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Ventoy - für und wider

framp

Moderator
Teammitglied
Interessanter Link (y)

Ich bin aktiv in einem RC und da nutzen wir Ventoy um abhängig von der CPU Leistung der Systeme verschiedene Linux Mint zu installieren um nicht von Windows11 mehr unterstützte HW weiterhin nutzbar zu machen, um unnötigen Elektroschrott zu vermeiden.
Wenn ich das richtig verstehe ist der Complaint dass nicht 100% sicher ist, was da alles an OSS Source genutzt wird.
Die Frage die sich mit jetzt stellt: Sollten wir besser für jeden Mint Ditsro einen eigenen USB Stick aufsetzen ohne Ventoy? Ist ja schon convenient per Ventoy das jeweilige Image zur Installtion auswählen zu können.
 
OP
susejunky

susejunky

Moderator
Teammitglied
Sollten wir besser für jeden Mint Ditsro einen eigenen USB Stick aufsetzen ohne Ventoy?
Zwar habe ich mir Ventoy vor längerem einmal angesehen, habe es aber nie "genutzt".

Ich verwende (seit vielen Jahren) ein openSUSE Tumbleweed System von einer USB-NVMe als Notfall- und Installationssystem und habe noch nie den Bedarf für ein Werkzeug wie Ventoy gesehen.

Für mich würde Ventoy nur eine weitere Komponente darstellen, in deren Arbeitsweise ich mich einarbeiten müsste, die ggf. zusätzliche Fehlerpotentiale birgt, mir aber keinen Mehrwert bietet.
 
Nachdem in einem anderen Linux-Forum nicht nur von Ventoy abgeraten wurde und das sogar als Teufelszeugs tituliert wurde, hatte ich zunächst von einer Nutzung abgesehen. Andererseits bin ich allerdings ein Mensch, der gern was ausprobiert und vor allem nichts glaubt, was ich nicht mit eigenen Augen gesehen habe.
Nach dem Motto 'Versuch macht kluch' habe ich Ventoy auf einen meiner USB-Sticks mit 64 GB Kapazität installiert und anschließend die gewünschten ISOs aufgespielt. Bislang konnte ich noch nicht feststellen, dass Ventoy nicht richtig funktionieren würde; es hat mich bislang nie im Stich gelassen. Da hatte ich mit balea-etcher schon mehr Schwierigkeiten.

[Edit:]

Nach der (grob überflogen) Lektüre des o.a. Links stellt sich mir dann doch die Frage, ob es nicht doch sinnvoller wäre, wieder jeweils einen eigenen Stick pro Distribution zu nutzen. Als ich seinerzeit Ventoy installiert hatte, suchte ich lediglich nach Hinweisen, dass Ventoy nicht nach Hause telefoniert. Das wurde anscheinend widerlegt, sodass ich zumindest in diesem Punkt beruhigt war.
 
Zuletzt bearbeitet:

framp

Moderator
Teammitglied
Wir haben auf dem Ventoy USB Stick 3 ISO Images:

1) Mint mit XFE
2) Mint mit MATE
3) Mint mit Cinnamon

Default ist (3). Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ventoy die ISOs modifiziert um die Systeme, die darüber installiert werden, zu infiltrieren. Technisch geht das sicherlich. Da aber Ventoy sehr verbreitet ist - auch bei Leuten, die sich gut mit Linux auskennen, denke ich nicht dass da Unfug getrieben wird.

Allerdings ist es schon etwas merkwürdig, dass nicht aller Ventoy Code verfügbar ist.

Da der Default (3) ist setzen wir vielleicht doch besser USB Sticks für (3) auf ohne Ventoy 🤔
 
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