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Qubes OS & Kali OS USB Installation auf SSD

splash2k5

Newbie
Hallo ihr Lieben,

ich habe auf einen Laptop W10 laufen wollte dual aber noch Qubes bzw alternativ Kali installieren. Tendenziell ist mir Qubes lieber. Thema Linux ist für mich (fast) Neuland.

Jetzt hatte ich meinen Derivaten bzw OS meine Probleme. Auf meinen bisherigen Laptop ist clean W10 installiert. Ein USB Stick habe ich als bootfähiges Medium erstellt, funktioniert auch alles soweit.

Jetzt hänge ich allerdings stets vor dem Problem, daß Linux automatisch keine anderen "Laufwerke" erkennt, auch wenn die im entsprechenden Format ext4/3 schon formatiert sind. Ergo erkennt zB Kali nur den USB Stick als Medium, aber die anderen Formatierung/Festplatten nicht.

Ziel ist es, keine bootable Live USB Edition zu haben sondern das autarke System, sprich Linux als Haupt OS zu nutzen.

Wie kann ich nun via USB booten aber trotzdem die Festplatten/Portionen mounten, sodass ich darauf installieren kann/könnte? Hatte zuletzt die Hoffnung ein Teil der ssd als ext4 zu formatieren, damit diese ggfl. erkannt wird. Das ist aber in Linux wohl automatisch nicht der Fall. Würde mich freuen, wenn ihr mit hier behilflich sein könnte kam mit der Recherche nicht weiter.

Kann ich dann eigentlich W10 unter Kali/Qubes löschen bzw die ganze Formation wenn das W10 OS nicht aktiviert ist?

Danke euch !
 
Dann wirst du die Festplatten im Installer explizit auswählen müssen.

PS:
Kali ist eigentlich eine Live Distribution und besser wäre es da, das Original ein Debian zu installieren......
 

gehrke

Administrator
Teammitglied
ich habe auf einen Laptop W10 laufen wollte dual aber noch Qubes bzw alternativ Kali installieren. Tendenziell ist mir Qubes lieber. Thema Linux ist für mich (fast) Neuland.
Ohne genau erfasst zu haben, was Du erreichen möchtest - hier eine Warnung: Beide Distributionen haben sehr spezielle Zielsetzungen und sind absolut nicht als Einstieg in GNU/Linux für Anfänger gedacht.

Qubes ist für Leute gedacht, die hochgradig auf IT-Sicherheit und Vertraulichkeit achten. Entsprechend viel Aufwand muss der Anwender betreiben und - nebenher gesagt - die Hardware auch (wegen intensiver Virtualisierung wird viel RAM und schnelle Disks benötigt).

Wo Qubes sehr defensiv ist, ist Kali offensiv: Es ist eine Sammlung von Angriffs- und Aufklärungswerkzeugen, mit welchen man Informationen über Systeme sammeln und zur Penetration nutzen kann (entweder als echter Angreifer oder als Pentester oder Admin, um die Sicherheit von Systemen und Netzen zu beurteilen und zu verbessern). Die Nutzung dieser Tools erfordert oft sehr tiefes technisches Wissen und Erfahrung. Das ist keine Distro für den täglichen Gebrauch und fast alle hier enthaltenen Tools kann man auch in anderen Distributionen nutzen.

Ich möchte niemandem von der Nutzung dieser Distros pauschal abraten, aber es sollte vorher klar sein, was man sich da einhandelt. Speziell für den frustfreien Einstieg in GNU/Linux gibt es IMHO besser geeignetee Distributionen, die viele Dinge leichter machen und wo man als Anfänger auch leichter Support findet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jägerschlürfer

Moderator
Teammitglied
evtl macht es Sinn, wenn du Neuling bist, erst einmal ein virtuelles System unter Windows 10 zu betreiben.
Dies kannst du z.B. mittels Virtualbox tun. So kannst du dann unter Windows ein virtuelles Linux starten und dich mit dem bzw mit den Systemen vertraut machen.
Zu Kali Linux wurde ja schon das ein oder andere gesagt. Sprich wenn du nicht in Richtung Pentester gehen möchtest,.. ist das sicherlich nicht das richtige System für dich. Wenn doch, dann reicht hier auch virtuelles System,...
Qubes habe ich selbst noch nicht ausprobiert, aber ich werfe mal whonix ins rennen. Dieses sollte einfacher und auch leichter zu bedienen sein.
 
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