• Willkommen im Linux Club - dem deutschsprachigen Supportforum für GNU/Linux. Registriere dich kostenlos, um alle Inhalte zu sehen und Fragen zu stellen.

USB-Platte nur mit Leserecht

Hallo,

ich krieg das Gefühl nicht los opensuse Leap 16 mag mich nicht....
Ich habe eine USB-Platte angehängt, die mit BTRFS formatiert ist. Die Platte lässt sich mit Cokpit einhängen, aber nur lesend. Und das für den User und für root.
Auch über Kommandozeile kriege ich die Rechte nicht geändert.....
Wie kriege ich den Schreibschutz da runter?
 
Schau dir die Platte mal mit SMART an.
Wenn die in irgendwelchen Sektoren einen "Schuss" weg hat, dann wird die Platte in den read only Modus gesetzt, um weiteren Schaden zu verhindern.
 
Stecke die Platte ab, führe dmesg -W aus, schließe die Platte an, hänge eine Partition mit der grafischen Oberfläche (oder als Benutzer mit udisksctl mount -b /dev/sdXY [XY ist anzupassen]) ein, und zeige die Ausgabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann habe ich heute NAchmittag was zu tun :)
Wenn @muck19 's Vermutung mit einem defekten Sektor sich bewahrheiten sollte, dann bin ich froh, dass ich wieder Datensicherung auf BR machen kann :)
 
Schau dir die Platte mal mit SMART an.
Wenn die in irgendwelchen Sektoren einen "Schuss" weg hat, dann wird die Platte in den read only Modus gesetzt, um weiteren Schaden zu verhindern.
SMART zeigt für das Laufwerk keine fehlerhaften Sektoren an. Dafür habe ich für die SSD auf der Leap 16 installiert ist eine Anzeige von einem fehlerhaften Sektor. Muss mir das Sorgen bereiten?
Von der externen Platte um die es in dem Thread geht lege ich nun erst mal eine Sicherungskopie an, bevor ich was anderes mache.
 
Und wenn Du die Platte mit mount -t btrfs /QUELLE /ZIEL einhängst?

Wenn SELinux im enforcing-Mode aktiv ist, was ergibt dann
Code:
ausearch -m avc,user_avc,selinux_err,user_selinux_err -ts boot
nach dem Einhängen?
manuell kann ich die Platte einhängen. Schreibrechte kriege ich jedoch keine. Ich habe mal mit einem kleinen Verzeichnis getestet. Mir root kann ich das auf ein anderes Laufwerk kopieren und dann wenigstens die Rechte für den User vergeben.
Bevor ich nun aber weitere Maßnahmen an der betroffenen Platte ergreife, sichere ich erst mal wichtige Daten auf BluRay.

Bescheidene Frage wie kann ich SELinux im Enforcing-Mode aktivieren? Der Befehl ergibt nur "no matches" als Antwort. SELinux ist grundsätzlich aktiviviert.
 

susejunky

Moderator
Teammitglied
wie kann ich SELinux im Enforcing-Mode aktivieren?

Indem Du die entsprechenden Parameter in der Datei /etc/selinux/config setzt oder temporär über die Kernelparameter security=selinux und selinux=1.

Aber zuerst solltest Du den SELinux-Status eines Systems mit
Code:
> sestatus
SELinux status:                 enabled
SELinuxfs mount:                /sys/fs/selinux
SELinux root directory:         /etc/selinux
Loaded policy name:             targeted
Current mode:                   enforcing
Mode from config file:          enforcing
Policy MLS status:              enabled
Policy deny_unknown status:     allowed
Memory protection checking:     actual (secure)
Max kernel policy version:      35
>
überprüfen.

Nur wenn das Ergebnis die Werte
Code:
SELinux status:                 enabled
...
Current mode:                   enforcing
...
enthält, kommt SELinux als potentielle Ursache für das von Dir beschriebene Problem in Frage.
 
Nur wenn das Ergebnis die Werte
Code:
SELinux status:                 enabled
...
Current mode:                   enforcing
...
enthält, kommt SELinux als potentielle Ursache für das von Dir beschriebene Problem in Frage.
Dieses Ergebnis wird mir geliefert:

Code:
sestatus
SELinux status:                 enabled
SELinuxfs mount:                /sys/fs/selinux
SELinux root directory:         /etc/selinux
Loaded policy name:             targeted
Current mode:                   enforcing
Mode from config file:          enforcing
Policy MLS status:              enabled
Policy deny_unknown status:     allowed
Memory protection checking:     actual (secure)
Max kernel policy version:      33

Die beiden vor Dir beschriebenen Punkte treffen dann wohl zu. Würde die Deaktivierung von SELInux dann zu einer Veränderung führen, wenn SELinux tatsächlich als Ursache ausgemacht wird?
 
Dieses Ergebnis wird mir geliefert:

Code:
sestatus
SELinux status:                 enabled
SELinuxfs mount:                /sys/fs/selinux
SELinux root directory:         /etc/selinux
Loaded policy name:             targeted
Current mode:                   enforcing
Mode from config file:          enforcing
Policy MLS status:              enabled
Policy deny_unknown status:     allowed
Memory protection checking:     actual (secure)
Max kernel policy version:      33

Die beiden vor Dir beschriebenen Punkte treffen dann wohl zu. Würde die Deaktivierung von SELInux dann zu einer Veränderung führen, wenn SELinux tatsächlich als Ursache ausgemacht wird?
Ich habe in Cokpit grade nach gesehen: SELinux ist dort auf "erzwingen" gesetzt. Das schalte ich mal ab und berichte noch einem Neustart. Geht jedoch grade nicht weil ich noch am Sichern bin.
 
Oben