abgdf schrieb:
Wenn ich Ossi wär' und deshalb in der Schule kein Englisch gehabt hätte, na', dann würd' ich's halt nachholen, wenn ich mit Computern umgehen wollte.
Jetzt hackt nicht auf den Ossis rum. Als gelernter Ossi hast man gelernt zu improvisieren und da ist es vollkommen Wurst in welcher Sprache oder in welchem Zustand eine Hilfestellung vorhanden ist, instinktiv notfalls mittels "Versuch-und-Irrtum" findet man da schon immer das Richtige. wenn auch manchmal umständich
Übrigens die Manpage von find und vielen anderen Tools und Befehlen gibts auch in
deutschen Übersetzungs Versuchen. (na gut halbdeutsch, die Optionen sehen trotzdem genauso ans englische angelehnt aus, wie sonst auch.) Ob solche (oft nicht aktuell, meist mehr oder weniger gekürzt) Übersetzungen für einen nicht besonders gut Englisch Verstehenden besser zu verstehen sind, als die im englische Orginal ? Ich bezweifle es stark.
Ich finde bestimmte Dinge in dieser Branche lassen sich überhaupt nicht ohne erheblichen Informationsverlust/Verfälschung aus dem EDV-Englisch in irgend eine andere Sprache übertragen.
Zur Aufgabe hier: Über die Zeit nach einer Datei zu suchen, ist eine Herausforderung, außer du hast wirklich verlässliche und sehr genaue Infos über einen der Zeitstempel, zum Beispiel: Datei wurde mit einer anderen Datei gleichzeitig installiert, und diese Datei und damit deren Zeitstempel sind auffindbar.
Ansonsten geht es hier nur effektiv über Daten zu dieser Datei zu sammen, um damit vor allem jede Menge anderer Dateien auszuschließen die man dann gar nicht erst durchsuchen braucht. Zuerst aber nachschauen ob man hier andere geeignete Methoden zur Suche ausschließen muss. ZB:
* stammt sie aus irgend einem rpm-Paket? Dann kann man über die rpm-Datenbank suchen
* wo gehört die Datei logisch hin und mit welchen Dateien könnte sie in Verbindung stehen? (und warum ist sie nicht dort wo sie hingehört?)
* ist es eine Datei die genauso im Internet oder auf anderen Rechner auch existiert? dann könnte man sie dort eventuell schneller finden.
* ist es eventuell möglich das die Datei gar nicht mehr vorhanden ist, sondern wie auch immer gelöscht ist? dann müsste man was anderes versuchen
Ansonsten hilft Informationen dieser Datei für find und den möglichen Optionen davon zusammensuchen:
Wie groß mindestens? wie groß höchstens? welche Zugriffsrechte mindestens? welche Zugriffsrechte höchstens? Hatte sie Ausführungsrechte? oder hatte sie definitiv überhaupt keine Ausführungsrechte? welchem User oder Gruppe hat sie gehört? oder welchem User oder Gruppe hat sie sicherlich überhaupt nicht gehört? In welchem Unterverzeichnis könnte sie sein? oder in welchem Unterverzeichnisen kann sie sich auf gar keinem Fall befinden? Welchen Namen könnte die Datei gehabt haben? oder welche gebäuchliche Endungen hatte die Datei mit absoluter Sicherheit nicht? ..............................
Diese Infos dann mittels der Manpage von find in einer Befehlszeile zusammenbauen. Kann durchaus eine recht lange Befehlszeile werden, hier sollten jetzt schon mal tonnenweise unmögliche ( zB binäre, viel zu große, Musik, Video, Bilder, Archive .........) Dateien mittels des find ausgeschlossen sein, den Rest könnte man dann von find an grep -H übergeben und so effekiv versuchen die Datei zu finden.
Wenn man noch ungefähre Information oder Ahnung hat, wo sich in etwa die markante Textstelle innerhalb der Datei ungefähr befindet. ZB innerhalb der ersten 10 Zeilen. Dann kann man mit grep und der Manpage dazu dort das ganze dann auch noch weiter beschleunigen.
(Eventuell sind aauch noch Zwischenschritte vor dem grep notwendig, wenn es sich zB um eine Datei innerhalb eines komprimierte Archives (zB zip oder gzip) handeltn könnte, oder es ein Dokument sein könnte, innerhalb dessen Textinformationen auch komprimiert oder nicht Buchstabengenau abgelegt sein könnten. Dann geht es nicht ohne Script zu schreiben)
Da aber hier keine diesbezüglichen Informationen zu Datei vorhanden sind, kann niemand auch nur im entferntesten weiterhelfen.
robi