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Suse 10.1 auf Notebook: Festplatte tackert ständig

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Moin moin zusammen,

ich habe auf meinem HP Notebook (nx9420, klappt sehr gut mit Linux) Suse 10.1 installiert. Alles läuft toll. Vom WLAN bis zum Helligkeitssensor.

Aber die Festplatte ist ständig am tackern, ca 3-4 mal pro Sekunde, auch wenn der Rechner nichts zu tun hat.

Woran kann das liegen? Gerade im Stromsparmodus ist das doch Unsinn und ausserdem nervt es: tack tack tack tack tack.

Schön das die Lüftersteuerung funktioniert und der Lüfter leise ist, aber tack tack tack.......

Was kann das für ein Dienst sein, der die HD dauernd vergewaltigt? Und wie stelle ich das ab oder vergrößere wenigstens die Intervalle??

Für eventuelle Tips schon mal schönen Dank im voraus

Vielleicht hilft das noch weiter:


Code:
einherjar@einherjarsHalle:/etc> ps -e
  PID TTY          TIME CMD
    1 ?        00:00:01 init
    2 ?        00:00:00 migration/0
    3 ?        00:00:00 ksoftirqd/0
    4 ?        00:00:00 migration/1
    5 ?        00:00:00 ksoftirqd/1
    6 ?        00:00:00 events/0
    7 ?        00:00:00 events/1
    8 ?        00:00:00 khelper
    9 ?        00:00:00 kthread
   12 ?        00:00:00 kblockd/0
   13 ?        00:00:00 kblockd/1
   14 ?        00:00:20 kacpid
  228 ?        00:00:00 pdflush
  229 ?        00:00:00 pdflush
  230 ?        00:00:00 kswapd0
  231 ?        00:00:00 aio/0
  232 ?        00:00:00 aio/1
  445 ?        00:00:00 cqueue/0
  446 ?        00:00:00 cqueue/1
  447 ?        00:00:00 kseriod
  484 ?        00:00:00 kpsmoused
  885 ?        00:00:00 ata/0
  886 ?        00:00:00 ata/1
  893 ?        00:00:00 scsi_eh_0
  894 ?        00:00:00 scsi_eh_1
  895 ?        00:00:00 scsi_eh_2
  896 ?        00:00:00 scsi_eh_3
  966 ?        00:00:00 reiserfs/0
  967 ?        00:00:00 reiserfs/1
 1061 ?        00:00:00 udevd
 1698 ?        00:00:00 pccardd
 1711 ?        00:00:00 ipw3945/0
 1712 ?        00:00:00 ipw3945/1
 1713 ?        00:00:00 ipw3945/0
 1714 ?        00:00:00 ipw3945/1
 1757 ?        00:00:00 khubd
 1762 ?        00:00:00 khpsbpkt
 1996 ?        00:00:01 ipw3945d
 1997 ?        00:00:00 knodemgrd_0
 2072 ?        00:00:00 hda_codec
 2678 ?        00:00:00 syslog-ng
 2688 ?        00:00:00 klogd
 2696 ?        00:00:00 resmgrd
 2733 ?        00:00:00 dbus-daemon
 2736 ?        00:00:00 acpid
 2770 ?        00:00:02 hald
 3042 ?        00:00:00 ifplugd
 3270 ?        00:00:00 hald-addon-acpi
 3384 ?        00:00:00 hald-addon-stor
 3405 ?        00:00:00 kdm
 3417 tty7     00:01:44 X
 3418 ?        00:00:00 kdm
 3468 ?        00:00:00 dhcpcd
 3787 ?        00:00:00 kde
 3872 ?        00:00:00 mdnsd
 3890 ?        00:00:00 portmap
 4002 ?        00:00:00 nscd
 4092 ?        00:00:00 auditd
 4094 ?        00:00:00 kauditd
 4140 ?        00:00:00 sshd
 4157 ?        00:00:00 cupsd
 4160 ?        00:00:00 smpppd
 4161 ?        00:00:00 atieventsd
 4231 ?        00:00:00 master
 4243 ?        00:00:00 pickup
 4244 ?        00:00:00 qmgr
 4253 ?        00:00:00 cron
 4354 ?        00:00:00 dbus-launch
 4357 ?        00:00:00 dbus-daemon
 4400 ?        00:00:00 powersaved
 4430 tty1     00:00:00 mingetty
 4434 tty2     00:00:00 mingetty
 4436 tty3     00:00:00 mingetty
 4437 tty4     00:00:00 mingetty
 4439 tty5     00:00:00 mingetty
 4445 tty6     00:00:00 mingetty
 4487 ?        00:00:00 ondemand
 4538 ?        00:00:00 kdeinit
 4544 ?        00:00:00 dcopserver
 4550 ?        00:00:00 klauncher
 4553 ?        00:00:00 kded
 4568 ?        00:00:00 kwrapper
 4570 ?        00:00:00 ksmserver
 4571 ?        00:00:03 kwin
 4585 ?        00:00:01 kdesktop
 4594 ?        00:00:08 kicker
 4624 ?        00:00:00 kmix
 4625 ?        00:00:00 konsole
 4627 ?        00:00:00 firefox
 4638 ?        00:00:00 knotify
 4643 ?        00:00:00 kpowersave
 4645 ?        00:00:00 klipper
 4650 ?        00:00:21 firefox-bin
 4656 pts/1    00:00:00 bash
 4689 ?        00:00:00 gconfd-2
 4936 ?        00:00:00 kio_uiserver
 4989 ?        00:00:00 kdesu
 4991 ?        00:00:00 kdesud
 5000 pts/3    00:00:00 su
 5003 pts/3    00:00:00 kdesu_stub
 5006 ?        00:00:00 yast2
 5024 ?        00:00:00 y2controlcenter
 5137 ?        00:00:00 kio_file
 6032 ?        00:00:00 yast2
 6052 ?        00:00:44 y2base
 4154 ?        00:00:15 zmd
 6194 ?        00:00:02 konqueror
 7724 ?        00:00:00 kio_smb
 7749 pts/1    00:00:00 ps

