo|

jengelh schrieb:
Wenn du smbfs angibst, kann es sich ja unmöglich um NTFS handeln. Einleuchtend, nicht?
Ja, korrekt. Allerdings sah und sehe ich dort keinen direkten Zusammenhang, da ich "smbfs" nicht als Filesystem deute, sondern als keineahnungwas. Ich lasse mich aber gerne belehren :)

Viel wichtiger wäre für mich momentan aber die Lösung der Probleme mit dem 10.1er Rechner.
Die Fehlermeldung beim Versuch, an der WinNT-Domäne anzumelden, lautet übrigens "Fehler: can only join as domain member or as BDC".
Das kommt bei dem Versuch, über den entsprechenden Yast-Dialog der Domäne beizutreten. (Eingegebene Userdaten sind natürlich korrekt)
Unter 10.0 lautete der das Symbol (Samba-Client o.ä.) sowie der dazugehörige Dialog ein klein wenig anders, und dort klappt es einwandfrei.

Aber naja, da der 10.1er Rechner inzwischen noch mehr spinnt (KDE präsentierte sich beim morgendlichen Neustart plötzlich mit total anderen Einstellungen, Symbolgrößen, Menuoptik, Leiste oben usw...) bekomme ich jedoch wirklich immer mehr das Gefühl, die zahlreichen User, die über die 10.1er schimpfen, haben wohl Recht.

Gruß
Olaf
 
Versuche mal über die Konsole per 'net'-Befehl der Domäne beizutreten. Näheres siehe 'man net', interessant ist der Teil mit 'join'.
 
Hallo !
rolle schrieb:
Versuche mal über die Konsole per 'net'-Befehl der Domäne beizutreten. Näheres siehe 'man net', interessant ist der Teil mit 'join'.
Ok, schaue ich mir morgen mal an. (sind meine Büro-Rechner)

Ich muss allerdings zugeben, dass ich den Sinn der Domänen-Mitgliedschaft nach diesem Wirrwarr auf dem 10.1er Rechner doch noch nicht so ganz verstanden habe - zumindest in meinem Netz. Wenn der User auf dem 10.1-Rechner sich trotz dieses Fehlers "ganz normal" einloggen und (fast immer korrekt) auf den Server zugreifen kann, was kann dann ein Domain-Member noch mehr?

Gruß
Olaf
 
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