Dr.Green schrieb:
Wo ran liegt es ist meine Frage unklar !?
Hängt vielleich auch damit zusammen, dass da (trotz eines :?

gar keine Frage vorkommt..
Dr.Green schrieb:
So weit so gut bei einem Portscan ist mir aufgefallen das alle TCP ports gefilter sind aber die UDP ports nicht?
Grundsätzlich ist alles blockiert, was nicht explizit angegeben wird. Da unter YaST2 lediglich TCP-Dienste freigegeben werden können (zusätzliche zu den Vorgeschlagenen über den "Experten"-Knopf), sind
sämtliche UDP-Ports per Default geschlossen. :!:
Wenn du einzelne UDP-Ports
öffnen willst, kommst du - nachdem du mit YaST das gröbste eingerichtet hast - um's manuelle editieren der
/etc/sysconfig/SuSEfirewall2 nicht herum. Die Variablen heissen
FW_SERVICES_EXT_TCP und
FW_SERVICES_EXT_UDP (bei nur einer Netzwerkkarte wird dieses als "externes" Interface definiert) und enthalten die
erlaubten Dienste entweder mit Namen (nach
/etc/services) oder Portnummer.
Du gibst nicht an, welchen Portscanner du benutzt hast. Ich verwende im folgenden
NMAP als Beispiel:
Auszug aus der Manpage:
Code:
-sU UDP-Scans: Diese Methode wird stets dann herangezogen, wenn es
um das Identifizieren der offenen UDP-Ports (siehe RFC 768)
eines Systems geht. Diese Technik basiert darauf, dass ein UDP-
Datagramm mit 0 Byte an Nutzdaten an jeden Port des Zielsystems
geschickt wird. Erhalten wir eine ICMP port unreachable-
Nachricht, so ist der Zielport geschlossen. Andererseits handelt
es sich um einen offenen Port.
Die Firewall sollte (aus Sicherheitsgründen) Pakete auf nicht geöffnete Ports
verwerfen statt mit der "Fehlermeldung" zu beantworten. Das ist vermutlich auch der Grund, warum der Portscanner offene Ports angibt, obwohl diese gesperrt sind (vgl. letzter Satz vom Manual-Auszug): Der Portscanner erhält keine Antwort und schliesst (irrtümlicherweise) auf einen geöffneten Port.
