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Eine Frage zum Sichern

Ich habe gerade mein Home- Verzeichnis auf eine externe Platte gesichert mit
rsync -vauR --delete /home/hans/ /media/hans/Western-Digital 1>Sicherung-Ausgabe 2>Sicherung-Fehler
So viel ich weiß, gehen dabei die Namen der gesicherten Dateien und weitere Meldungen von rsync in die Datei Sicherung-Ausgabe.

Die Befehle
CSS:
cat Sicherung-Ausgabe |wc -l
grep cache Sicherung-Ausgabe |wc -l
brachten als Ergebnis 91.820 und 84.702.

Kann ich daraus schließen, dass in den Namen von 84.702 Dateien "cache" enthalten war (oder in sonstigen Meldungen von rsync) und dass ich die vielen Cache-Dateien eigentlich nicht sichern bräuchte?

Wenn ja, sollte dann mein rsync-Befehl so aussehen:
rsync -vauR --delete /home/hans --exclude=*cache* /media/hans/Western-Digital ... ?
 

/dev/null

Moderator
Teammitglied
Hallo Hans,

bitte entschuldige, wenn ich nicht direkt auf deine Frage antworte, sondern dir lieber berichte, wie ich meine Datensicherung organisiert habe.
Ja, bei mir kommt immer wieder meine berufliche Vergangenheit zum Tragen. Und ich weiß auch, dass das so mancher als übertrieben bezeichnen wird.

Ich bin ja grundsätzlich ein (altersgerecht) fauler Hund. Also versuche ich zuerst einmal ein (ungeliebtes) Problem zu analysieren und dann so zu automatisieren, dass ich wirklich nichts mehr damit zu tun habe. Es soll einfach laufen - und das macht es bei mir eben auch seit einigen Jahren.
Und (wieder die Faulheit ...) ich muss nicht alles neu erfinden, sondern darf auch vorhandene bewährte Verfahren und Software nutzen.

Dazu habe ich mich nach mehreren Versuchen und Tests für das IMHO wunderschöne Programm "Duplicati" (www.duplicati.com Duplicati) entschieden. Opensource und für private Nutzer Freeware.
Ich kann damit sowohl auf lokal vorliegende Datenträger (ungünstig wenn es brennt oder wieder mal eine Flut kommt!), aber auch in verschiedene Cloudspeicher sichern. Und ich kann auch wunderschön in einer grafischen Oberfläche zusammenklicken, was ich denn alles sichern will - und welche Dateien und Ordner ich davon ausnehmen möchte. Auch eine Versionierung mit vielen Optionen ist möglich.

Mein Internetprovider hat mir für meinen Uraltvertrag 1TB (!!) und der magentafarbene Zweitprovider 25GB Cloudspeicher geschenkt. Dazu kommt noch mein NAS mit 6TB sowie "einiges", was sich in meinem großen privaten WireGuard-Netz an NAS-Geräten befindet. Wir alle (Familie und Freunde) sichern reihum auf alle vorhandenen Geräte und Speicherziele.
Letztendlich laufen bei mir täglich mehrere Sicherungen (nur Dokumente, nur Bilder, mein /home - ohne Dokumente und ohne Bilder, usw., und das gleiche noch mal für meine Frau nach einem festgelegten Zeitplan vollautomatisch auf die o.g. Speicherziele - ohne dass ich mich darum kümmern muss!
Selbstverständlich sind die zu sichernden Daten mit einem extrem langen Passwort verschlüsselt und nur für mich bzw. uns lesbar. Und zum Abschluss eines jeden Sicherungslaufes wird ein festgelegter Prozentsatz der gesicherten Daten bitweise (!) mit den Originaldateien verglichen.

Und (ganz wichtig!): Eine jede Sicherung ist nur so gut, wie das (ab und an mal) erfolgreich durchgeführte komplette Restore einer jeden konfigurierten Sicherung einschließlich des bitweisen Vergleichs der wieder heruntergeladenen Dateien mit den Originalen. Auch das Restore bringt Duplicati selbstverständlich von Hause aus mit.

Ja, das wäre meine Empfehlung ... . :)

vy 73 de Peter
 
OP
Oldi
Hallo de Peter,
vielen Dank für die Darstellung Deiner Sicherungstechnik. Für mich kommt das aus folgenden Gründen nicht in Frage:
Erstens bin ich schon 87 Jahre alt und will unter anderem noch ein Buch schreiben und kann mich daher nicht noch mit so viel Neuem befassen. Ich bin zwar auch schon lebenslang am Computer tätig, aber nur als Anwender von Programmen, nicht oder nur wenig befasst mit dem Betriebssystem.
Ich arbeite mit Kubuntu, was ich vielleicht nicht noch einmal anfangen würde, weil es meines Erachtens etwas überentwickelt ist und weil laufend daran herumgefummelt wird.
Ich sichere ab und zu mit rsync auf eine interne und zwei externe Platten. Dazu habe ich schon lange ein Skript geschrieben, das ich im Moment noch etwas verbessern will. Außerdem habe ich vor ein paar Monaten damit begonnen, auch mit Luckycloud zu sichern und wenn ich mich recht erinnere, habe ich schon für ein ganzes Jahr bezahlt und bin aber dennoch bis heute nicht dazu gekommen, es wirklich zu nutzen.
Viele Grüße
Hans alias Oldi
 
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