Möchte eigentlich nur Fotos vom Handy auf das Linux System übertragen.
Hallo @ kingscore!
Zu Mint kann ich dir nichts sagen, denn bei mir läuft seit über 25 Jahren OpenSUSE auf den Rechnern. Aber ich kann dir gern
andeuten, wie ich das mit der Synchronisation zwischen den Androiden der Familie und meinen Speichermedien mache.
Wichtige Vorbemerkung: ich bin extrem daran interessiert, dass meine Daten sicher nur unter meiner eigenen Verfügbarkeit sind und niemals in irgendeiner fremden Cloud landen.
(Versuch einer) Kurzfassung:
Ich nutze auf allen meinen Rechnern incl. den Schlau-Fernsprechern (und auch meinen beiden Synology-NAS) das kleine und feine Programm "Synkthing". Dieses gibt es für so ziemlich alle gängigen Betriebssysteme.
Mein einzig ständig durchlaufendes Gerät ist mein RaspberryPi mit einem 128GB großen USB-Stick. Auf diesem läuft der zentrale Syncthing-Server.
Ich kann auf den Androiden (und auch meinen Rechnern) beliebige Ordner (ich erwähne hier nur DCIM, es sind aber mehr) als einen zu synchronisierenden Ordner definieren. Sobald eines der Geräte sich in meinem Hausnetz befindet (Besonderheit: da sich meine aushäusig betriebenen Geräte
immer über mein WireGuard-Netz in meinem Hausnetz befinden, also ständig) wird bei jeder Veränderung in einem der zu synchronisierenden Ordner, wie einem neuen Bild, dieses sofort mit meinem RasPi synchronisiert.
Sobald ich einen dafür festgelegten Rechner einschalte, erfolgt die Synchronisation mit meinem lokalen Bilderordner. Und über diesen im Rahmen meiner täglichen vollautomatischen Sicherung dann via Duplicati auf das NAS.
Selbstverständlich können die Bedingungen für die Synchronisation (nur im Hausnetz, via WLAN, usw.) feingranular angepasst werden. Auch die Rechtevergabe für jeden der Sync-Ordner ist anpassbar.
Letztendlich ist das eine Lösung, welche nach einmaliger wohldurchdachter und jederzeit änderbarer Konfiguration eben
einfach läuft, und in Verbindung mit meiner automatischen Datensicherung (vollverschlüsselt auf allen NAS in meinem WireGuard-Netz) ein reiner sicherer Selbstläufer ist. Aber so weit muss man das ja nicht "übertreiben".
Dass ich die Bilder auf meinem Rechner bei Bedarf nachbearbeite, mit einem aussagekräftigen Namen versehe, diese in aussagekräftig benannte Ordner verschiebe und diese Ordner dann wieder zurück auf die Androiden nach Pictures kopiere und dafür den Inhalt von DCIM lösche, erwähne ich nur am Rande.
BTW: in einer der letzten c't stand da ein guter Artikel dazu.
Sorry, ist doch etwas mehr geworden.
vy 73 de Peter