Grüße

einherjar

Editiert von Oli-nux:
einherjar schrieb am 2006-Aug-06, 9:28 am:

einherjar schrieb:
Ich habe den Prozess atieventsd gekillt.

Dadurch wurde es deutlich besser. Frage mich nur, ob das nicht zu Problemen führt und wie kann ich das Starten dieses Prozesses verhindern bzw den vielleicht anders konfigurieren?

Jetzt tackerts deutlich weniger, aber auch das muß ich eigentlich nicht haben. Bei 1GB Ram und nichts läuft muß das OS doch nicht ständig auf die Platte zugreifen?
Bitte das nächste mal den eigenen Beitrag editieren, wenn noch keiner auf den Beitrag geantwortet hat.
Es nützt keinem was, wenn 10 eigene Beiträge zum Thema untereinander stehen!
Edit-Ende von Oli-nux!
 
Was sagt der Anfang von `hdparm -I`, z.B.:
Code:
ATA device, with non-removable media
        Model Number:       ST3802110A                              
        Serial Number:      5LR13RN7
        Firmware Revision:  3.AAD
 
Also anhand der Logs gehe ich davon aus, dass Du in Deinem Notebook eine SATA-Platte von Seagate hast. Insbesondere diese haben i. d. Regel standardmäßig ein recht "aggressives" Power-Management (APM) und kein Acoustic Management (AAM). Das führt wohl dazu, dass die Seagate recht schnell die Köpfe parkt und wenn wieder ein Plattenzugriff erfolgt führt die Kopfpositionierung zu dem "Klacker-Geräusch". "Normalerweise" könnte man das mit dem PowerManagement-Daemon von Suse 10.1 (läuft als Prozess unter "powersaved") ja in den Griff bekommen, weil dieser das PowerManagement der Platte(n) und auch das Acoustic Management dynamisch regeln soll / kann. Dazu will der powersaved das Programm hdparm nutzen.

Leider versagt der powersaved-Mechanismus völlig:

Das Ding funktioniert in 10.1 definitiv nicht mit SATA-Platten

(die von powersaved benutzten Shell-Scripts sind eine obskure Mischung aus Benutzung von /proc/ide und den hal-Scripts)

Da SATA über die SCSI-Schicht von Linux funktioniert, bekommen die Scripts natürlich nichts unter "ide" und führen dann auch keine hdparm-Kommando aus.

Obwohl bei SATA-Platten zumindest mit Kernels >2.6.16 hdparm funktioniert, weil die Kommandos vom Kernel "durchgeschliffen" werden. (Eigentlich ist hdparm auch nur für IDE gedacht, aber irgendwann hat dann doch mal einer bemerkt, das SATA näher bei IDE als bei SCSI liegt)

Lange Rede, kurzer Sinn:

Du kannst mit hdparm das PowerManagement der Seagate beeinflussen:

hdparm -K1 -B254 /dev/sda als Superuser eingegeben, oder in einem passenden Init-Script hinterlegt schlaltet das PM der Platte nahezu vollständig aus (Achtung: zieht dann natürlich auch mehr Strom, selbst wenn die Platte nichts tut und /dev/sda musst Du ggf. durch Dein Device ersetzen)

Für den Wert hinter -B gibt es auch Kompromisse zwischen Lautstärke und Strom-Hunger zwischen 160 - 200 (die Man-Pages von hdparm geben dazu auch ein wenig Auskunft; was die Platte aber bei den Werten genau tut, hängt von Platte und deren Firmware ab).

Das -K1 "versucht", dass die Platte die PM-Einstellung auch über einen Reset hinaus behält. Nach einem Ausschalten verliert sie die Info aber i. d. Regel wieder (zumindest bei Seagate-2.5-SATA-Platten). Meine Seagate SATA 2.5 Platte hat kein Acoustic Management (also hdparm Parameter -M bringt nichts bzw. liefert einen Fehler), sie ist aber mit einem Wert von 254 für -B praktisch nicht mehr zu hören.

Die sauberste Lösung wäre aber, wenn powersaved auch mit SATA-Platten zurechtkäme ......


Sag doch bescheid, ob das Klackern nach Eingabe von hdparm entsprechend aufgehört hat....
 
Der Thread ist vom 06. August 2006 und der Threadersteller hat nur 1 Posting.:roll:
Glaube kaum, dass er sich hier noch aufhält - Hilfestellungen sind daher wohl überflüssig.;)

PS: Sollte der Threadersteller "zurückkommen", kann ich den Thread wieder öffnen.8)

closed!
 
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