USB-Platte unter Suse 10.0

djaika

Member
Ich habe eine 80GB-Platte mit reiserfs formatiert und kann nur als root drauf schreiben. Der normale User kann nur lesen. Wo kann ich das ändern?

Normale Verzeichnisrechte werden ignoriert. Enträge in der /etc/fstab werden nicht benutzt und eine eigene Udev-Regel wurde nicht beachtet. An welcher Stelle muß ich jetzt schrauben? Ein Fat32 wollte ich nicht nutzen, damit habe ich nämlich schonmal einen Crash gehabt.
 

admine

Administrator
Teammitglied
Versuch mal das:

Schreibender Zugriff von Usern funktioniert nicht auf die Partitionen einer USB-Festplatte
http://portal.suse.com/sdb/de/2005/05/dkukawka_usbdisc_writeaccess.html
 

bluejg

Member
Irgenwas läuft da nicht richtig. Hat bei mir bei mehreren USB-Platten einwandfrei funktioniert.
Sei doch so nett und poste mal genau die Befehle, die Du eingegeben hast.

Gruß
bluejg
 

djaika

Member
1. mit su in die Konsole

2. platte angeschaltet

3. chown root:users /media/usb
chmod 775 /media/usb

4. ls -al
ergebnis: drwxr-xr-x 4 root root 80 2006-02-25 12:28 usb

Er hat die ganze Geschichte einfach ignoriert.

In der /etc fstab ist folgender Eintrag:
/dev/sda1 /media/usb subfs rw,nosuid,nodev,sync,fs=reiserfs

Der Versuch Folgendes fest einzutragen schlug fehl:
/dev/sda1 /media/usb subfs rw,nosuid,nodev,sync,fs=reiserfs,umask=0777

Ich bin soweit gegangen einen eigenen Udev-eintrag zu machen, aber diese Scripte von suse haben die Regel lahmgelegt.
Mein Eintrag bezog sich auf /dev/sda1 wärend Suse sich auf /dev/sd* bezieht. Und damit fängt suse meinen Eintrag ab. Ich wollte schon die Scripte löschen und was eigenes schreiben, aber leider werden noch Rechte von z.B. /dev/tty* dort geregelt. Außerdem sind im ganzen System scripte verteilt von denen ich nicht die Wirkung kenne und welche alle einen Einfluß haben. Darum mal die Frage wo denn die Recht im udev vergeben werden bei Suse 10.0. Das habe ich einfach nicht gefunden.
 

mada

Hacker
Geh mal IN die Platte rein:
cd /media/usb

und mach die Befehle dann da:
chown root:users .
chmod 775 .

Und probier dann, ob Du reinschreiben darfst. Das ganze hat mMn. nichts mit Mountoptionen zu tun (die group- und umask-Geschichten braucht man nur bei FAT-Dateisystemen, damit diese um diese Linux-kompatibel einzuhängen. In Wirklichkeit hat FAT diese feinen Rechte ja gar nicht) sondern damit, dass die Wurzel der USB-Platte bislang nur von root beschrieben werden darf. Vergleiche mal mit /, da darfst Du als normaler Nutzer auch nicht reinschreiben.

Noch ein anderer Versuch: also root
Code:
mkdir /media/usb/test
chown root:users /media/usb/test
chmod 775 /media/usb/test
dann solltest zumindest in den test-Ordner schreiben können.
 

djaika

Member
Das hat funktioniert. Aber irgendwie kann das nicht die Lösung sein. Gibt es keine Möglichkeit im udev die Rechte zu ändern?
 

mada

Hacker
Nein, wieso auch. Es liegt ganz einfach nicht daran, dass das mounten nicht funktionieren würde.

Versuch noch zu verstehen was ich geschrieben habe: die Platte erlaubt auf der untersten Rechteebene bislang nur root den vollen Zugriff. Das liegt ganz einfach daran, dass Du ein vollwertiges Linuxdateisystem drauf getan hast. Ist aber kein Problem, meine USB-Platte ist auch ReiserFS...

