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Wieviel Performance kostet ein ping??

Hallo Miteinand

Ich hab da mal ne Frage...
Bei den heutigen Rechnern braucht man ja in der Regel wenns ums Netzwerk geht nichtmehr all zu viel Acht auf die Performance zu legen. Ich betreibe da aber eine kleine Mühle, die als Router mit einigen kleinen Sonderaufgaben läuft. Jetzt will ich meinen DSL Router überwachen und wenn er down ist per Relais neu starten. Ist eben so ein Telekom-Mist der öfter mal abschmiert.
Merkt man einen ping überhaupt? Hat da jemand mehr Arbeit bei einem ping die Sekunde, oder kann man das vergessen?

Mfg niemalsaufgeben
 
Ich weiß zwar nicht, was Du unter 'merken' verstehst, aber überlege doch mal, daß ein Ping aus 32 oder 64 Bytes besteht. Wieviele Pings müßten also gleichzeitig abgesendet werden, um auch nur eine ISDN-Leitung komplett auszulasten? Richtig, viele.
Oder im Klartext: Nein, einen einzelnen Ping wird man kaum bemerken können, es sei denn, man möchte ihn unbedingt messen.
 
Na ich dachte mit "merken" an die CPU-Belastung. Aber ich glaube das kann man wirklich vergessen.
Trotzdem Danke.


Mfg niemalsaufgeben
 
Öffne doch mal zwei Konsolen.
In der ersten pingst du irgendwas an und in der zweiten schaust du dir mit top an, was ping so an %CPU und %MEM verbraucht.
Bei mir sind das 0.0%CPU und 0.1%MEM.
War es das, was du wissen wolltest?
 
So viele sind das gar nicht für ISDN. `ping -f somehost.bla.de` und währenddessen iptraf laufen lassen. Wenn sich bei ping immer mehr Punkte auftürmen, ist (alle Firewalls abgeschaltet, vorausgesetzt) deine Leitung "überlastet". iptraf zeigte da so ca 72kbits/sec bei "Total rates" (Detailed Interface Statistics) was sehr räsonabel ist.

807 packets transmitted, 773 received, 4% packet loss, time 10903ms
rtt min/avg/max/mdev = 34.933/41.146/74.643/3.934 ms, pipe 5, ipg/ewma 13.528/39.385 ms
 
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