OK.
Meine praktischen Erfahrungen mit Kmail sind lange her, seit Jahren bin ich auf Thunderbird umgeschwenkt.
(Das soll aber keine Wertung und auch keine Werbung sein! Kmail ist ein ausgezeichnetes Mailprogramm.)
Im Prinzip ist es bei der Nutzung von S/MIME immer gleich: Du musst eine Vertrauenskette vom Herausgeberzertifikat (PCA oder auch root genannt) über evtl. Zwischenzertifizierungsstellen (z. Bsp. "Jahrgangs-CA" oder auch "class-x-CA") bis zum Userzertifikat herstellen. Die erstgenannten müssen also im Zertifikatsspeicher enthalten sein. Wenn das so ist, wird automatisch die Signatur geprüft. Die meisten Clients speichern spätestens bei einer Antwort an diese Adresse dessen Z. unter "Zertifikate anderer". Also einmal "hin und her" und danach können die Mails sofort verschlüsselt werden.
Die Bedingung dafür habe ich ja genannt. Das Problem ist, dass aus gutem Grund (!) die Herausgeberzertifikate bestimmter Billigangebote nicht von vorn herein in den Zertifikatsspeichern enthalten sind. Wenn du also eines der beliebten und für private Verschlüsselung und Signatur völlig ausreichenden class1-Zertifikate eines bekannten Herausgebers nutzt, wird dies bei einem neuen Empfänger niemals eine positive Signaturprüfung ergeben. Dieses Herausgeberzertifikat muss also bewusst importiert werden, weil damit bestimmte Prinzipien (Personenidentifizierung) "hintergangen" werden. Aber in diesem Fall ist das ja sauber beschrieben.
Noch einmal: Ich habe das mit Kmail nicht getestet! Mach es selbst, kostet ja nix. Ich kann dir auch gern eine signierte Mail schicken, wenn du mir per PN eine Adresse mailst. Für solche Zwecke habe ich auch ein "Kostnix-Zertifikat".
Zur Visitenkarte muss ich dir ebenso antworten. KA => selber testen.
MfG Peter