Hallo @mad-max!
Nun, ich betreibe schon seit Ende 2019 ein "gar nicht mehr so kleines" Netzwerk mit acht Wireguard-Servern in drei Ländern und an jedem sind alle außerhäusig betriebenen Geräte der jeweiligen Nutzer angeschlossen. Also sowohl LAN2LAN als auch Client2LAN.
Als WG-Server habe ich zuerst einen RasPi 4B genutzt und bin dann ganz schnell zu F!B 4040 und 7412 mit OpenWrt umgestiegen.
Und als mein erster Tunnel stand, kamen dann in der c't einige gute Artikel zu diesem Thema. Für mich zu spät - aber geschadet hat mir das nicht, ganz im Gegenteil ... . Darf ich davon ausgehen, dass du die Artikel aus der c't (2019/2020) kennst?
Ich gehe mal davon aus, dass du auch so etwas wie den Client-Zugang auf einen WG-Server bauen willst. Was dient als WG-Server
und funktioniert dieser? Mal mit einem Smartphone und dem Original-Wireguard-Client getestet?
Es wäre für mich auch einfacher, wenn du mal die Konfiguration für den Client (also den Linux-Rechner) posten könntest. Natürlich ohne die Schlüssel.
Ich habe auf meiner Linux-Kiste das wie folgt gemacht:
* Das vollständige Wireguard-Paket, einschließlich des Moduls für den Networkmanager und nmcli installiert.
* Mit nmcli (als root) die vorhandene conf in den Networkmanager importiert => und kann dadurch jetzt als user mit dem Networkmanager den Tunnel auf- und abbauen.
* Als voll Dualstackfähigen DynDNS-Client für den Server dynv6.com genutzt. Insgesamt alles voll für Dualstack aufgebaut.
* für die Tunnel nutze ich 192.168.20/21/22... .0 (7 Tunnel!) und für jede Fritz!Box eine eigene (!) ULA, also fd00:: ... bis fd07:: ...)
Wichtig ist auch die richtige Konfiguration des Routers. Aber hier müsste ich wissen, welcher Router genutzt wird und auf welchem Gerät der Wireguard-Server läuft (auf der BETA einer 7590er Fritz!Box oder, wie bei mir, auf einem externen Gerät - 4040). Es geht insbesondere um die statische Route zum jeweiligen Tunnel und ins jeweils gewollte Netz.
edit:
Ich schiebe mal als Muster eine Konfiguration für einen externen Linux-Client nach (die "#" trennen Erklärungen ab und werden nicht mit importiert)
Code:
[Interface] # <client> nach <WG-Server>
PrivateKey = <des jeweiligen Clients für diese Verbindung>
Address = 192.168.22.xx/32, fd00:22::xx/64 # <udp-Verbindung für WG>
DNS = 1.1.1.1,2606:4700:4700::1111 # <entweder DNS im INet, oder ...>
# DNS = 192.168.100.32,fd00::a8fb:be0a:7c9:3ba9 # <ein pi-hole im jeweiligen Zielnetz>
[Peer] # <WG-Server im Zielnetz>
PublicKey = ölkjlökjlkjklöjlökjjkljkl= #... des Zielservers für diese Verbindung
PresharedKey = <der PSK für die Verbindung dieses Clients mit diesem Server>
Endpoint = <DynDNS-Name>.dynv6.net:4xxxx
AllowedIPs = 0.0.0.0/0, ::/0 # zu erreichendes Netz, 0.0.0.0 oder jeweiliges Heimnetz, testen!
BTW:
1. Ich benutze hier die Begriffe "Client" und "Server", weiß natürlich, dass man das bei Wireguard nicht trennen sollte. Aber wir sind ja gewohnt, dass sich ein Client (Schlau-Fernsprechapparat oder Notebook usw.) mit einem Server verbindet …
2. Ich halte mich bewusst aus den Tests der BETA für die 7590 (
[Sammlung] - Wireguard VPN von AVM ab FW 7.39) raus. Kann also dazu und zu den Möglichkeiten des "AVM-Wirteguard" nichts sagen.