Du musst ganz einfach die Wurzel der Platte für alle beschreibbar machen, das ist alles. Wenn Du meinem Vorschlag gefolgt bist, dann sollte das jetzt passen. Du musst das ja auch nicht jedesmal machen, es ist nur einmalig nötig.

Jedenfalls wäre es ja schön blöd, wenn man die Sicherheitsmöglichkeiten des Dateisystems durch irgendwelche anderen Dienste aushebeln könnte, findest nicht?
 

djaika

Member
Für die USB-Platte (welche irgendwie sehr lahm ist) hast du recht. Aber wieso kann ich beim festgelegten Mountpoint von fest eingebauten SCSI-platten keine Rechte ändern? Ein Verzeichnis rein und freigeben ist ja nicht das Problem, aber die werden nichtmal im Konquerer angezeigt.
 

mada

Hacker
Für die USB-Platte (welche irgendwie sehr lahm ist) hast du recht.
Das könnte an dem USB-Bug der 10.0 liegen. Mal das Forum durchforsten, hab noch 9.3 und damit keine Probleme.
Aber wieso kann ich beim festgelegten Mountpoint von fest eingebauten SCSI-platten keine Rechte ändern? Ein Verzeichnis rein und freigeben ist ja nicht das Problem, aber die werden nichtmal im Konquerer angezeigt.
Kapier nicht was Du willst: Du KANNST NICHT die Rechte eine Unix-Dateisystems über den Mountpoint bzw. die fstab verändern, weil die da gar nicht drinstehen!

Mir scheint Dir ist überhaupt nicht klar wie das zusammenspielt... Und was willst Du warum freigeben? Was hat das mit Freigaben zu tun?

Was Du grade mit einer externen Platte gemacht hast funktioniert genauso auch mit fest eingebauten Platten, ob IDE oder SCSI ist egal.
 

djaika

Member
Das mit dem USB-Bug werde ich mal morgen angreifen. Bevor ich da meine Datensammlung sichere.

Kapier nicht was Du willst: Du KANNST NICHT die Rechte eine Unix-Dateisystems über den Mountpoint bzw. die fstab verändern, weil die da gar nicht drinstehen!
Wieso klappt das mit meiner hdb1?
brw-r----- 1 root disk 3, 65 2006-03-08 09:39 /dev/hdb1
und
drwxrwxrwx 17 root root 8192 2006-03-03 15:09 160
und die Ausgabe von mount:
/dev/hdb1 on /media/160 type ext3 (rw)
und in der /etc/fstab:
/dev/hdb1 /media/160 ext3 defaults 1 2
Mein user ist in der Gruppe disk.

Und mit den alten Distris klappte das ebenfalls.

Ich geb ja zu das ich auf diese Idee eingeschossen bin. Vielleicht bin ich doch noch mehr in der Windowsdenkweise als ich glaubte.

Was ich mit dieser SCSI-Kiste vorhabe:
Er soll als Internet-PC dienen für goße Downloads wie zum Beispiel Openoffice oder wenn ich mal wieder auf die Jagd noch Linuxspielen gehe. Außerdem um mal zwischendurch große Datenmengen zu sichern.

Und wenn ich mir überlege wie beschränkt meine Linuxkenntnisse noch sind dann kommen wohl harte Zeiten auf mich (und das Forum :wink: ) zu.

