Ich habe Sandy Bridge und zwar einen i5 2500K auf einem Motherboard, bei dem der Hardware-Bug schon behoben ist.
Funktionierte im Prinzip prima, aber irgendwann gabs dann ein Sicherheitsupdate, bei der auch die "bootsplash-branding-openSUSE" aktualisiert wurde. Das führte jedoch zum Tod des Grafiksystems: http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=48&t=113204. Durch Eintragen von nomodeset beim Systemstart konnte das Grafiksystem zwar mit dem freien Treiber hochgefahren werden, war aber sehr langsam und machte beim Runterfahren Unsinn.
Gut, der Bug lies sich beheben durch Neuinstallation und das Sperren der Branding-Datei gegen jedwede Updates. Dadurch lud das Grafiksystem mit dem Intel-Treiber und alles war wieder gut. Aber nicht lange, denn es gab einen neuen Security-Update und danach funktionierte wieder nichts.
Da ich auch andere Dinge zu tun habe, als nur Fehler zu suchen, habe ich den Rechner platt gemacht und Kubuntu 11.04 installiert, das gerade ein paar Tage alt war. Und damit gab es keine Probeme mehr (Wenn ich sicher bin, daß OpenSuse wieder mit Sandy Bridge mag, dann komm ich zurück, da ich die Paketverwaltung von Ubuntu nicht mag, Yast gefällt mir da um Welten besser).
Die Prozessoren bieten mit der integrierten GPU eine hervorragende Performance, wenn man den vielfältigen Berichten im Netz glauben soll. Meiner tut das auch, was aber hauptsächlich an den 4 Kernen liegen dürfte. Da ich kein Spieler bin, kann ich gut auf eine externe Grafikkarte verzichten, die Performance ist trotzdem für Bildbearbeitung und Multimedia mehr als ausreichend.
Multimedia ist ein Stichwort, denn die mgeg2 / mpeg4 / h263 / h264 Decodierung und Encodierung ist hardwaremäßig verdrahtet und somit sehr schnell, wenn es denn unter Linux so einfach gehen würde.
Der Zugriff auf diese schönen Sachen fuktioniert über die VAAPI (libva). So weit, so gut. Nur müssen Multimediaprogramme auch mit dieser libva zusammenarbeiten können und das tun die wenigsten. Eigenlich gar keine, sieht man mal von VLC ab (und VLC gefällt mir aus anderen Gründen nicht). Wenn auf diese Hardwarebonbons zugegriffen werden soll, dann müssen die Multimedia-Programme gepatched und selber kompiliert werden: http://freedesktop.org/wiki/Software/vaapi . Ich habe bis jetzt (unter Kubuntu) noch keines dieser Programme zur Zusammenarbeit mit der VAAPI bewegen können.
Zum BIOS kann ich nichts sagen, das tut bei mir, was es soll, nämlich sich im Hintergrund halten.
Aus den obengenannten Gründen würde ich mit Sandy Bridge warten, bis OpenSuse 12.1 in den Startlöchern steht.
Edgar