Noch zur Erklärung für alle Beteiligten hier:
- Druckereinrichtung bei allen modernen Linux-Distributionen läuft über CUPS.
Viele Distributionen verwenden zusätzliche Werkzeuge (Einrichtungsprogramme) ,
wie SuSE ->YaST , die einige Arbeiten erleichtern und alles entsprechend
Verbinden (verlinken->SuSEconfig), die aber im Endeffekt auch auf CUPS
aufsätzen.
- Einige Hersteller bitten eigene Drucker-Treiber an, die nicht immer direkt
auf bestimmte Linux-Distribution abgestimmt sind, deswegen gibts oft "nicht
erfüllte Abhängigkeiten", die aber meistens nur auf fehlenden Verknüpfungen
beruhen.
- Solche Treiber werden oft per Hand installiert im Terminal / Shell /Textmodus
, wo man einen "Befehlsinterpreter" hat, der unsere Eingaben auf Computerinterne
Befehle übersetzt. Meistens ist es "BASH", moderne Distributionen nutzen aber oft
erweiterte bash-Interpreter mit Zusatzmodulen/Zusatzmöglichkeiten/Zusatzbefehlen,
wie csh, zsh und einige weitere. Grundbefehle verarbeitet jede dieser Shells, andere
müssen oft "umgegangen" werden mit Zusatz "ignoriere"/"prüfe nicht" etc.
- Wieso sind CUPS-Passwort und root/admin-Passwort nicht identisch?
Da CUPS oft Netzwerkübergreifend agiert , hat man das Linux-System vom CUPS
-Drucksystem "trennen" wollen, so das jemand , der das Drucksystem "knackt" nicht
gleich auch vollen Zugriff auf Linux hat und umgekehrt.
Bei SuSE ist es oft nicht nötig gewesen ein separates CUPS-Passwort anzulegen, da
diese Aufgabe YaST erledigt hat, sobald aber Administartionsarbeiten am Drucksystem
nötig sind und YaST die Zusammenarbeit verweigert, muss ein Passwort für CUPS
angelegt werden.
MfG
misiu