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OpenSuSE 11.0: wie offline updaten?

Die 11.0 ist noch recht fehlerbehaftet, auch für meinen X86-64. Die 11.1 kommt erst als Weihnachtsgeschenk.
Trotzdem hat die 11.0 Vorzüge.
Es soll aber noch Leute geben, die keinen Netzanschluß daheim haben. Ich z.B. - jedenfalls nicht für Linux, nur langsamen für XP und Mac. Es gibt keine Linux-Software für mein Modem unter X86-64, zumindest einschließlich 10.3. Wäre auch schauerlich langsam. DVD anderswo runterladen? Schneller als 50MB daheim.

Es ist aber peinlich, als "Offliner" keinen Update zu haben.
Wie kommt man offline zu Updates?! (Download auf anderem Rechner wäre für mich simpel und schnell)

Gibt es Update-Packages zum downloaden?

Apropos Mängel:
- Mausbewegung etwa zur Zeit von "SuSE greeting" friert öfter mal das System ein. Nur der Ausschaltknopf hilft.
- Zweite Neuinstallation von 11.0 auf anderes Filesystem, zuvor mit lauffähigem 10.3, mit Gnome statt KDE3.5:
"SuSE greeting" ist letzte Lebensäußerung. Und selbst die früher lauffähige 11.0-Version blieb ständig hängen.
Ist da was mit dem Boot?!
(Neuinstallation war nötig; nach ausführlichen, wenig ergiebigen Hardwaretests.
Ach, es gibt natürlich beliebig viele weitere ungetestete Hardwarefehlermöglichkeiten)
- Suspend wird nur noch für Root angeboten - wie kann man diesen Mangel beheben? Das ist sehr lästig!!!!
Die neue, schöne, flexiblere Bootgestaltung bei mehr als 2 Systemen ist ohne Suspend weniger wert als nichts.
 
Hallo,

hier sind zwei Links unter denen man Packages suchen und herunterladen kann.

http://download.opensuse.org/update/11.0/rpm/

http://packages.opensuse-community.org/

Gruß
Georg
 
Danke für die Hinweise.
Werde ich versuchen.

Die rpm's hatte ich mir vor ein paar Tagen schon heruntergeladen.
Ein bissele :irre: - zuerst mit "Down them all", dann all die metalink- und Mirrors-Dateien löschen.
Und dann läßt sich das ohne zusätzliche Beschreibung immer noch nicht verarbeiten :???: .

Dachte mir, das könne für offline-Einsatz ein bissele einfacher zum Download angeboten werden. Könnte sogar die Server entlasten.
Als simpler früherer Systemfuzzy dachte ich mir zudem, die rpm's sollten ja eigentlich die nötige Information in sich tragen.
Wenn sie das tun, sollte das aber eigentlich automatisch ausgewertet werden können, und das wäre ja eigentlich eine Aufgabe für Yast, das anzuleiern ... aber das ist natürlich im Sinne modernsten Benutzerkomforts wohl zu einfach gedacht :eek:ps:

Naja, netzlose Rechner und Leute, die zu einfach denken, sind eben zum Aussterben bestimmt ... :D
 
Du könntest ja mit deinem SUSE Rechner über den XP Rechner ins inet gehen
Dann hast auf beiden internet und kannst in Ruhe updaten....
Hab ich genauso gemacht :)

mfg. floRIP
 
floRIP schrieb:
Du könntest ja mit deinem SUSE Rechner über den XP Rechner ins inet gehen

Leider ist das zweite System am selben Rechner. Also entweder XP oder Linux.
Könnte mir höchstens den dienstlichen Laptop ausborgen, aber das ist unbeliebt ...

Nun, als allererstes habe ich vom Kollegen (nebenbei Linux-Admin) gehört, daß Beagle bei ihm in der 11.0 zu ungezogen war; Maulkorb sei sehr wichtig ( :zensur: - deinstallieren).
Alles andere sei bei ihm stabil (mit KDE 3.5).
Das wird also das Allererste sein. Und bei einigem Glück könnte das ja fürs erste reichen ...
 
kohlhz schrieb:
Als simpler früherer Systemfuzzy dachte ich mir zudem, die rpm's sollten ja eigentlich die nötige Information in sich tragen.
Wenn sie das tun, sollte das aber eigentlich automatisch ausgewertet werden können, und das wäre ja eigentlich eine Aufgabe für Yast, das anzuleiern ... aber das ist natürlich im Sinne modernsten Benutzerkomforts wohl zu einfach gedacht :eek:ps:
Einfach die RPMs downloaden und die Metadaten manuell erstellen. Ansonsten einfach den Tree inklusive Metadaten herunterladen...

kohlhz schrieb:
Nun, als allererstes habe ich vom Kollegen (nebenbei Linux-Admin) gehört, daß Beagle bei ihm in der 11.0 zu ungezogen war; Maulkorb sei sehr wichtig ( :zensur: - deinstallieren).
Ich frage mich immer wieder, warum manche Leute beagle installieren um es dann wieder zu entfernen. Das ist irgendwie sinnlos.