Erst mal aber danke, ich werde das mit Verzeichnisen machen. Auch wenn ich nicht kapiere warum manche Platten im Konqueror angezeigt werden und manche nicht (bei gleichen Rechten und keine hat das Home-Verzeichnis).
 

mada

Hacker
Erst mal aber danke, ich werde das mit Verzeichnisen machen. Auch wenn ich nicht kapiere warum manche Platten im Konqueror angezeigt werden und manche nicht (bei gleichen Rechten und keine hat das Home-Verzeichnis).
Hmm, wenn die Platten in der fstab stehen und per auto gemountet werden, dann sollte man die im Konquror sehen, wenn die Adresszeile media:/ heißt... Was aber auf jeden Fall klappen sollte ist, auf die Platten über den Mountpunkt zuzugreifen, also über das Verzeichnis.

Und ich glaube ich verstehe immer noch nicht, was Du mit den Platten anstellen willst? Und was mit älteren Distributionen funktioniert hat? Kann es sein, dass Du damals auf diesen Platten ein FAT-Dateisystem hattest? Die Rechte von WindowsFS werden ja auch über die fstab zugewiesen (also quasi beim mounten vergeben), da diese eben die Unix-typischen Rechte auf Dateisystemebene nicht kennen...

Ansonsten und im Allgemeinen gilt: ausprobieren hilft manche Sachen zu verstehen. Sofern nicht allzu chaotisch sollte nicht viel dabei schief gehen :)

Noch viel Erfolg,

Daniel
 

djaika

Member
mada schrieb:
Erst mal aber danke, ich werde das mit Verzeichnisen machen. Auch wenn ich nicht kapiere warum manche Platten im Konqueror angezeigt werden und manche nicht (bei gleichen Rechten und keine hat das Home-Verzeichnis).
Hmm, wenn die Platten in der fstab stehen und per auto gemountet werden, dann sollte man die im Konquror sehen, wenn die Adresszeile media:/ heißt... Was aber auf jeden Fall klappen sollte ist, auf die Platten über den Mountpunkt zuzugreifen, also über das Verzeichnis.
Genau das wundert mich.

mada schrieb:
Und ich glaube ich verstehe immer noch nicht, was Du mit den Platten anstellen willst?
Einfach nur eine zweite Kiste haben welche mal große Downloads (welche mal ein paar Stunden dauern können) machen kann und auch mal als normaler PC zum arbeiten dient wenn mein Alltags-PC mal wieder die Hufe streckt oder ich dort ein bißchen unter Windows spiele. Die USB-Platte dient nur zum Datenaustausch mit meinen Eltern, als Temporäre Sicherungsplatte und Sobald ich den Bug behoben habe werde ich mal meine Daten sortieren. Außerdem hängt sie an einem anderen PC.
Die SCSI-Platten nutze ich, weil sie einfach da sind und ich sonst keine mehr habe. Und 3 18gb-Platten mit u2w-schnittstelle und besser schmeiß ich einfach nicht weg.
mada schrieb:
Und was mit älteren Distributionen funktioniert hat? Kann es sein, dass Du damals auf diesen Platten ein FAT-Dateisystem hattest? Die Rechte von WindowsFS werden ja auch über die fstab zugewiesen (also quasi beim mounten vergeben), da diese eben die Unix-typischen Rechte auf Dateisystemebene nicht kennen...
Ich bin mir garnicht sicher welches Filesystem ich damals benutzte. Aber ich glaube mit dem Suse 8.0 konnte ich direkt in der fstab Rechte festlegen. Aber das muß ich nochmal ausprobieren. Ich glaube damals war die Bezeichnung sd* noch scsi-geräten vorbehalten. Das USB-Geräte diese bezeichnung nutzen ist ja erst seit später gekommen. Glaube ich jedenfalls.

mada schrieb:
Ansonsten und im Allgemeinen gilt: ausprobieren hilft manche Sachen zu verstehen. Sofern nicht allzu chaotisch sollte nicht viel dabei schief gehen :)
Wenn ich das nicht täte gäbe es solche Threads nicht. :wink:
Und da auf meine der SCSI-Kiste noch 9gb frei sind werde ich dort nach Herzenslust spielen

mada schrieb:
Noch viel Erfolg,

Daniel
Danke , danke.
 
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