}-Tux-{
 
Beagle gehört seit einiger Zeit zur Standardinstallation.
Faule Menschen wie ich und die meisten anderen wählen eben die vorgeschlagene Standardinstallation und fügen bei Bedarf Notwendiges dazu.
Es braucht im übrigen sehr, sehr lange Einarbeitungszeit, um zu wissen, was alles installiert sein muß, damit weder ein paar GB Software sich leer im Kreis drehen noch Benötigtes fehlt. Es gibt so viele nicht vorhersehbare Abhängigkeiten. So mancher harmlose Programmierverweigerer mußte z.B. schon die Kernel-Sourcen installieren.
Es ist zudem schwierig, eine Leistung aufzurufen, die hinauskomplimentiert wurde ;)
Besonders dann, wenn man gar nicht wußte, daß es sie gibt ...
Nur extreme Fans - also nichteinmal alle hauptberuflichen Linux-Admins - bringen immer wieder die Energie dazu auf - persönlicher Update mit jeder neuen Version nötig, Überraschungen/Frustrationen auch später sind dann eher die Regel.
Schon KDE z.B. kann einen ziemlich nachhaltig nerven, wenn man entbehrliche und unbeanstandet entfernbare KDE-Leistungen entfernt.
Dabei stellen bereits die Namen der Pakete z.T. Rätsel. Z.B. hat schon so mancher Quanta von der Herstellerseite geladen und zusammengebastelt, weil er es in der Distro nicht gefunden hat.
Es soll Leute geben, die ein Betriebssystem eben einfach nur benutzen wollen, und zwar nicht als Tamagotchi :D
 
"Einfach die RPMs downloaden" - Naja.
Einfach ja, aber aufwendig und Aufmerksamkeit heischend ('Tamagotchi-Effekt').

Ich kenne einige Download-Werkzeuge - hervorragende und einzigartige. Keines davon funktioniert auch nur in der überwiegenden Zahl der Anwendungen, und alle fordern Aufmerksamkeit.
Files einzeln herunterziehen ist manchmal selbst bei mehreren hundert Files das einfachste, schnellste und zuverlässigste, ja, gelegentlich das einzig Zielführende neben meist noch aufwendigerer individueller Programmierung.
"Down them all" etwa erzeugt aus dem Repo-Directory dreimal so viele Files und Aufträge, als .rpm-Files da sind. Wenn ein einziger lautlos versumpft, war's ggf. nichts.
Nacharbeit und Nachzählen sind unbedingt nötig. Ggf. auch neues Einloggen oder Systemrestart.

".. und die Metadaten manuell erstellen." ... na gut, wohl machbar für den, der die Infos hier gelesen hat.
Aber aufwendig und Aufmerksamkeit heischend ('Tamagotchi-Effekt').

".. einfach den Tree inklusive Metadaten herunterladen..."
Da sollte man erstmal wissen, was alles zu den Metadaten gehört, und was davon weglassbar ist. Steht wohl nirgends.
Man muss sich kundig machen (oder ausprobieren), was man dann zu tun hat, damit Yast das auch merkt.
Und damit rechnen, daß - ist ja üblich - an den Referenzen herumgebastelt werden muß.

Das ist alles für fleißige Leute mit Liebe zu Thousandklick-Software ('Das wahre Genie ist faul' - :???: )
Selbst eine ganze DVD herunterladen, alles komplett neu installieren zusammen mit allen systemspezifischen Einstellungen, ginge schneller und zuverlässiger.

Klar, Software, die einfach nur das leistet was sie soll, fehlerfrei und ohne aufzufallen, wird gar nicht wahrgenommen, also erst recht nicht als gut
(So nebenbei: :zensur: das Wahrgenommenwerden ist das Erfolgsgeheimnis von Windows :zensur: Linux will auch mehr :D )
 
Sorry

Kannst du mir mal verklickern was du mit solchen Monologen erreichen willst?
Einfach nur schreiben des schreiben Willens oder was?


Ist nicht Böse gemeint nur so als Anmerkung.
 
Danke für die nützlichen Hinweise.

Zu http://en.opensuse.org/Creating_Yast_Installation_Sources
- Methode 1: habe yast2-packagemanager in 11.0 nicht aufgefunden, auch nicht Ähnliches.
- Methode 2: createrepo: package auf 11.0-DVD.
Beschreibung wäre klarer mit ein paar Anmerkungen wie
# createrepo directory
directory .. Pfad zu einem Verzeichnis mit rpm-Files; ist in YaST als Source of Installation anzugeben.
createrepo legt in directory ein Repository an.

Methode zu laufendem Offline-Update kaum geeignet - zuverlässiger automatischer Download aller Files aus dem OpenSuSE-Update-Repository nicht zu erwarten.
3 Versuche mit FlashGot und DownThemAll - 3 unterschiedliche Resultate; fehlende + defekte RPM-Files.

Kennt jemand eine bessere Methode, alle RPM's herunterzuladen?

Habe beagle aus meiner KDE3.5-Version der 11.0 entfernt.
Danach:
- erstmals in der 11.0: ufraw startet Gimp (vorher nur: ufraw versorgt gestarteten Gimp)
- erstmals kam die Gnome-Version über das SuSE-Greeting hinweg.
Aber: Ausschalten von Beagle in Firefox impliziert unmittelbar Systemhänger.
Neustart: "Package Kit Fehler. ... Ein interner Systemfehler ist aufgetreten. ... Mehr Details:" (nicht abrufbar, System hängt).
Vermutete Ursache:
Seit der 9.3 habe ich zwei unterschiedliche Systemversionen auf unterschiedlichen Filesystemen. Beide zeigen auf dasselbe Home-Verzeichnis (macht die Installation automatisch! - Bin faul, solange möglich keinerlei Abweichung vom Vorschlag :eek:ps: ).
Das zeigt in der 11.0 zu erstenmal Probleme. Hatte ich irgendwann erwartet - aber Systemabsturz aufgrund noch so fehlerhafter Benutzerdaten ist in jedem Fall Systemfehler.
Spätestens(!) bei Installation des 2. Systems sollte das manuell verändert werden, sonst kann Neuinstallation für beide(!) Systeme nötig sein.

"Kannst du mir mal verklickern was du mit solchen Monologen erreichen willst?" - Ist mir peinlich. Unentscheidbar; Term 'mir' nicht auflösbar.
 
Update gestern mit der 'besten' (scheinbar korrekten) mit Firefox3.0-Downloadern (FlashGot, DownThemAll) heruntergeladenen Kopie aller Delta-updates für x86-64 ergab für 17 delta-rpm's falsche Magic-Number.
Das macht nicht wirklich Freude; bei Fehlklick ggf. sogar ein defektes System.

Kennt jemand einen besseren Downloader für viele kleine Dateien wie in den Repos?
Kann man die Magic numbers einfach (und vor Ort, also in einem anderen Linux-System) automatisch überprüfen lassen?
 
Zum Downloaden von ganzen Verzeichnissen nehm ich wget her (Kommandozeile, gibts auch für Win).
Code:
wget -r -np URL
holt rekursiv (-r) und ohne ins übergeordnete Verzeichnis (-np = no parent) zu gehen die angegebene URL.
 
Einfach die Updates spiegeln, dann werden auch immer nur Files herunter geladen die noch fehlen.
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=3&t=92874
 
wget -r -np URL ... ein schönes Tool, das vor allem die Directorystruktur nicht wegwirft.
Und da sieht man wenigstens, was schiefläuft.

Ja nicht (!!!)
wget -r -np http://download.opensuse.org/update/11.0/rpm/x86_64/
verwenden (und dann, wie ich, erstmal etwas anderes tun).

Das Teil lädt dann alle Updates von überall, soweit das klappt - wie wohl auch die anderen Downloader, nur daß die dann vielfach parallel zueinander gleichbenannte Files übereinanderwerfen. Und ggf. aufgeben, wenn Betriebsmittel erschöpft sind.
Bei einem 100MBd - Internet merkt man das gar nicht so recht.

Also irgendeinen Server aussuchen, der einigermaßen up to date ist, und dann z.B.
wget -r -np http://ftp.uni-frankfurt.de/unix/linux/Mirror/opensuse.org/update/11.0/rpm/x86_64/
eingeben.

Vorsichtige Menschen schauen sich eben zuerst die Seitenquelle an :D
 
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